Telefon: +49 911 1335-1335

Newsletter "Außenwirtschaft AKTUELL"

 

Ansprechpartner/innen (1)

Master of Arts (MA) Ariti Seth

Master of Arts (MA) Ariti Seth

UK-Desk, Brexit, Amerika, Indien Tel: +49 911 1335 1532

AWI 05/2020 Erscheinungsdatum: 21. Februar 2020

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

heute wieder Neues rund um den Globus

Ihre
IHK-Außenwirtschaft-aktuell-Redaktion

 

OpenIHK: Tage der offenen Tür im neuen "Haus der Wirtschaft"

Angeboten werden Informationsstände zu Leistungen und Aufgaben der IHK. Die sogenannten IHK-Exzellenzthemen, in denen die IHK besondere Kompetenzen oder Alleinstellungsmerkmale hat, spielen dabei eine große Rolle. Dies sind Berufliche Bildung, International (Außenwirtschaft), Fachkräftesicherung, Energie und Rohstoffe und Ehrbarer Kaufmann. Auch die Geschäftsstellen und Stabsstellen stellen ihre Arbeit vor. Ferner gibt es ein Gewinnspiel, Führungen inner- und außerhalb des Hauses sowie eine Fotobox.

Seit ihrer Gründung 1843 hat die IHK ihren Sitz am Nürnberger Hauptmarkt. Davor tagten bereits die Marktvorsteher seit 1560 an diesem traditionsreichen Standort. Für die Dauer der Generalsanierung und des Teilneubaus des "Hauses der Wirtschaft" war die IHK in die Nürnberger Südstadt gezogen.

 

Zoll

Brexit und Exportkontrolle – keine Änderung bis 31. Dezember 2020

Die unveränderte Fortgeltung der bisherigen exportkontrollrechtlichen Regeln in der Übergangsphase bis 31. Dezember 2020 ist auf der Seite des BAFA im Detail beschrieben (https://www.bafa.de/DE/Aussenwirtschaft/Ausfuhrkontrolle/Brexit/brexit.html?nn=8065706):
 
Am 29.01.2020 hat das Europäische Parlament dem Austrittsabkommen zugestimmt. Die Zustimmungen des britischen Unter- und Oberhauses, der Europäischen Kommission und des Rats der Europäischen Union sind ebenfalls erfolgt, so dass die in den Art. 126ff des Austrittsabkommens vorgesehene Übergangsfrist in Kraft treten kann (sog. geregelter Brexit). Diese Übergangsfrist endet am 31.12.2020.

Folgen des geregelten Brexit: unveränderte Fortgeltung der bisherigen Regeln
Mit Ablauf des 31.01.2020 wird das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlassen. Bis zum 31.12.2020 gilt das Recht der Europäischen Union jedoch fort. Soweit in den europäischen Rechtsakten auf die Mitgliedstaaten der Europäischen Union verwiesen wird, sind diese Verweise so anzuwenden, als ob das Vereinigte Königreich noch Mitglied der Europäischen Union wäre. Soweit das Austrittsabkommen keine abweichenden Sonderregelungen enthält, gilt das europäische Recht während der gesamten Übergangsphase für das Vereinigte Königreich unverändert fort.

Der Austritt des Vereinigten Königreichs zum 31.01.2020 hat bis zum 31.12.2020 somit keine exportkontrollrechtlichen Auswirkungen. Insbesondere ergeben sich keine neuen oder geänderten Genehmigungspflichten. Vielmehr gelten die bis zum 31.01.2020 bestehenden Vorschriften unverändert fort.

Die Rechtslage bis zum 31.12.2020 kann daher wie folgt zusammengefasst werden:

Exporte in das Vereinigte Königreich bleiben Verbringungen
Exporte in das Vereinigte Königreich bleiben Verbringungen und sind genehmigungspflichtig, wenn es sich um Rüstungsgüter des Teils I Abschnitt A der Ausfuhrliste oder um Güter des Anhangs IV der EG-Dual-Use-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 428/2009) handelt. Alle anderen Exporte bleiben in außenwirtschaftsrechtlicher Hinsicht weiterhin wie gehabt genehmigungsfrei. Dies gilt nicht nur für das Außenwirtschaftsgesetz (AWG), die Außenwirtschaftsverordnung (AWV) und die EG-Dual-Use-Verordnung, sondern auch für die Anti-Folter-Verordnung (Verordnung (EU) 2019/125) und die Feuerwaffen-Verordnung (Verordnung (EU) Nr. 258/2012).

