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Feierliche Zeugnisübergabe in Dinkelsbühl


Fünfzehn Prüfungsausschüsse mit 49 Prüfern waren im Sommer 2017 an den kaufmännischen Abschlussprüfungen im Raum Dinkelsbühl beteiligt. 101 von 104 Jungkaufleuten konnten sich über einen Erfolg bei den IHK-Abschlussprüfungen freuen, die Bestehensquote lag somit bei 96,55 Prozent. Im Rahmen einer Feierstunde in der Schranne in Dinkelsbühl, zu der die IHK Geschäftsstelle Ansbach eingeladen hatte, erhielten viele dieser Jungkaufleute am 26. Juli 2017 ihre IHK-Prüfungszeugnisse.

Die fünf Prüfungsbesten wurden von Rudolf Rager (Leitender Regierungsschuldirektor der Regierung von Mittelfranken) und von Frank Dommel, dem Vorsitzenden des Dinkelsbühler IHK-Gremiums, besonders geehrt.

Dies waren:

  • Michelle Hornung, prüfungsbeste Industriekauffrau – Süd-Fensterwerk GmbH & Co. Schnelldorf
  • Jenny Hofmann, beste Kauffrau für Büromanagement – Diakonisches Werk Dinkelsbühl-Wassertrüdingen e.V. in Dinkelsbühl
  • Jonas Hartmann, prüfungsbester Kaufmann – Rüdiger Ammon e.K. Dinkelsbühl
  • Christoph Neiß, prüfungsbester Verkäufer – Motorrad Kreiselmeyer GmbH, Feuchtwangen
  • Sven Frank, prüfungsbester Verkäufer – Edeka C + C Großhandel GmbH, Rothenburg o. d. Tauber

Frank Dommel, der Vorsitzende des IHK-Gremiums Dinkelsbühl, lobte in seiner Begrüßung die Qualitäten des dualen Ausbildungssystems. „Unser duales Ausbildungssystem ist sehr gut und wir werden für dieses System von vielen Ländern beneidet“, versicherte Dommel. Er appellierte an die Absolventen, der Region treu zu bleiben und empfahl ihnen, sich auch künftig weiterzubilden und stets für Neues offen zu sein.

Ekkehard Schwarz, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Landkreis Ansbach GmbH, gratulierte den Absolventen ebenfalls zu ihrem Berufsabschluss. Er betonte, dass gerade zu Beginn der beruflichen Laufbahn das Verhältnis zu den unmittelbaren Kollegen ein entscheidender Faktor dafür sei, dass der Einstieg gelingt. Schwarz erklärte den Absolventen, dass sie künftig nicht nur als Arbeitnehmer, sondern auch als Kunden begehrt seien – und empfahl ihnen, Konsumentscheidungen in Ruhe zu treffen und nicht zu viele finanzielle Verpflichtungen einzugehen.

„Sie dürfen stolz auf sich sein, Sie haben eine wichtige Hürde in Ihrem Leben geschafft“, sagte Rudolf Rager von der Regierung für Mittelfranken den Absolventen. Viele junge Flüchtlinge hätten diese Hürde derzeit noch vor sich, erläuterte Rager weiter – und bat die Absolventen, diese jungen Menschen zu unterstützen, damit sie „aktive und positive Mitglieder unserer Gesellschaft werden können.“ Zugleich empfahl er den Absolventen, weiter zu lernen und auf keinen Fall auf ihrem jetzigen Wissensstand stehen zu bleiben.

Oberstudiendirektor Dr. Friedhard Nichterlein, der Leiter der Staatlichen Berufsschule Dinkelsbühl, versicherte auf der Feierstunde, die Absolventen seine eine Bereicherung für die Berufsschulen gewesen – und forderte die Jungkaufleute zum aktiven Handeln und zum Querdenken auf. „Wir sind aufgefordert, quer zu denken, kritisch zu sein und mit unserer persönlichen Meinung die Vielfalt der Ideen und Vorstellung zu erhöhen“,  erläuterte Nichterlein. „Wir brauchen keine Bedenkenträger, Kopfnicker und Jasager“, sagte Nichterlein weiter, „wir brauchen junge Menschen, die anpacken und selbst wissen, was sie wollen.“

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde, die von Nancy Kürzel und Horst Maußner von der IHK-Geschäftsstelle Ansbach organisiert worden war, von Stefan Beranek und Band der Berufsschule für Musik Dinkelsbühl.

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