Energie und Umwelt
Energie- und Umwelttechnologien gehören zu den wichtigsten Zukunftsmärkten des 21. Jahrhunderts und spielen somit eine zentrale Rolle für einen Wirtschafts- und Technologiestandort. Allein der Markt für Umwelttechnologien wächst jährlich um mehr als 8 Prozent. Bayern gilt hierbei als führende Anbieterregion mit über 2000 Unternehmen; rund die Hälfte davon sind in der Metropolregion Nürnberg angesiedelt. Die Energietechnik zählt traditionell zu den beschäftigungsstärksten Branchen im Kern der Metropolregion. Insgesamt sind in den Bereichen Energietechnik, Energiewirtschaft und Umweltschutz in der Metropolregion Nürnberg rund 70.000 Menschen beschäftigt.
Die kompetenzfeldrelevante Forschung konzentriert sich folgende Hochschulen und F&E-Einrichtungen:
- Universitäten Erlangen-Nürnberg, Bayreuth und Würzburg
- Hochschulen in Ansbach, Amberg-Weiden, Coburg, Hof, Nürnberg und Weihenstephan | Triesdorf
- Umweltinstitut der Hochschule Nürnberg in Neumarkt
- Fraunhofer Institute IIS und IISB (Erlangen) sowie ISC (Würzburg)
- ZAE Bayern mit Standorten in Erlangen und Würzburg
- ATZ Entwicklungszentrum, Sulzbach-Rosenberg
- Süddeutsches Kunststoffzentrum SKZ in Würzburg
Dazu kommen zahlreiche weitere technologieorientierte Einrichtungen:
- Bayern Innovativ GmbH
- EBA-Zentrum (Schwerpunkt energetische Biomasse-Nutzung), Triesdorf
- Energieagenturen in Mittel- und Oberfranken
- Energietechnologisches Zentrum Nürnberg (etz)
- Entwicklungszentrum in Schwabach (ehemals FES)
- IHKs und Handwerkskammern der Europäischen Metropolregion Nürnberg
- Bayerisches Landesamt für Umweltschutz LfU (Hof und Kulmbach)
- TÜV Rheinland / LGA in Nürnberg
- Solarenergie- Informations- und Demonstrationszentrum solid, Fürth
Der Innovationsprozess bei Energie- und Umwelttechnologien basiert häufig auf der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Anwendern und Forschungseinrichtungen. Die notwendige Verzahnung der Akteure wird durch eine Reihe von Netzwerken wahrgenommen.
