Neue Materialien

EU-Projekt FLAME

EU-Projekt FLAME

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken ist im Rahmen des „Central Europe Programme“ Partnerin im EU-Projekt „FLAME“. FLAME steht für „Future Laboratory for the Diffusion and Application of Innovation in Materials Science and Engineering“, an dem elf europäische Regionen aus acht EU-Ländern (Österreich, Italien, Ungarn, Polen, Slowenien, Slowakei, Tschechische Republik und Deutschland) beteiligt sind. Das zweite internationale Treffen der Projektpartner hat am 30.09. bis 01.10.2010 in Nürnberg unter Federführung der IHK Nürnberg stattgefunden. Das Projekt „FLAME“ läuft von März 2010 bis August 2012.

Ziel ist es, das wissenschaftliche und wirtschaftliche Potenzial von Werkstoffrelevanten Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Mittel- und Osteuropa besser auszuschöpfen. Zu diesem Zweck werden die Projektpartner eine Kompetenzlandkarte „Neue Werkstoffe“ erstellen, um den Zugang zu aktuellen Lösungsansätzen in der Werkstoffentwicklung und -bearbeitung zu verbessern.

Zudem werden Qualifizierungsmodule für „Transfer- und Innovationsmanger für Werkstofftechnologien und Neue Werkstoffe“ erarbeitet und umgesetzt. Die Transfer- und Innovationsmanger geben Hilfestellung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Innovationsvorhaben, bei der Kooperationspartnersuche für Forschungsprojekte und vermitteln Kontakte zu Anwendern und Anbietern. Dabei sollen der Informationsfluss und die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg gefördert, sowie der internationale Marktzugang für KMUs erleichtert werden. Zielgruppe sind Existenzgründer und Unternehmen im Bereich Neue Werkstoffe sowie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und regionale Wirtschaftsförderer.

Weiterhin werden zur Kooperationsverbesserung die sogenannten „Future Labs“ eingerichtet. Mit Hilfe dieser Transfereinrichtungen sollen Innovationen auf dem Werkstoffsektor in Gang gebracht und auch die regionale Entwicklung verbessert werden.

Bei Interesse können sich regionale Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Bereich Neue Werkstoffe an die IHK Nürnberg, Geschäftsbereich Innovation | Umwelt wenden.