Fortgeltung des Niederlassungsprinzips
Durch die Fortgeltung der EU-Verordnungen bis zum 31.12.2020 bleibt auch das Niederlassungsprinzip weiterhin anwendbar. Genehmigungen nach der EG-Dual-Use-Verordnung, der der Anti-Folter-Verordnung und den Embargoverordnungen sind damit auch weiterhin bei der Behörde zu beantragen, in dessen Land der Ausführer niedergelassen ist, unabhängig davon, ob sich die Güter in der EU oder im Vereinigten Königreich befinden.

Allgemeine Genehmigungen
Die bestehenden Allgemeinen Genehmigungen können weiterhin wie gehabt genutzt werden. Demgegenüber ist eine Nutzung der Allgemeinen Genehmigung Nr. EU001 und der Allgemeinen Genehmigung Nr. 15 weder erforderlich noch möglich, da Exporte in das Vereinigte Königreich nicht als Ausfuhren gelten und das Niederlassungsprinzip unverändert fortgilt.

Keine Erweiterung der Genehmigungspflichten für Handels- und Vermittlungsgeschäfte
Da das Vereinigte Königreich weiterhin wie ein Mitgliedstaat der Europäischen Union behandelt wird, gilt das Vereinigte Königreich nicht als Drittland. Genehmigungspflichten für Handels- und Vermittlungsgeschäfte bestehen daher nicht.

Keine neuen Genehmigungspflichten für technische Unterstützung
Auch die Genehmigungs- und Unterrichtungspflichten für die Erbringung technischer Unterstützung gelten unverändert fort. Dies gilt sowohl für die Genehmigungs- und Unterrichtungspflichten nach den §§ 49ff AWV als auch für Genehmigungspflichten nach der Anti-Folterverordnung und den Verboten und Genehmigungspflichten nach den Embargoverordnungen.

Rechtslage nach dem 01.01.2021Ab dem 01.01.2021 gilt das Vereinigte Königreich in exportkontrollrechtlicher Hinsicht als Drittland. Aus exportkontrollrechtlicher Sicht hat dies zur Folge, dass Lieferungen in das Vereinigte Königreich (England, Nordirland, Schottland und Wales) als Ausfuhren, und nicht mehr als Verbringungen, anzusehen wären. Hierdurch würden neue Genehmigungspflichten entstehen. Insbesondere im Zusammenhang mit:

  • Dual-Use-Gütern,
  • bestimmten Feuerwaffen nebst entsprechender Munition und Wiederladegeräte,
  • Gütern, welche von der Anti-Folter-Verordnung erfasst werden, als auch
  • Handels- und Vermittlungsgeschäften, sowie
  • der Technischen Unterstützung.

(Quelle: BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

 

Länderinformationen

Russland präzisiert Regeln zur digitalen Kennzeichnung von Waren

Russland weitet die Pflicht zur digitalen Kennzeichnung auf immer mehr Waren aus. Bis Ende Januar 2020 hatte die Regierung eine Kennzeichnung für elf Warengruppen beschlossen.
Hier finden Sie weiterführende Informationen zur digitalen Kennzeichnngspflicht

Bekleidung braucht in Russland einen DataMatrix-Code ab 2021
Die digitale Kennzeichnung in Russland betrifft ab 1. Januar 2021 auch Bekleidung und Textilien. Eine neue Regierungsverordnung regelt die Details.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Kennzeichnungspflicht von Bekleidung

Demnächst kommt auch eine digitale Kennzeichnungspflicht für Schuhe - wir halten Sie auf dem Laufenden

Quelle: gtai

 

Wichtige Termine

Philippinen: Unternehmerreise vom 1. bis 6. Juni

Die Philippinen bieten attraktive Geschäftsmöglichkeiten, die Sie auf einer Unternehmerreise mit Bayern International erkunden können:

-Marktzugang zu 1,8 Milliarden Konsumenten in der ASEAN-China-Freihandelsregion
-Sourcingpotenziale in der Elektronikbranche & Outsourcing-Partner für Dienstleister
-Große Infrastrukturprojekte internationaler Geldgeber

Sourcing, Infrastrukturprojekte und Markterkundung stehen im Fokus dieser Reise.
Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Website der IHK-Nürnberg für Mittelfranken.

