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Kulturförderung

IHK-Kulturpreis Literatur 2018

unterstützt durch Rödl & Partner

Datum: 06.11.2018
 

Ansprechpartner (1)

Dr. Dieter Riesterer

Dr. Dieter Riesterer

Vorstand der IHK-Kulturstiftung Tel: +49 911 1335 0

Verleihung am Montag, 5. November 2018, 19:00 Uhr

Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstraße 6


Nürnberg – Die IHK-Kulturstiftung der mittelfränkischen Wirtschaft vergibt in diesem Jahr zum 22. Mal den „Kulturpreis der mittelfränkischen Wirtschaft“. Die Auszeichnung, mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und von Rödl & Partner gesponsert, wird für hervorragende künstlerische Leistungen in der Region vergeben. Der IHK-Kulturpreis Literatur geht in diesem Jahr an die in Schwabach lebende und aktuell in den Bayerischen Landtag gewählte Autorin  

Dr. Sabine Weigand

sowie an das

Literaturzentrum Nord, Kulturzentrum KUNO e.V.

Die Preise werden im Rahmen einer Feierstunde im Literaturhaus Nürnberg von IHK-Präsident Dirk von Vopelius und Prof. Dr. Michael Rödl übergeben. Dr. Sabine Weigand und das Literaturzentrum Nord erhalten das Preisgeld zu gleichen Teilen, je 5 000 Euro.

Der Jury gehören Steffen Radlmaier (Leiter Feuilleton, Nürnberger Nachrichten) als Vorsitzender, Thomas Kistner (Korn & Berg Universitätsbuchhandlung), Dirk Kruse (Bayerischer Rundfunk, Studio Franken), Elisabeth Sträter (Direktorin Stadt-bibliothek Nürnberg) sowie Dr. Dieter Riesterer (Vorstand der IHK-Kulturstiftung der mittelfränkischen Wirtschaft) an. Die Vergabe des Preises, der die Förderung der regionalen Kulturlandschaft zum Ziel hat, erfolgt alle zwei Jahre im Wechsel mit dem „IHK-Kulturpreis Theater“.

Die Preisträger

Dr. Sabine Weigand


Nachdem ihr Sohn in den Kindergarten gekommen war, nutzte die gebürtige Nürnbergerin Sabine Weigand die freie Zeit, um Romane zu schreiben. Ihr erstes belletristisches Werk veröffentlichte sie 2004. Ihre akribisch recherchierten historischen Romane folgen ihrem wissenschaftlichen Werdegang. 1961 geboren, studierte sie ab 1980 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Fächer Anglistik, Amerikanistik und Geschichte. An der Universität Bayreuth wurde sie 1992 in Bayerischer Landesgeschichte promoviert. Der Weg vom wissenschaftlichen Schreiben zum belletristischen erschien da nicht so schwer. In ihren Arbeiten, die sich durch eine detaillierte Recherche auszeichnen, baut sie Originaldokumente und historisch reale Personen als Hauptfiguren ein. Zu ihren historischen Romanen zählen „Die Markgräfin“, „Die Seelen im Feuer“ und „Das Buch der Königin“, wobei „Die Seelen im Feuer“ 2015 für das Fernsehen verfilmt und im ZDF und ORF ausgestrahlt wurde. Aber Sabine Weigand legt sich nicht auf ein bestimmtes Genre fest. Unter dem Titel „Helga“ erschien 2017 eine einfühlsame Dokumentation einer Geschlechtsumwandlung. Die Jury würdigt an dem umfangreichen Werk von Sabine 

Literaturzentrum Nord, Kulturzentrum KUNO e.V.

Das Literaturzentrum Nord, das sich seit langem der literarischen Nachwuchsförderung widmet, hat seinen Sitz im Nürnberger Kulturzentrum KUNO e.V.. Verantwortlich für die vielfältigen Projekte sind Margit Mohr und Siegfried Straßner. Im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten steht ein Literaturwettbewerb für junge Autoren aus ganz Mittelfranken, der „Fränkische Preis für junge Literatur“, der in diesem Jahr bereits zum 30. Mal vergeben wurde. Die Texte der preisgekrönten Autoren erscheinen in der Literaturzeitschrift „Wortlaut“. Darüber hinaus organisiert das Literaturzentrum Lesungen, Workshops sowie seit 2006 alljährlich im August das Literaturfest „WortWärts“. Die Jury würdigt mit dem Preis das jahrzehntelange Engagement des  Teams für die regionale Literaturszene. 

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