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Wirtschaft und Gesellschaft

Flüchtlinge | Zuwanderung

Flüchtlinge | Zuwanderung

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Yvonne Wetsch

Yvonne Wetsch

Koordination Allianz pro Fachkräfte und Willkommenslotsin Tel: +49 911 1335-142
Nancy Schmidt

Nancy Schmidt

Integrationsberaterin Tel: +49 911 1335-225
Rafael Canada

Rafael Canada

Integrationsberater Tel: +49 911 1335-270

Im vergangenen Jahr ist eine große Anzahl an Flüchtlingen nach Deutschland und Bayern gekommen. Dies stellt die Politik, die Verwaltungen und die Gesellschaft vor immense Herausforderungen.

Die mittelfränkische Wirtschaft übernimmt ihre gesellschaftliche Verantwortung und eröffnet den Menschen, die bei uns berechtigt Asyl beantragen, eine Lebensperspektive insbesondere durch eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt.

IHK-Fachleute unterstützen Unternehmen und Flüchtlinge

Unsere Willkommenslotsin bietet Ihnen generelle Beratungsleistung für Integrationsfragen jenseits der Fragestellungen zur beruflichen Ausbildung. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken beschäftigt darüber hinaus aber auch zwei Integrationsberater, um Flüchtlinge konkret in Ausbildung zu vermitteln. 

Willkommenslotsin – Ziel: Integration von Flüchtlingen in die Betriebe

Die Willkommenslotsin Yvonne Wetsch berät Sie gerne

  • zu rechtlichen Rahmenbedingungen,
  • zum verwaltungstechnischen Aufwand,
  • über regionale und nationale Förder- und Unterstützungsangebote
  • sowie den Qualifikationsbedarf der Zielgruppe.

Darüber hinaus gibt sie Hilfestellung bei der Etablierung und Weiterentwicklung der Willkommenskultur im Unternehmen und hilft den Unternehmen, die passenden Flüchtlinge für Praktikums- oder Arbeitsplatzangebote zu finden.

Durch ihre Gespräche mit Flüchtlingen und Unternehmen kann Frau Wetsch viele gute Beispiele aus der Praxis einbringen. Sie beantwortet unter yvonne.wetsch@nuernberg.ihk.de, Tel. 0911 1335-142, gerne Ihre Fragen rund um die Themen Beschäftigung und Qualifizierung von Flüchtlingen.

Integrationsberater – Ziel: Duale Berufsausbildung

Für die erfolgreiche Integration von jungen Flüchtlingen ist die Aufnahme einer Berufsausbildung ein entscheidender Schritt. Viele Flüchtlinge benötigen jedoch außerdem Unterstützung im sprachlichen und persönlichen Bereich. Diesem Bedarf kommt die IHK Nürnberg für Mittelfranken mit zwei Integrationsberatern entgegen. Nancy Schmidt ist eine davon. Sie ist unsere Integrationsberaterin mit arabischen Wurzeln. Somit kann sie sich mit Flüchtlingen aus diesem Kulturkreis hervorragend verständigen. Rafael Cañada dagegen ist selbst erst vor einigen Jahren aus Spanien nach Deutschland gekommen. Neben der Berufsausbildung musste er auch die deutsche Sprache von Grund auf erlernen und kann sich dadurch gut in die Lage der Flüchtlinge versetzen.

Aufgabe der beiden Integrationsberater ist es, sowohl den Unternehmen, als auch den Flüchtlingen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Dazu gehört es, Möglichkeiten in Bezug auf Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten darzustellen sowie seitens der Jugendlichen eine Beratung bezüglich ihrer Berufsausbildung unter Beachtung ihrer individuellen Situation zu geben.

Sprechstunden

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken bietet Sprechstunden im Loftwerk, Ulmenstr. 52 an. Diese finden wöchentlich dienstags von 14:00 bis 15:00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Anfragen zum Thema beantworten wir gerne unter integrationsberatung@nuernberg.ihk.de beantwortet. Zur Gesprächsvorbereitung bitten wir darum, den Aufnahmebogen Erstgespräch ausgefüllt mitzubringen.

Zusätzliche Angebote

Weitere Unterstützung bietet die IHK-Lehrstellenbörse: Unternehmen, die ihre offenen Ausbildungsplätze dort platzieren, können diese auch mit einer besonderen Kennung versehen, aus der hervorgeht, dass auch Jugendliche mit schwächeren Deutschkenntnissen wie z. B. Flüchtlinge für diese Stellen in Frage kommen. Siehe www.ihk-lehrstellenboerse.de.

Ebenfalls neu ist die Verbundausbildung für Flüchtlinge: Bei dieser Zielgruppe besteht häufig ein zusätzlicher Organisations- und Betreuungsbedarf. Um diesen erfüllen zu können, wird neben dem Ausbildungsbetrieb und dem Auszubildenden zusätzlich ein Dienstleister unterstützend aktiv, der nicht nur die Jugendlichen betreut, sondern auch den Ausbildungsbetrieben zur Seite steht. Seit 1. September 2016 führt die IHK Nürnberg für Mittelfranken gemeinsam mit dem Ausbildungsring ausländischer Unternehmer e.V. (AAU) diesen neuen Ansatz mit 20 Flüchtlingen durch. Das Projekt wird über Mittel der Koordinierungsstelle für Ausbildung und Migration KAUSA und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) / der Entwicklungsorganisation der deutschen Wirtschaft "sequa" finanziert. Ziel ist es, die Verbundausbildung für Flüchtlinge in den kommenden Jahren noch weiter auszubauen, da  diese Form als besonders erfolgversprechend auf dem schwierigen Weg der Integration erscheint.

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