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Ankündigung von US-Strafzöllen verunsichert bayerische Wirtschaft

Ankündigung von US-Strafzöllen verunsichert bayerische Wirtschaft

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Dr. Manuel Hertel

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Dipl.-Kfm. Rainulf Pichner

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"Die angekündigten Zölle werden den Marktzugang in die USA erschweren und befördern ein Klima der Abschottung im Welthandel", sagt Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK). Die USA sollten sich an die Regeln der Welthandelsorganisation WTO halten, fordert der BIHK-Präsident.

Durch das zweifelhafte US-Vorgehen bestehe das große Risiko einer unglückseligen Kettenreaktion. Gerade die hochspezialisierte bayerische Wirtschaft sei auf offene Märkte angewiesen. Sasse ruft die EU auf, sich mit Augenmaß gegen die US-Strafzölle zu stemmen, aber eine Eskalation oder gar einen Handelskrieg zu vermeiden.

Jedes Signal für mehr Protektionismus im Welthandel ist schädlich für die bayerische Wirtschaft. Die bayerische Industrie erwirtschaftet mehr als die Hälfte ihrer Umsätze im Export.BIHK-Präsident Eberhard Sasse

Der BIHK befürchtet, dass letztendlich nicht nur bayerische Stahlfirmen von den Regelungen betroffen sein könnten, sondern auch in den USA produzierende deutsche Automobilfirmen und deren Zulieferer. 2017 gingen 11,2 Prozent aller bayerischen Exporte in die USA. Dies entsprach einem Warenwert von 21,5 Milliarden Euro, ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Die USA sind Bayerns wichtigster Exportmarkt", so BIHK-Präsident Sasse.

Stand: 5. März 2018

 
 
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