Möchten Sie gerne auf dieser Reise dabei sein? Dann teilen Sie bitte unverbindlich bis 3. März Ihr Interesse mit!

 

Kambodscha: Bayerische Delegationsreise vom 20.-27. Juni

Kambodscha – ein unbekannter Markt mit Potential. Für bayerische Unternehmen bieten sich vielfältige Geschäftsmöglichkeiten, sei es als Einkaufs- oder Absatzmarkt oder gar als Industriestandort in der Region. Auch in der Agrar- und Ernährungswirtschaft, der Einführung von Umwelttechnologien, dem Tourismus und der Gesundheitswirtschaft bieten sich vielfältige Chancen.
 
Überzeugen Sie sich selbst im Rahmen einer bayerischen Delegationsreise!
 
Wann: Vom 20. bis 27. Juni 2020
 
Die Reise wird organisiert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in Zusammenarbeit mit Bayern International für Vertreter bayerischer Unternehmen und Institutionen.
 
Weiterführende Informationen finden Sie unter: Delegationsreise nach Kambodscha 2020

 

Frankreich: Bayerische Messebeteiligung auf der VivaTech 2020 in Paris

Kapitalgeber glauben nach wie vor an das Potenzial europäischer Jungunternehmer und deren Ideen. Frankreich und Paris haben sich bisher mit hervorragender Entwicklung in der Startup-Szene ausgezeichnet. Die französische Politik verfolgt das Ziel, Frankreich mit einem dichten Netz staatlich geförderter Institute und innovativer Großunternehmen sowie durch großzügige Steuervergünstigungen zur Startup-Nation Nummer eins in Europa zu entwickeln.
 
Zudem entwickelt Paris sich als Drehscheibe für innovative Unternehmen. Hier befindet sich Station F, der größte Startup-Campus der Welt. Es ist daher keine Überraschung, dass in Paris die jährliche Tech-Messe "Viva Technology" stattfindet. Die VivaTech ist nicht nur das größte Tech-Event in Europa, sondern auch ein wichtiger Innovationskatalysator. Sie verfolgt das Ziel, Startups und großen Unternehmen dabei zu helfen, die digitalen Champions von morgen zu werden und ihre digitale Transformation erfolgreich zu gestalten.
 
Mit Schwerpunkten auf den Themen Innovationen, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bietet die VivaTech Startups die Möglichkeit, erste Kontakte mit internationalen Technologieunternehmen aus 125 Ländern zu knüpfen. Am deutschen Gemeinschaftsstand mit eigener Pitch Zone können Sie pitchen.
 
Weitere Informationen zur bayerischen Messebeteiligung finden Sie hier. Der Anmeldeschluss für eine Teilnahme wurde verlängert bis 13. März 2020.
 
(Quelle: GTAI Frankreich auf einen Blick, vivatech 2020, Start-up-Barometer Europa von EY, März 2019)

 

Termine des OWWF im Maximilianeum in München

Heute richten wir Ihr Augenmerk auf

Serbien an der Schwelle zur EU am 6. März 2020

HIER können Sie sich anmelden und finden weitere Informationen zum Programm

Quelle: OWWF

 

Verschiedenes

Irreführende Eintragungsangebote für Ausstellerverzeichnisse von Messen

Herausgeber von inoffiziellen Ausstellerverzeichnissen bieten Ausstellern gezielt vor Messen die Eintragung in häufig qualitativ minderwertige Online-Verzeichnisse an, die jedoch im Gegenzug eine in der Regel im Kleingedruckten versteckte langfristige Zahlungsverpflichtung über mehrere Tausend Euro beinhalten können.

