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Brexit: Ein schlechter Tag für Europa

Dr. Udo Raab

Dr. Udo Raab

Leiter Geschäftsbereich Standortpolitik und Unternehmensförderung, Grundsatzfragen Wirtschafts- und Verkehrspolitik, Handel und Dienstleistungen, Finanzwirtschaft Tel: +49 911 1335-383

IHK weist auf Handlungsbedarf für Unternehmen hin.

Datum: 24.06.2016

Nürnberg – Als schlechten Tag für Europa bewertet die Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken die Entscheidung Großbritanniens für den Austritt aus der EU. Die kurzfristigen Auswirkungen an den Finanzmärkten und die längerfristig zu erwartenden Einschränkungen des internationalen Handels gefährden Stabilität und Wachstum in ganz Europa. „Das stellt eine Belastung für alle Unternehmen dar und wird auch hier zu spüren sein“, sagt IHK-Chefvolkswirt Dr. Udo Raab.

900 Unternehmen aus Mittelfranken unterhalten Geschäftsbeziehungen mit Großbritannien, 277 davon sind mit Produktionsstätten, Niederlassungen, Vertretungen oder Joint-Ventures dort tätig. Sie alle sind aufgrund der deutlichen Abwertung des Pfundes nun gefordert, ihre bisherigen Geschäftsmodelle und Investitionsvorhaben zu überprüfen. Bis die neuen Vereinbarungen zwischen der EU und Großbritannien ausgehandelt und geregelt sind, müssen die Unternehmen tragfähige Liefer- und Absatzbeziehungen auch in der Zwischenzeit sichern.

Wichtigste Aufgabe für die Mitgliedsstaaten ist es nun, den Zusammenhalt der Wirtschafts- und Währungsunion zu festigen.

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