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Ludwig-Erhard-Zentrum

Update für die Soziale Marktwirtschaft

LEZ_Evi Kurz_Achim Wambach © Udo Dreier

Prof. Achim Wambach wurde von Evi Kurz, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Ludwig-Erhard-Haus, begrüßt.

Das Ludwig-Erhard-Zentrum (LEZ) in Fürth, das im Mai 2018 eröffnet wurde, entwickelt sich zu einem wichtigen Forum für den wirtschaftspolitischen Austausch. Mit der Veranstaltungsreihe „Ludwig Erhard Gespräch“ thematisiert das LEZ aktuelle wirtschaftliche Fragen vor dem Hintergrund der Sozialen Marktwirtschaft. Prominenter Redner war vor Kurzem Prof. Achim Wambach, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und Vorsitzender der Monopolkommission.

Er trug zentrale Thesen seines Buchs „Digitaler Wohlstand für alle“ vor. Sein zuversichtliches Fazit, das auch im Untertitel des Buchs zum Ausdruck kommt: „Ein Update der Sozialen Marktwirtschaft ist möglich“ – selbst im Zeitalter der Digitalisierung, in dem Daten zu einem Zahlungsmittel geworden sind und Monopole im Internet schnell entstehen können. Alle Akteure müssten zusammenarbeiten, um eine zu große Marktmacht einzugrenzen und um die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft aufrecht erhalten zu können. Als Beispiele für Institutionen, die eine wichtige Rolle bei der Regelung des Wettbewerbs spielen, nannte Wambach u. a. die Kartellbehörden und die IHKs.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 03|2019, Seite 65

 
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