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Bildungspolitik

Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse

Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse

Am 1. April 2012 ist das „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“ – Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) oder kurz Anerkennungsgesetz in Kraft getreten.

Demnach haben Mitbürger/innen, die im Ausland einen beruflichen Bildungsabschluss erworben haben und in Deutschland eine Erwerbstätigkeit ausüben oder ausüben wollen, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit einen gesetzlichen Anspruch auf ein Feststellungsverfahren zur Prüfung der Gleichwertigkeit ihres ausländischen Bildungsabschlusses zu einem deutschen Referenzberufsabschluss. Sie können also prüfen lassen, ob ihre Ausbildung mit einem der Ausbildungsberufe in Deutschland vergleichbar ist bzw. ob bestimmte Qualifikationen fehlen. Das Ergebnis der Gleichwertigkeitsprüfung wird in einem Bescheid bescheinigt, in dem ggf. zu einer vollen Gleichwertigkeit fehlende Inhalte aufgeführt sind.

Im Zuständigkeitsbereich der IHK-Berufe erfolgt die Prüfung durch eine zentrale Stelle, die IHK FOSA (Foreign Skills Approval).

Antragsverfahren

Anträge nach BQFG können bei IHK FOSA, Ulmenstr. 52g, 90443 Nürnberg, Tel. 0911 815060, E-Mail info@ihk-fosa.de, gestellt werden. Unter folgendem Link finden Sie alle notwendigen Antragsunterlagen.

Kostenlose Erstberatung

Interessierte Personen aus Mittelfranken mit Berufsabschlüssen im Zuständigkeitsbereich der IHK können sich im Vorfeld kostenlos beraten lassen. Unser Anerkennungsberater Herr Alexander Friedrich nimmt sich gerne Zeit für Sie. Sie erreichen ihn unter Tel. 0911 1335 119 oder per E-Mail alexander.friedrich@nuernberg.ihk.de.

Fragen und Antworten auf einen Blick

Sie haben Fragen zum Anerkennungsgesetz? Sie wollen wissen, was für Sie als Antragsteller wichtig ist? Wir haben für Sie eine kurze Übersicht über die häufigsten Fragen zusammengestellt.

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