Weiterbildung

"Mit Weiterbildung voran"

"Mit Weiterbildung voran"

Qualifizierung lohnt sich mehr denn je. Das belegt die 7. Weiterbildungs-Erfolgsumfrage des DIHK.

Unternehmen suchen vermehrt nach qualifizierten Fach- und Führungskräften. Gut ausgebildete Arbeitnehmer haben mit höherer Wahrscheinlichkeit eine feste Anstellung – und in ihrem Beruf auch bessere Karrierechancen. Das sind die Ergebnisse der 7. Weiterbildungs-Erfolgsumfrage des DIHK.

Investition ins eigene Know-how rentieren sich also: Der DIHK-Erhebung zufolge verbesserten sich mehr als 60 Prozent der Weiterbildungsabsolventen beruflich. Drei bis fünf Jahre nach der Prüfung haben sogar mehr als 70 Prozent von ihrer Weiterbildung profitiert. Dies zeigt sich insbesondere in einer Erhöhung der Position bzw. einer Ausweitung des Verantwortungsbereichs oder einer finanziellen Verbesserung.

Zwei Drittel der Absolventen gaben an, dass sich die Weiterbildung vorteilhaft ausgewirkt hätte. Davon:

Haben eine höhere Position oder größeren Verantwortungs-/Aufgabenbereich 72,5 Prozent
Haben sich finanziell verbessert 65,5 Prozent
Verspüren eine größere Sicherheit des Arbeitsplatzes 27,7 Prozent
Können bei gleicher Position die gestellten Aufgabe besser bewältigen 17,2 Prozent
Haben einen Arbeitsplatz gefunden 6,3 Prozent

Die von den Absolventen erreichten Erfolge sind weitgehend unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Alter.

Zielgruppe

Zielgruppe der Aufstiegsfortbildung nach Berufsbildungsgesetz sind in erster Linie dual Ausgebildete, die sich zumeist berufsbegleitend zu Fachwirten, Fachkauf-leuten, Industrie- und Fachmeistern, Betriebswirten etc. weiterbilden. Für sie ist die Aufstiegsbildung ein attraktives Qualifizierungsmodell. Natürlich bietet die Aufstiegsbildung auch Hochschulabsolventen Möglichkeiten zum beruflichen und persönlichen Aufstieg. Sie ist praxisnah und orientiert sich am unternehmerischen Bedarf.

Der Erfolg motiviert – mehr als drei Viertel der Absolventen streben laut Umfrage weitere Qualifizierungen an, insbesondere von freien Bildungsträgern. Dabei steigt der Anteil derer, die sich künftig auf Hochschulniveau weiterbilden möchten, kontinuierlich an. Veränderte Zugangsregelungen führen dazu, dass auch immer mehr Personen ohne „klassische“ Hochschulzugangsberechtigung studieren können.

Aufstiegsbildung nach Berufsbildungsgesetz ist passgenau: Vier von fünf Absolventen würden sich wieder für das gleiche Weiterbildungsziel entscheiden.

Daten und Fakten zur Studie

Rund 65 000 Personen nehmen pro Jahr an einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer teil, knapp 48 000 bestehen sie. Mit der IHK-Weiterbildungserfolgsumfrage werden Absolventen der Aufstiegsfortbildung nach ihrem beruflichen Werdegang vor und nach der Weiterbildung befragt.

In dieser Erhebung erfolgte eine Befragung von rund 97 000 Absolventen der Jahrgänge 2005-2010 aus 74 IHKs, was einem Anteil von rund 45 Prozent der Absolventen der beteiligten IHKs entspricht. Mit gut 11 500 Antworten wurde eine Rücklaufquote von 12,3 Prozent erreicht. Die Befragung fand zwischen dem 30. November 2010 und dem 16. Januar 2011 statt.

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