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Dipl.-Inf. (univ.) Knut Harmsen
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Verleihung Jugendpreis Mikroelektronik 2010

ERLANGEN - Der Förderkreis für die Mikroelektronik e.V., Nürnberg, hat nun zum zehnten Mal den „Jugendpreis Mikroelektronik“ verliehen. Gymnasiasten und Fachoberschüler aus ganz Bayern waren aufgerufen, Projekte und Facharbeiten zu Themen der Mikroelektronik einzureichen. Die Jury wählte drei Gewinner aus.

Der Vorsitzende des Förderkreises, Dr. Dietrich Ernst, zeichnete bei einer Feierstunde im Erlanger Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB drei Schülerarbeiten mit Preisen von jeweils 500 Euro aus:

Jugendpreis Mikroelektronik 2010

v.l.n.r.: Dr. Dietrich Ernst, Maximilian Gaukler, Benjamin Hanrieder, Jan Preuß, Oberstudienrat  Markus Hofman (Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen)

  • Maximilian Gaukler (Albert-Schweitzer-Gymnasium Erlangen) reichte die Arbeit „Entwicklung und Bau eines digitalen Speicheroszilloskops“ ein. Er plante den Bau, fertigte Platine und baute die Mikroelektronikkomponenten zusammen. Daneben entwickelte er Schnittstellen und Software für den Computer. Heraus kam ein Gerät mit hervorragenden Eigenschaften. 
  • Jan Preuß (Pestalozzi-Gymnasium München) war mit dem Projekt „Bau eines Pulsoxymeters“ erfolgreich. Der Schüler der 10. Klasse tüftelte ein System zur optischen Messung des Sauerstoffgehaltes im Blut aus. Software und Hardware wurden konzipiert und Messergebnisse mithilfe von Blutwerten von Testpersonen interpretiert.  
  • Benjamin Hanrieder (Feodor-Lynen-Gymnasium Planegg) entwickelte „Speedion 2010, das Programm zur physikalischen Simulation“, das bewegte Ladungen im elektrischen Feld simuliert. Herausgekommen ist ein professionelles Computerprogramm, das die theoretischen Grundlagen der Simulation hervorragend umsetzt und Ergebnisse dreidimensional darstellt.

Die Preisträger werden durch eine Jury des Förderkreises aus den Einreichungen ermittelt. Die Jury bestand aus Vertretern der beiden Erlanger Fraunhofer-Institute, des Förderkreises für die Mikroelektronik, der Unternehmen Semikron International GmbH und IZT GmbH sowie der IHK Nürnberg für Mittelfranken.

 Förderkreis für die Mikroelektronik e.V.

Dem Förderkreis Mikroelektronik gehören zwei Fraunhofer-Institute, vier Lehrstühle der Universität Erlangen-Nürnberg, die IHK Nürnberg für Mittelfranken sowie 20 Unternehmen und persönliche Mitglieder an. Die Nachwuchsförderung und den Know-how-Transfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sieht der Förderkreis als seine wichtigsten Aufgaben an. Neben dem Jugendpreis vergibt der Förderkreis für die Mikroelektronik e.V. u.a. noch den „Innovationspreis Mikroelektronik“.