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Innovation und Forschung

Report Forschung und Entwicklung in Bayern

Dr. rer. nat. Elfriede Eberl

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Dr.-Ing. Robert Schmidt

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Wirtschaft und öffentlicher Sektor in Zahlen

Diese Studie ist ein Gemeinschaftsprodukt der Innovationsbereiche der bayerischen Industrie- und Handelskammern und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft.

Die Fähigkeit zur Erneuerung und Weiterentwicklung der Wirtschaft hängt maßgeblich davon ab, in welchem Umfang Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen Ressourcen für Forschung und Entwicklung (FuE) einsetzen. Mit Aufwendungen für FuE von 3,26 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Jahr 2013 zählt Bayern nach wie vor zu den Spitzenreitern in Deutschland. Bundesweit wurden rund 80,4 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Über 55 Mrd. Euro kamen dabei aus dem Wirtschaftssektor und hiervon wiederum 22 Prozent aus Bayern.

Die Raumordnungskateborie Industrieregion Mittelfranken steht im Ranking mit einer internen FuE-Aufwendung des Wirtschaftssektors von 1,7 Mrd. Euro (im Jahr 2013) auf Platz zwei nach München (5,8 Mrd. Euro). Die Anzahl der Beschäftigten in FuE steigt in der Raumordnungsregion Mittelfranken – nach einem Minimum von rund 8040 im Jahr 2007 – wieder auf den Wert von 10200 (2013) aber dennoch leicht unter dem Niveau vom Jahr 2011. Die Raumordnungsregion Westmittelfranken konnte den Aufwärtstrend der letzten Jahren nicht fortsetzten: Die internen FuE-Aufwendungen liegen bei rund 64 Mio. Euro um 2,5 Mio Euro weniger als im Jahr 2011. Das FuE-Personal ist gegenüber 2011 um 44 Personen auf 685 gefallen.

Ein erhöhtes finanzielles Engagement des Freistaates Bayern, aber insbesondere auch ein deutlicher Ausbau des Finanzierungsanteils des Bundes, sind Ansprüche an die Zukunft. Die öffentliche Hand beteiligt sich – im deutschen Vergleich – daran Prozentual unterdurchschnittlich. Weiterhin ist die Förderung der Ausbildung von Fachkräften nötig, sowohl im akademischen als auch im nicht-akademischen Bereich. Schwerpunkt sollten dabei die MINT-Fächer sein.

Ergebnisse zum Report "Forschung und Entwicklung in Bayern 2015/2016"

Bayern auf Platz 2

Bayern zählt mit einem Anteil von 3,26 Prozent des BIP nach wie vor zu den Spitzenreitern im Bereich FuE in Deutschland und konnte den Vorsprung von Baden-Württemberg leicht verringern.

Die Wirtschaft finanziert ihre FuE-Aktivitäten selbst

FuE-Tätigkeiten der bayerischen Wirtschaft werden zu mehr als 92 Prozent von den Unternehmen selbst finanziert. Bayern liegt damit jedoch im Bundestrend.

FuE-Aktivitäten der Wirtschaft gestiegen

FuE-Aktivitäten der bayerischen Wirtschaft stiegen im Vergleich zur letzten Erhebung um 10 Prozent. Motor des starken Anstiegs waren insbesondere die Elektrotechnik und die Automobilindustrie.

KMU bei FuE-Intensität hinten

Großunternehmen entscheiden weiterhin über das gesamtwirtschaftliche FuE-Volumen und die FuE-Intensität der Wirtschaft. Aber auch innovative kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) spielen in Bayern eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung von Wissen in der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.

Unterschiedliche Stärken in den Regionen

61 Prozent der Aufwendungen für bayerische Industrieforschung findet in Oberbayern statt. Seit der letzten Erhebung konnten die Regierungsbezirke Niederbayern und Mittelfranken die mit Abstand deutlichste Steigerung in den FuE-Aufwendungen verzeichnen. Insbesondere Würzburg und Regensburg punkten durch einen hohen Anteil öffentlicher Forschung.

FuE in den bayerischen Hochschulen unterdurchschnittlich

Nach wie vor liegt der Anteil der FuE-Aufwendungen im Bereich der bayerischen Hochschulen und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit 0,77 Prozent des BIP unter dem Bundesdurchschnitt.

Wenig Studienanfänger in Bayern

Auch wenn sich Bayern bezüglich des Angebots der Hochschulausbildung an der Spitze Deutschlands befindet, liegt die Studienanfängerquote in Bayern mit 51 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt der Bundesländer.

Titel
Erscheinungsjahr
2015
Art
Schriften und Arbeitspapiere
Seitenzahl
28
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