Der AUMA berät seit Jahren betroffene Aussteller. Nahezu täglich wenden sie sich in Sachen inoffizielle Ausstellerverzeichnisse an den AUMA. Mehrere Hundert Fälle sind beim AUMA bereits aktenkundig, so dass ein großer Erfahrungsschatz darüber besteht, wie die Herausgeber von inoffiziellen Ausstellerverzeichnissen verfahren. Dieses Informationsblatt soll Aussteller für die Machenschaften von Herausgebern inoffizieller  Ausstellerverzeichnisse sensibilisieren und gleichzeitig betroffenen Ausstellern Hilfestellung geben.

Merkmale unseriöser Angebote
Die Schreiben der Anbieter von inoffiziellen Ausstellerverzeichnissen sind so aufgemacht, dass der angeschriebene Aussteller beim flüchtigen Lesen meint, es handele sich um Post seines Messeveranstalters oder um einen kostenfreien Eintrag in ein Ausstellerverzeichnis. Durch eine Bezugnahme auf die anstehende Messe, zu der der Aussteller angemeldet ist, eine eingedruckte Kundennummer oder die Verwendung des Messe-Logos wird suggeriert, dass bereits eine Geschäftsbeziehung besteht. Die Höhe der Eintragungskosten ergibt sich in der Regel nur aus dem Kleingedruckten. Teilweise wird dem Schreiben außerdem ein Formular mit den Basisdaten des Ausstellers und der Bitte um Korrektur beigefügt. Um die Rücksendung zu vereinfachen, wird ferner ein freigemachter Rückumschlag beigefügt, mit dem das korrigierte Formular unterschrieben zurück geschickt werden kann.

Folgende Merkmale sollten Sie stutzig werden lassen:
- Erst in den kleingedruckten Geschäftsbedingungen findet sich die Höhe und Dauer der Zahlungsverpflichtung
- Ein teilweise schon vorausgefüllter Datenerhebungsbogen wird verwendet.
- Nur die Veröffentlichung des sogenannten Grundeintrages oder eine Online-Registrierung ist kostenfrei.
· Der Sitz des Unternehmens befindet sich im Ausland.

Was ist zu tun, wenn Sie ein Eintragungsangebot erhalten?
Prüfen Sie genau, ob das Angebot seriös ist. Wenn es sich um ein betrügerisches Angebot handelt, unterschreiben Sie nicht. Informieren Sie Ihre Kollegen, insbesondere aus der Buchhaltung, um betriebsintern zu sensibilisieren und künftige Fälle zu vermeiden. Schicken Sie eine Kopie des Formulars an die für Sie zuständige IHK oder an Ihren Berufsverband. Schicken Sie das Original des Formulars möglichst mit Ihrem Eingangsstempel und allen Formularanhängen an den Deutschen Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e.V., Landgrafenstraße 24 B, 61348 Bad Homburg.

Was ist zu tun, wenn Sie irrtümlich unterschrieben haben?
Oft bemerken Aussteller erst bei Erhalt einer Rechnung, dass sie irrtümlich einen kostenpflichtigen Eintragungsauftrag unterschrieben haben. In diesem Fall kann der Vertrag wegen Irrtums oder arglistiger Täuschung angefochten werden. Per Telefax mit Sendebestätigung sollten Sie den Vertrag anfechten und klarstellen, dass Sie die Rechnung nicht bezahlen. (Musterbrief am Beispiel Expo-Guide s.u.) Bewahren Sie das
Faxprotokoll zu Beweiszwecken auf.

