Standortpolitik

Europäische Union

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Die Vollendung des gemeinsamen Europäischen Binnenmarktes hat der deutschen Wirtschaft zum einen ungeheure Schubkraft verliehen, zum anderen ist der Wettbewerb härter geworden. Zunehmend wird Wirtschaftspolitik in Brüssel gemacht, eine Politik, die die deutsche Wirtschaft unmittelbar beeinflusst: Niederlassungsfreiheit, EU-Fördermittel, Harmonisierung von Rechtsvorschriften, Anerkennung von Bildungsabschlüssen sind nur einige Beispiele hierfür.

Die IHK ist über ihren Spitzenverband, den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), in Brüssel mit eigenem Büro vertreten. Auf der Basis der Stellungnahmen der einzelnen IHKs formuliert der DIHK die politischen Forderungen der deutschen Wirtschaft und vertritt sie gegenüber den politischen Entscheidungsträgern.

Die IHK informiert und berät über alle wirtschaftsrelevanten EU-Vorhaben. Sie verfügt über alle EU-Rechtsakte und umfangreiches Informationsmaterial über die EU-Förderprogramme. Sie kann sagen, welche Ausbildungsabschlüsse innerhalb der EU gegenseitig anerkannt werden und stellt die erforderlichen Bescheinigungen aus.