Länderinformationen

Peru

Peru ist nach wie vor ein Agrarland. Rund 50 Prozent der Berufstätigen arbeiten in der Land-, Forstwirtschaft und der Fischerei. In den tiefen Flusstälern der Cordilleren wird jeder Quadratmeter fruchtbaren Bodens kultiviert. Selbst an den steilsten Hängen werden die bereits von den Inkas angelegten Terrassenfelder für Mais- und Kartoffelanbau genutzt. Am Ostabfall der Anden erlaubt das günstige Klima den Anbau von Kaffee, Kakao und Tee.

Peru besitzt weite Wälder. Über die Hälfte des Landes sind mit wertvollen Hölzern bewaldet. Die Viehzucht konzentriert sich in den Hochlagen der Anden auf Lamas, Alpakas und Schafe. Die Küstengewässer von Peru stellen eins der fischreichsten Gebiete der Welt dar.

Das Land hat eine stabile Grundstoffindustrie mit Hütten, Erdölraffinerien und Zementherstellung. Auf dem Gebiet der Verarbeitung spielen Nahrungsmittel und Textilien die wichtigste Rolle.

Der Tourismus hat als Devisenquelle einen hohen Stellenwert in der peruanischen Volkswirtschaft und wird seit einiger Zeit vom Staat mit Nachdruck gefördert.

Peru ist auch nach wie vor der größte Produzent von Gold, Zink, Zinn, Blei, Wismut, Tellur und Indium in Lateinamerika.

Laut dem Ministerium sind mehrere hundert führende ausländische Unternehmen, vorwiegend aus Brasilien, Mexiko, Kanada, Australien, Großbritannien, China und den Vereinigten Staaten mit dem Abbau der Materialien beauftragt.

Mehr zum Thema