International

IHK-Exportbericht Bayern

Erster IHK-Exportbericht Bayern erschienen


Inhalt

Broschüre von den bayerischen IHKs

 


Titel

Erscheinungjahr
2011

Art
Broschüren

Seitenzahl
12

Inhalt / Beschreibung

Trotz erheblicher Haushalts- und Finanzrisiken in Europa wie in außereuropäischen Ländern bleibt Bayerns Exportwirtschaft optimistisch. Im Fokus stehen vor allem die asiatischen Märkte. Erwarten jeweils 40 Prozent der bayerischen Unternehmen steigende Ausfuhren nach Europa und Südosteuropa, so rechnen 45 Prozent damit, dass Asien noch weiter anzieht. Schon in vergangenen Jahr wuchsen die bayerischen Exporte nach China im Vergleich zum Vorjahr um 61 Prozent. Damit liegt das Reich der Mitte bei den Zuwachsraten unangefochten an der Spitze. Das ist das Ergebnis des ersten IHK-Exportberichts Bayern, einer Sonderauswertung des bayerischen Konjunkturberichts sowie der Umfrage Going International. Er beinhaltet die wichtigsten Auslandsmärkte, die Exporterwartungen und geplanten Investitionen ebenso wie die Motive und die Auswirkungen auf das Inlandsgeschäft.

Für die bayerische Wirtschaft ist Asien Investitionsfavorit. Über die Hälfte der Unternehmen mit internationalem Geschäft will seine Investitionen in dieser Region ausbauen. Für Europa planen dies nur 31 Prozent, Nordamerika rangiert mit 29 Prozent auf Rang drei. Mit ihren Auslandsinvestitionen wollen die Unternehmen vor allem die Vertriebs- und Serviceaktivitäten stärken. Erst an zweiter Stelle steht die Markterschließung. Dagegen wird das Argument der Kostenersparnis immer unwichtiger. Der Anteil der Unternehmen, für den dieses Investitionsmotiv ausschlaggebend ist, ist von 31 Prozent (2008) über 30 Prozent (2009) auf 22 Prozent in diesem Jahr gesunken.

Das Auslandsengagement von Unternehmen wirkt sich positiv auf die Entwicklung im Inland aus. International tätige Firmen sind nach dem IHK-Exportbericht nicht nur zufriedener sondern blicken auch optimistischer in die Zukunft. Diese spiegeln auch die Beschäftigungspläne wider. Während im Schnitt aller bayerischen Unternehmen 24 Prozent mehr Mitarbeiter einstellen wollen, sind es bei den auslandspräsenten Firmen sogar 32 Prozent.
 


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