Was passiert, wenn Sie nicht bezahlen?
Die Herausgeber inoffizieller Ausstellerverzeichnisse zeigen sich von Anfechtungserklärungen und der Ankündigung, Rechnungen nicht zu bezahlen, oft unbeeindruckt. Daher müssen Aussteller damit rechnen, dass Sie auch nach einer Anfechtung des Vertrages weiter von dem Herausgeber belangt werden. Es folgen in der Regel weitere Rechnungen und Mahnungen mit Hinweisen auf die aus Sicht des Herausgebers geltende Rechtslage. In einem weiteren Schritt werden teilweise Inkassobüros, oft mit Sitz im Ausland, eingeschaltet oder ein gerichtliches Mahn- oder Klageverfahren angedroht. In der Regel dienen diese Maßnahmen jedoch nur dem Zweck, Aussteller einzuschüchtern und zur Zahlung zu bewegen. Dass Herausgeber inoffizieller Ausstellerverzeichnisse tatsächlich rechtlich gegen Aussteller vorgegangen sind, ist dem AUMA nicht bekannt. Falls Ihnen dennoch das zuständige Gericht einen Mahnbescheid oder eine Klage zustellt, sollten Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Was ist zu tun, wenn bezahlt wurde?
Der Vertrag kann wegen eines Gesetzesverstoßes oder einer wirksamen Anfechtung nichtig sein. Das bedeutet, dass keine Zahlungspflicht mehr besteht und bereits gezahlte Gelder theoretisch zurückgefordert werden können. Es ist jedoch abzuwägen, ob die Investition in Zeit und Geld für Rechtsanwälte und Gerichte lohnt. Oftmals sitzen die Unternehmen im nichteuropäischen Ausland, stellen ihren Geschäftsbetrieb wieder ein oder sind zahlungsunfähig. Darüber hinaus ist die Rechtslage nicht immer eindeutig. Zwar existieren Urteile, nach denen eine Zahlungsverpflichtung nicht besteht. Jedoch ist zu beachten, dass die konkrete Gestaltung der Anschreiben und Eintragungsofferten stark variiert und eine Umgestaltung zu einem rechtlich neu zu bewertenden Sachverhalt führt. Ferner gelten gerade bei Unternehmern strenge Maßstäbe bei der Inhaltskontrolle von kleingedruckten allgemeinen Geschäftsbedingungen. Ob die Berufung auf die Nichtigkeit des Vertrages etwa in einem Fall wie Expo-Guide, bei dessen Formular oben in roter Schrift auf die Kostenpflichtigkeit des Eintrags hingewiesen wird, vor Gericht bestand hat, ist daher fraglich.

Muster eines Antwortbriefes am Beispiel Expo-Guide
Senden Sie das Schreiben per Telefax mit Sendebestätigung!

Information

„Sehr geehrte Damen und Herren,
ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom… Ich werde den von Ihnen geforderten Betrag nicht bezahlen.
Ein wirksamer Vertrag mit Ihnen ist nicht zustande gekommen. Der Vertrag ist gem. § 134 BGB nichtig, da Sie gem. § 3 Abs. 1 UWG i.V.m. § 4 Nr. 3 UWG wettbewerbswidrig gehandelt haben. Mit dem Formular, das Sie mir zugeschickt haben, haben Sie nämlich den Eindruck vermittelt, es bestehe bereits eine Geschäftsbeziehung zwischen uns und so den Werbecharakter Ihres Schreibens verschleiert.
Außerdem ist die Klausel, aus der sich die Höhe der Kosten für den Eintrag und die Laufzeit des Vertrages ergeben, nicht wirksam in den Vertrag einbezogen worden, da es sich um eine überraschende Klausel i.S.v. § 305 c Abs. 1 BGB handelt. Dass der Eintrag und auch die Online-Berichtigung kostenfrei sind, eine Berichtigung mit Hilfe des beigefügten Formulars und freigemachten Rückumschlages jedoch Kosten in Höhe von mehreren Tausend Euro auslösen, überrascht. Durch die Aufmachung des Anschreibens und des beigefügten Formulars wird der Eindruck erweckt, dass eine bloße Berichtigung der Daten an der Kostenlosigkeit des Eintrages nichts ändert. Als Kunde musste ich daher vernünftigerweise nicht mit dem Entgelt rechnen.
Hilfsweise fechte ich den Vertrag wegen Irrtums gem. § 119 Abs. 2 BGB an. Als ich Ihr Angebot zur Eintragung in das Ausstellerverzeichnis unterschrieb, bin ich davon ausgegangen, dass der Eintrag in das Ausstellerverzeichnis kostenfrei ist. Die Höhe des Entgeltes für den Eintrag ergibt sich erst versteckt aus dem Kleingedruckten. Schließlich mache ich hilfsweise geltend, dass der Vertrag gem. § 138 BGB wegen Wuchers nichtig ist, da Leistung und Gegenleistung in einem krassen Missverhältnis zueinander stehen.
Auf weitere Schreiben von Ihnen oder seitens eines von Ihnen beauftragten Inkassobüros werde ich nicht reagieren. Ich behalte mir ausdrücklich vor, rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten.“

Quelle: www.auma.de

 

