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Überbrückungshilfe Corona

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Übersicht: Corona-Hilfen

Überbrückungshilfe-Hotline

Direktantrag für Soloselbständige Novemberhilfe bis 5 000 Euro
(ohne prüfenden Dritten)

Service-Hotline der Bundesregierung 030 1200-21034
Servicezeiten Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr

 

Überbrückungshilfe

Service-Hotline der IHK München und Oberbayern 089 5116-1111
Servicezeiten Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr

 

Novemberhilfe / Dezemberhilfe - Sonderunterstützung zum Teil-Lockdown

Novemberhilfe / Dezemberhilfe kann jetzt beantragt werden - und wird für Dezember verlängert!

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird.

Um die Novemberhilfe zu beantragen, wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt. Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen.

Die Novemberhilfe wird lt. Bund-Länderbeschluss vom 25. November bis in den Dezember hinein verlängert.

Antragsverfahren:

  • Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform der Überbrückungshilfen www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. 
  • Auf der Eingangsseite der Novemberhilfe wird unterteilt nach Antragstellung für Soloselbständige und Steuerberater.
  • Hier können Soloselbständige den Antrag auf Novemberhilfe bis 5.000 Euro mit Hilfe von Screenshots und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung selbst stellen. Bitte beachten: Soloselbständige benötigen hierfür ein Elster-Formular.
  • Die Bundesregierung hat die FAQs - Fragen und Antworten zu den Novemberhilfen nochmals aktualisiert.
  • Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen der Novemberhilfe erfolgen ab Ende November 2020.
  • Antragsberechtigt für die Dezemberhilfe sind ebenfalls direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen, indirekt betroffene und mittelbar indirekt betroffene Unternehmen entsprechend den Regelungen der Novemberhilfe.

Direkt betroffene Unternehmen: Es wird klargestellt, dass auch Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten als direkt betroffene Unternehmen antragsberechtigt sind. Damit ist sichergestellt, dass z.B. auch Pensionen, Jugendherbergen und Konzerthallen im Rahmen der geltenden Bestimmungen die Novemberhilfe erhalten.

Mittelbar indirekt betroffene Unternehmen: Neben den direkt Betroffenen sind indirekt Betroffene antragsberechtigt, wenn sie regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungs-Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

Unternehmen sind ebenfalls antragsberechtigt, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistungen im Auftrag von Unternehmen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, über Dritte erzielen. So wird auch Unternehmen geholfen, die mittelbar für ein Unternehmen arbeiten, das direkt von den Schließungs-Anordnungen betroffen ist. Das hilft zum Beispiel vielen Unternehmen und Selbständigen aus der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft wie Tontechniker*innen, Bühnenbauer*innen und Beleuchter*innen. Diese Unternehmen und Selbständigen müssen zweifelsfrei nachweisen, dass sie wegen der Schließungsverordnungen vom 28. Oktober 2020 einen Umsatzeinbruch von mehr als 80 Prozent erleiden.

 

Überbrückungshilfe II - Anträge können noch bis Ende Januar gestellt werden

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2021.

  • Statt des starren Zugangs­kriteriums eines 60-prozentigen Umsatz­rückgangs im April und Mai können künftig all die Unternehmen Überbrückungshilfe beantragen, die entweder im Zeitraum April bis August einen durchschnittlichen Umsatzrückgang von 30 Prozent oder die in zwei zusammenhängenden Monaten innerhalb dieses Zeitraums einen Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent erfahren haben.
  • Was die Förderhöhe angeht, werden die KMU-Deckelbeträge von 9.000 Euro und 15.000 Euro ersatzlos gestrichen und die Fördersätze gestaffelt auf bis zu 90 Prozent erhöht. Außerdem wird die Untergrenze, ab der Unternehmen Förderung erhalten können, von 40 Prozent auf 30 Prozent Umsatzeinbruch abgesenkt und die Personalkostenpauschale wird von 10 Prozent auf 20 Prozent erhöht.
  • Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.
  • Die Überbrückungshilfe II kann nur mit Hilfe des Steuerberaters beantragt werden.

Erfolgreicher Einsatz der Industrie- und Handelskammern

Über den DIHK haben die Industrie- und Handelskammern erfolgreich wirtschaftsnahe Anpassungen für die zweite Phase der Überbrückungshilfe erreichen können.

 

Überbrückungshilfe III  ab Januar - mit Neustarthilfe für Soloselbständige

Die Überbrückungshilfen unterstützen Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020. Sie soll nach dem Willen von Olaf Scholz und Peter Altmaier nun als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und erweitert werden.

