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Küchen-Loesch

Alles rund ums Kochen und Genießen

1847 hat Leonhard Carl Loesch die heutige Küchen-Loesch GmbH in Nürnberg gegründet. Das Fachgeschäft für Haus- und Küchengeräte wird heute von Klaus Harl geführt, einem Ur-Ur-Enkel des Firmengründers. Mit seinem Sortiment ist das Familienunternehmen am Lorenzer Platz mittlerweile "das einzige Fachgeschäft dieser Art in der Stadt", sagt Harl und erinnert sich daran, dass es "früher in jedem Stadtteil so ein Geschäft wie das unsere gegeben hat".

Qualitätsprodukte zu verkaufen, das geht nicht ohne einen professionellen Service und eine kompetente Beratung. "Genau das ist die Dienstleistung, die wir unseren Kunden bieten", erklärt Harl, der 75 Mitarbeiter inklusive der Auszubildenden in seiner Firma beschäftigt. Diese hohe Mitarbeiterzahl sei nicht zuletzt notwendig, um die langen Öffnungszeiten abzudecken. Mit Aushilfen arbeitet Harl nicht, er beschäftigt durchweg Leute, die in seinem Traditionsgeschäft gelernt haben. Darunter sind zahlreiche junge Mütter, die nach der Babypause über eine Teilzeittätigkeit wieder im Berufsleben Fuß fassen möchten.

Mit den aktuellen Geschäften ist Harl zufrieden. Ein Grund dafür sei, dass sich die Nürnberger Altstadt wieder im Aufwind befinde. "Sie wird gut vermarktet und das hat die Stimmung in der Stadt und die Einkaufssituation deutlich verbessert." Er nennt einen weiteren Grund für die guten Geschäfte: "Die Leute kochen wieder öfter als früher daheim. Darunter sind zudem immer mehr Männer. Die Leute wollen heute ganz genau wissen, was sie essen, und die Gerichte selbst zubereiten. Dafür brauchen sie die entsprechenden Werkzeuge, wie wir sie haben."

Das Phänomen bei den Kunden, es sich zu Hause gemütlich zu machen, kennt der Geschäftsführer vom Küchen-Loesch schon länger. Das hat mit der wachsenden Nachfrage nach Espresso-Maschinen begonnen und reicht bis zum Wunsch, schöne Dinge wie erlesene Weingläser für den gedeckten Tisch daheim zu besitzen. Daraus ergeben sich für die Firma im Herzen der Nürnberger Altstadt die Herausforderungen der nächsten Jahre: "Den Zeitgeist aufzunehmen und die dafür richtigen Produkte zum entsprechenden Preis zu bieten", sagt Harl. Dass dabei die Nachhaltigkeit mehr und mehr eine Rolle spielt, hat er in vielen Gesprächen mit den Kunden festgestellt: "Sie wollen gute Ware haben. Das ist zwar nicht immer das Billigste, aber auch nicht zwangsläufig das Teuerste, was auf dem Markt zu bekommen ist."

Autor: 
ng.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 02|2009, Seite 52

 
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