Eurokontakte: Internationale Geschäftspartner finden leicht gemacht

Sie möchten international tätig werden, doch Ihnen fehlt der passende Geschäftspartner? Sie sind Händler und möchten Ihr Sortiment erweitern und ergänzen? Oder suchen Sie internationale Partner für die Weiterentwicklung eines Produkts? Die „Eurokontakte“ des Enterprise Europe Network Bayern (EEM) bieten Ihnen monatlich Kooperationsangebote und -gesuche ausländischer Unternehmen aus mehr als 60 Ländern weltweit. Jeden Monat stellen wir für Sie die neuesten Profile auf Deutsch zusammen – von A wie Anti-Spam-Software bis Z wie Zahnmedizin ist (fast) alles dabei. Sollte Sie ein Angebot oder Gesuch interessieren, können Sie den ausführlichen englischen Text kostenlos über das Enterprise Europe Network Bayern beziehen.
 
„Eurokontakte“ ist ein Gemeinschaftsprodukt verschiedener Konsortien des Enterprise Europe Network aus ganz Deutschland. Weitere Information zum von der Europäischen Kommission geförderten Enterprise Europe Network finden Sie hier.

 

Weltweit sicher reisen

Aus gegebenem Anlass möchten wir Ihnen erneut die Homepage des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland ans Herz legen.

Wie sicher ist Ihr Reiseziel?
Welche Risiken müssen Sie beachten?
Wo finden Sie eine deutsche Vertretung?

Das Auswärtige Amt aktualisiert laufend Reise- und Sicherheitshinweise auf seiner Homepage.

Sehr zu empfehlen ist auch die App "Sicher Reisen" ...

Hier geht es zur Seite weltweit sicher reisen

 

Internationale Markterschließungs-Maßnahmen für den Wassersektor

Maßnahmen zum Wasser- und Abwassersektor im Ausland:
German Water Partnership organisiert für Sie in Kooperation mit den jeweiligen Auslandshandelskammern die untenstehenden Maßnahmen für Ihren Geschäftserfolg.

Nutzen des MEP auf einen Blick:
Sie erhalten Marktinformationen aus erster Hand
Sie können Exportstrategien beurteilen und Risiken besser vorbeugen
Sie erkunden schnell und einfach neue Märkte
Sie knüpfen Kontakte und bilden Netzwerke
Sie treffen Geschäftspartner vor Ort
Sie steigern Ihre Erfolge im Auslandsgeschäft und Ihre Exporte
Sie profitieren von einer wesentlichen Zeit- und Kosteneinsparung

Das MEP verfolgt das Ziel, Ihre Technologien und Dienstleistungen international zu positionieren und zu verbreiten, um Ihre Exporte zu steigern! Sie als Teilnehmer an einem der Projekte sammeln wertvolle Marktinformationen aus erster Hand, haben die Möglichkeit sich vor einem Fachpublikum zu präsentieren und treffen potenzielle Geschäftspartner.

Die Links zu den nachfolgenen Projekten enthalten einen direkten download für ein pdf-Dokument zwschen 642 und 966 KB, das jeweils auch ein Anmeldeformular enthält.

1.     Geschäftsanbahnungsreise Pakistan
Islamabad, Lahore, Karachi, 08.-12. Juni 2020
Anmeldeschluss: 06. März 2020
 
2.     Geschäftsanbahnungsreise USA Midwest
Wisconsin/Ohio, 21.-26. Juni 2020
Anmeldeschluss: 06. März 2020
 
3.     Leistungsschau Kenia
Nairobi, 22.-26. Juni 2020
Anmeldeschluss: 09. März 2020
 
4.     Geschäftsanbahnungsreise Malaysia
Kuala Lumpur, 21.-25. September 2020
Anmeldeschluss: 29. Mai 2020
 
5.     Geschäftsanbahnungsreise Serbien und Nordmazedonien
Belgrad/Skopje, 28. September-02. Oktober 2020
Anmeldeschluss: 29. Mai 2020

HIER finden Sie weitere Informationen zu den Maßnahmen des geförderten Markterschließungsprogramms (MEP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie - BMWi

Quelle:  German Water Partnership e.V.

 

Impressum

 
Device Index

Alle Ansprechpartner/innen auf einen Blick