Wirtschaftsraum Mittelfranken

Wirtschaftsstruktur

Daten zur Wirtschaftsstruktur

  • Bruttoinlandsprodukt 55 Mrd. Euro
  • 800.000 Erwerbstätige, davon 630.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer, jährlich 36.000 Ausbildungsplätze in der gewerblichen Wirtschaft
  • Dienstleistungsquote über 60 Prozent, innovative Zweige wie z.B. Handels- und Konsumforschung sowie EDV-Dienstleistungen
  • Überwiegend mittelständisch strukturiert, Industrieumsatz über 30 Mrd. Euro jährlich, starke Außenhandelsverflechtung durch 2.500 Außenhandelsfirmen: Exportquote 42 Prozent
  • Wichtigsten Industriezweige: Elektrotechnik/Elektronik (bundesweite Spitzenposition) und Maschinenbau.
  • Große Bedeutung haben ferner die Branchen Informations- und Kommunikationstechnik, Automatisierungstechnik, Medizintechnik, Verkehrstechnik, Anlagenbau, Druck sowie Nahrungs- und Genussmittel
  • Deutschlands Produktions- und Handelszentrum für Spielwaren, größte und bedeutenste Spielwarenmesse der Welt
  • über 120.000 Unternehmen in der Region Mitglieder der IHK Nürnberg für Mittelfranken

Tabellen zur Wirtschaftsstruktur

Einheitliche Grundlagen für alle Tabellen bilden die 1995 in Kraft getretene „Klassifikation der Wirtschaftszweige“ und das „Systematische Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken, Ausgabe 1995“. Dieser Klassifikation folgen die sektoralen Abgrenzungen in Beschäftigungs- und Wertschöpfungsstatistiken ebenso wie die Statistik für das Produzierende Gewerbe und die Umsatzsteuerstatistik. Daten in Zeitreihen können aufgrund struktureller Änderungen bei der Zurechnung einzelner Wirtschaftszweige nur eingeschränkt vergleichbar sein.

Zu unterscheiden sind Tabellen zur Gesamtentwicklung des Wirtschaftsraumes (Tabellen 1 bis 7) von Tabellen zur Entwicklung einzelner Wirtschaftszweige (Tabellen 8 bis 15). Aufgrund methodischer Unterschiede bei der Erhebung der Daten sind die ausgewiesenen Werte nicht miteinander vergleichbar. Soweit in Summenzeilen Differenzen zum rechnerischen Ergebnis auftreten, geht dies auf das Runden der Einzelposten zurück.

Die Statistik für das Produzierende Gewerbe erfasst Betriebe der Industrie und des Produzierenden Handwerks mit 20 und mehr Beschäftigten. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, Zahlen nicht anzugeben, die weniger als drei Betriebe umfassen. Bei der örtlichen Abgrenzung ergeben sich Ungenauigkeiten daraus, dass bei manchen Großbetrieben die Umsätze am Sitz der Hauptverwaltung mit ausgewiesen werden. Erzeugnisse, die in Mittelfranken produziert werden, aber im Werksverkehr an Werke außerhalb Mittelfrankens geliefert wurden, erscheinen zum Teil nicht im mittelfränkischen Gesamtumsatz.

Die Umsatzsteuerstatistik erfasst den gesamten Umsatz eines Unternehmens einschließlich seiner Filialen, Zweigstellen und Tochtergesellschaften. Dieser Umsatz wird aus Gründen des Steuerrechts regional dem Sitz der Geschäftsleitung des Gesamtunternehmens zugerechnet. Da der Gesamtumsatz eines Unternehmens, das in mehreren Bereichen bzw. Regionen tätig ist, nur in einem einzigen Wirtschaftszweig bzw. einer einzigen Gemeinde nachgewiesen wird, sind dem Erkenntniswert der Umsatzsteuerstatistik insbesondere auf regionaler Basis Grenzen gesetzt.

Die Tabellen enthalten die aktuellsten verfügbaren Daten aus den amtlichen Statistiken des Statistischen Bundesamtes (www.destatis.de) und des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung (www.statistik.bayern.de). Alle statistischen Ämter bieten die zugrunde liegenden Publikationen im Internet zum kostenlosen Download an.

Statistische Überblicksdaten der einzelnen IHK-Gremien und der Stadt Nürnberg

Die folgenden Tabellen geben Auskunft über wichtige Kennzahlen in den einzelnen Mikroregionen der 16 IHK-Gremien der IHK Mittelfranken (nach Fusionen jetzt 14) sowie der Stadt Nürnberg. Sie enthalten Informationen zur Wohnbevölkerung und Bevölkerungsdichte, zur Bautätigkeit, zu den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, aber auch zu Gästeübernachtungen etc.

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