Nürnberg – Die Wirtschaftsräte von 16 arabischen Botschaften in Deutschland sind am Donnerstag/Freitag, 29. und 30. November 2007 zu Gast in der Metropolregion Nürnberg. Die 20-köpfige Delegation, die auf Initiative von IHK-Ehrenpräsident Hans-Peter Schmidt zum ersten Mal in dieser Zusammensetzung die Metropolregion besucht, hat ein straffes Programm zu bewältigen.
Firmenbesichtigungen, Besuch der NürnbergMesse und des Innovationszentrums Medizintechnik und Pharma (IZMP) in Erlangen sind einige der Programmpunkte. Außerdem ist am Donnerstag, 29. November ein „Business-Meeting“ im Business-Tower der Nürnberger Versicherungsgruppe vorgesehen: 60 Firmenvertreter aus der Metropolregion Nürnberg werden dabei die Gelegenheit nutzen, direkt mit den Wirtschaftsräten der arabischen Botschaften in Kontakt zu treten. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung nicht nur den Dialog zwischen den Vertretern der arabischen Länder und der mittelfränkischen Wirtschaft fördern, sondern uns auch als innovativen Wirtschaftsstandort präsentieren“, so IHK-Ehrenpräsident Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der Nürnberger Versicherungsgruppe. Schmidt hatte sich in Kooperation mit der Arab-German Chamber of Commerce and Industry (Ghorfa) und mit dessen Präsident Dr. Thomas Bach seit langem intensiv für das Zustandekommen dieses Besuchs eingesetzt.
Region mit interessanten Geschäftsmöglichkeiten
Die arabischen Länder investieren Milliarden-Beträge in umfangreiche Bau- und Infrastrukturprojekte. Deutsche
Unternehmen haben nach Auskunft der IHK gute Chancen, die Modernisierung und Diversifizierung der arabischen
Wirtschaft mitzugestalten. Ob Wasserversorgung, Telekommunikation, Verkehr, Gesundheit oder Umwelt –
„Made in Germany“ stehe hoch im Kurs und das Geschäftspotenzial sei enorm.
Bisher haben ca. 480 mittelfränkische Unternehmen wirtschaftliche Kontakte in die Region, das sind 20 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Durch die weiterhin stark vorangetriebene Privatisierung in diesen Ländern eröffnen sich zusätzliche Chancen für mittelfränkische Unternehmen, vor allem im technologischen Bereich.

