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Ecuador

Doris Schneider

Doris Schneider

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Rohstoffabbau und -export dominieren die ecuadorianische Wirtschaft. Seinen Bedarf an Industrieprodukten deckt das Land dagegen weitgehend über Importe.

Ein mittelfristiges Entwicklungsprogramm der Regierung soll jetzt die einheimische Industrie stärken. Das öffentliche Förderprogramm bietet aber auch Chancen für Absatz und Investitionen von internationalen Unternehmen. Aufgrund der nach wie vor geringen Größe der einheimischen Industrie müssen die meisten Fertigerzeugnisse und Halbwaren auf den internationalen Märkten beschafft werden. Dazu zählen unter anderem Chemikalien, Maschinen jeglicher Art, Fahrzeuge, Instrumente, aber auch Nahrungsmittel.

Ecuador verfügt über Erdölvorkommen, hat großes Potenzial in der Landwirtschaft, Agroindustrie und im Tourismus. Pluspunkte sind zudem nach offizieller Einschätzung die Nähe zum Panamakanal und die zentrale Lage an der südamerikanischen Pazifikküste.

Ecuador ist Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) und der Asociación Latinoamericana de Integración (Aladi; Vertrag von Montevideo 1980). Im Rahmen der Aladi sind gegenwärtig Abkommen zur Erleichterung im Warenverkehr mit dem Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) sowie mit Chile und Mexiko in Kraft. Ecuador ist ebenfalls Gründungsmitglied der Andengemeinschaft, zu der noch Bolivien, Kolumbien und Peru gehören.

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