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Nürnberger Versicherung

Viel Beratungsbedarf durch Corona

Nuernberger_Business Tower_pylone © Nürnberger Versicherung

Die Nürnberger Versicherung konnte ihr Konzernergebnis im vergangenen Geschäftsjahr von 60,8 Mio. auf 68,8 Mio. Euro verbessern.

Damit seien die Erwartungen deutlich übertroffen worden. Die Beitragseinnahmen über sämtliche Versicherungszweige hinweg bewegten sich mit 3,5 Mrd. Euro leicht über dem Niveau des Vorjahrs. Das Neugeschäft verbesserte sich um knapp sieben Prozent auf rund 592 Mio. Euro. Die Kapitalanlagen stiegen um mehr als sieben Prozent auf 31,7 Mrd. Euro. Die Zahl der Versicherungsverträge blieb mit sechs Mio. stabil. Der Konzernumsatz, der sich aus gebuchten Bruttobeiträgen, Erträgen aus Kapitalanlagen und Provisionserlösen zusammensetzt, nahm um 3,7 Prozent auf über 4,5 Mrd. Euro zu. Die Zahl der Beschäftigten der Nürnberger Versicherung stieg auf über 4 600, darunter 128 Auszubildende.

Vorstandsvorsitzender Dr. Armin Zitzmann konnte noch keine gesicherte Aussage treffen, wie sich die Corona-Krise auf die geschäftliche Entwicklung in diesem Jahr auswirken wird: „Im Augenblick geht es einzig darum, unseren Kunden ein verlässlicher Partner zu sein. Alles andere ist sekundär.“ Innerhalb kurzer Zeit sei fast die gesamte Belegschaft Home-Office-fähig gemacht worden, die meisten Mitarbeiter seien mittlerweile von zu Hause aus tätig. Der Außendienst berate die Kunden nun ausschließlich per Telefon oder auf digitalem Weg. „Der Beratungsbedarf gerade bei den kleinen und mittelgroßen Unternehmen ist deutlich gestiegen. Wir setzen alles daran, den Betroffenen schnell und unbürokratisch im Rahmen unserer Möglichkeiten zu helfen“, erklärte Zitzmann.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 05|2020, Seite 83

 
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