Chile
200 mittelfränkische Unternehmen haben Geschäftsverbindungen mit chilenischen Unternehmen. 61 davon sind in Chile dauerhaft engagiert in Form von Vertretungen, Niederlassungen, Produktionsstätten, Beteiligungen oder Joint Ventures.
Das Andenland ist der Musterknabe Lateinamerikas. Bezüglich Investorensicherheit und wirtschaftlicher Freiheit nimmt Chile eine Vorbildfunktion ein. Geschäfte lassen sich demnach sogar besser als in Österreich, Frankreich und Spanien abwickeln.
Gute Absatzchancen ergeben sich für vor allem für deutsche Maschinenbauer und Anbieter von Medizintechnik, da Chile in diesen Bereichen kaum über eine eigene Industrie verfügt und auf ausländische Lieferanten angewiesen ist. Deutschland belegt mit dem zweiten Rang als Lieferant in diesen Branchen jeweils eine Spitzenposition auf dem chilenischen Markt.
Geschäftsmöglichkeiten bestehen auch angesichts des mit Nachdruck betriebenen Ausbaus der Energieversorgung und aufgrund der Investitionsneigung des chilenischen Bergbaus, der gegenwärtig hohe Renditen erwirtschaftet.
Stärken
- Als „Musterknabe“ Lateinamerikas nimmt Chile bezüglich Investorensicherheit und wirtschaftlicher Freiheit eine Vorbildfunktion ein. Dies ist vor allem der politischen Stabilität, der Qualität von Institutionen und Infrastruktur und dem soliden Finanzsystem zu verdanken.
- Geringere Kosten aufgrund der großen Vorkommen an Bodenschätzen und anderer bedeutender Ressourcen.
Schwächen
- In Chile bestehen die größten Einkommensunterschiede weltweit, was soziale Spannungen zur Folge hat.
- Abhängikeit von Rohstoffexporten.
