IT, E-Business

Mittelfränkische IT-Firmen auf Erfolg programmiert


Datum
25.02.2011

Bereich
Innovation | Umwelt

 

NÜRNBERG – Sehr optimistisch sehen die mittelfränkischen IT-Unternehmen in die Zukunft. So lautet das Ergebnis der IHK-Konjunkturumfrage unter mittelfränkischen Unternehmen aus dem Bereich der IT-Technik im Februar 2011. Anlässlich der weltweit größten Computermesse, der am 1. März in Hannover beginnenden CeBIT 2011, hat die IHK zum zweiten Mal diese branchenspezifische Sonderumfrage durchgeführt. Geantwortet haben 108 Unternehmen. Dabei werden sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen deutlich positiv beurteilt. Im Einzelnen zeigt sich folgendes Bild:

Die IT-Unternehmer sehen die eigene aktuelle wirtschaftliche Lage zu 59 Prozent positiv und nur zu 5 Prozent negativ (Im Frühjahr 2010 waren es 40 Prozenten positive und 13 Prozent negative Lagebeurteilungen). Die Firmen berichten insbesondere von einer hohen Auslastung und gestiegenen Umsätzen. Das Verhältnis der positiven Lagemeldungen zu den negativen ergibt einen Saldo von plus 54 Prozentpunkten. Der Vergleichswert für die mittelfränkische Wirtschaft insgesamt liegt nach der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage bei plus 37 Prozentpunkten.

Unternehmer sind optimistisch

Positiv zeigen sich die Erwartungen für das kommende Jahr, in dem viele mit steigenden Umsätzen rechnen. 50 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihre Geschäftslage noch weiter verbessern wird. Demgegenüber erwarten nur 7 Prozent eine Verschlechterung. Der Saldo beträgt somit plus 43. (Zum Vergleich: mittelfränkische Wirtschaft insgesamt plus 26.)

Auch bei den Beschäftigungsplänen überwiegt die positive Zukunftserwartung deutlich. Somit erwarten 45 Prozent der IT-Unternehmen einen erhöhten Personalbedarf. Nur 9 Prozent gehen von einer abnehmenden Beschäftigungszahl aus. Der Saldo beträgt plus 36. (Zum Vergleich: mittelfränkische Wirtschaft insgesamt: plus 11.)

Fachkräftemangel ist spürbar

In diesem Jahr wurden Zusatzfragen zur Fachkräftesituation gestellt: 42 Prozent der Firmen gaben an, derzeit offene Stellen nicht besetzen zu können. Gesucht wurden vornehmlich Mitarbeiter mit Hochschul- oder Weiterbildungsabschluss. Bewerber wurden dabei aufgrund einer nicht für ausreichend betrachteten beruflichen Qualifikation oder überzogenen Gehaltsvorstellungen abgelehnt.

Für 80 Prozent der Firmen wird sich auch zukünftig an der angespannten Personalsituation nichts ändern. Als Maßnahmen zur eigenen Fachkräftesicherung sehen die Unternehmen vor allem verstärkte Aus- und Weiterbildung sowie die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.


Download
PDF | 49 kb

Diese Pressemitteilung können Sie sich als PDF-Datei herunterladen.
Zum Betrachten der Datei benötigen Sie einen PDF-Reader. Einen aktuellen Reader können Sie beispielsweise hier herunterladen.