Die Überbrückungshilfe III im Überblick:

  • „November- und Dezember-Fenster“ in der Überbrückungshilfe: Erweiterung des Zugangs zu den Überbrückungshilfen für die Monate November bzw. Dezember 2020 auch für Unternehmen, die im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erlitten haben und keinen Zugang zur Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe hatten. So wird weiteren Unternehmen geholfen, die von den Schließungsmaßnahmen im November und Dezember 2020 hart getroffen wurden, ohne von der November- und/oder Dezemberhilfe erfasst zu sein. Im Übrigen bleibt es bei der Zugangsschwelle von 50 Prozent Umsatzrückgang für zwei aufeinanderfolgende Monate bzw. 30 Prozent seit April 2020.
  • Erhöhung des Förderhöchstbetrags pro Monat von bisher 50.000 Euro auf 200.000 Euro und Ausweitung der Antragsberechtigung durch den Wegfall der Beschränkung auf kleine und mittlere Unternehmen. Nunmehr sind alle Unternehmen bis maximal 500 Millionen Euro Jahresumsatz in Deutschland antragsberechtigt.
  • Der Katalog erstattungsfähiger Kosten wird erweitert um bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen für Hygienemaßnahmen bis zu 20.000 Euro. Damit wird Unternehmen geholfen, die Anstrengungen unternehmen, um die Hygieneanforderungen zu erfüllen. Außerdem sind Marketing- und Werbekosten maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben im Jahre 2019 förderfähig.
  • Abschreibungen von Wirtschaftsgütern werden bis zu 50 Prozent als förderfähige Kosten anerkannt. So kann etwa ein Schausteller, der ein Karussell gekauft hat und per Kredit oder aus dem Eigenkapital finanziert hat, die Hälfte der monatlichen Abschreibung als Kosten in Ansatz bringen.
  • Die branchenspezifische Fixkostenregelung für die Reisebranche wird erweitert. Das Ausbleiben oder die Rückzahlung von Provisionen von Reisebüros bzw. vergleichbaren Margen von Reiseveranstaltern wegen Corona-bedingter Stornierungen und Absagen bleiben förderfähig. Die vorherige Begrenzung auf Pauschalreisen wird aufgehoben. Auch kurzfristige Buchungen werden berücksichtigt. Außerdem sind für die Reisewirtschaft zusätzlich zu der Förderung von Provisionen oder Margen im ersten Halbjahr 2021 auch externe sowie durch eine erhöhte Personalkostenpauschale abgebildete interne Ausfallkosten für den Zeitraum März bis Dezember 2020 förderfähig.
  • Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche können für den Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfallkosten geltend machen. Dabei sind sowohl interne als auch externe Ausfallkosten förderfähig.
  • Mit einem Sonderfonds für die Kulturbranche werden unter anderem Bonuszahlungen für Kulturveranstaltungen ermöglicht und das Risiko von Veranstaltungsplanungen in der unsicheren Zeit der Pandemie abgefedert.
  • Soloselbständige sind künftig bis zu einem Betrag von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt (also auch ohne Einschaltung z. B. von Steuerberater*innen)

Neustarthilfe – Besondere Unterstützung für Soloselbständige

Die Überbrückungshilfe III wird erhebliche Verbesserungen für Soloselbständige bringen. Betroffene, zum Beispiel aus dem Kunst- und Kulturbereich, sollen künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss erhalten können. Dazu wird die bisherige Erstattung von Fixkosten ergänzt um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe). Damit können Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen mussten, einmalig 25 Prozent des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019 erhalten. Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen.

Es handelt sich um einen unbürokratischen und schnellen Zuschuss, der – wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen – nicht zurückzuzahlen ist.

Weitere Informationen sowie die FAQs zur geplanten Unterstützung finden Sie auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums:

Das Vorgänger-Programm: Corona-Soforthilfe

Bis zum 31. Mai 2020 konnten bayerische Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern Soforthilfen beantragen. Laut Bayerischem Wirtschaftsministerium wurden bis zum 3. Juni  473 520 Anträge auf Soforthilfe beschieden und insgesamt rund 2,2 Mrd. Euro Soforthilfen ausgezahlt.

Im Anschluss daran startete im Juli 2020 die Corona-Überbrückungshilfe des Bundes für kleine und mittelständische Betriebe. Die Überbrückungshilfe ist ebenfalls ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm. Anträge für die Phase I der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) konnten bis 9. Oktober gestellt werden, danach begann Phase II des Programms (siehe oben).

Um dem Missbrauch von Fördergeldern wirksam vorzubeugen, ist die Antragstellung ausschließlich durch einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer möglich. Anträge können nur hier online gestellt werden. 

WICHTIG: Beachten Sie unbedingt die erlaubten Höchstgrenzen bei Förderungen, die insbesondere bei der Kombination mehrere Hilfen schnell erreicht werden können.

 

Corona-Virus: Finanzielle Hilfen

Bitte beachten Sie, dass die Soforthilfe nur eine schnelle Hilfe für die ersten Wochen sein kann. Auch das angekündigte Folgeprogramm des Bundes für Juni bs Dezember 2020 kann nur vorübergehend ausgleichen. Wir empfehlen Ihnen dringend, auch eine mittel- bis langfristige Planung vorzunehmen.

Bei zu erwartenden weiteren Liquiditätsengpässen nehmen Sie bitte zeitnah das Gespräch mit Ihrer Hausbank auf. Ihre Hausbank kann Ihnen wertvolle Unterstützung bei der Überwindung der voraussichtlichen Engpässe bieten. Möglich sind u. a. Tilgungsstundungen, kurzfristige Erhöhung von Kontokorrentkreditlinien und Inanspruchnahme spezieller Corona-Förderprogramme.

Bitte bereiten Sie Ihre Unterlagen und Planungen für das Gespräch mit der Bank vor, umso einfacher und schneller kann die Hausbank unterstützen!

Wir haben Ihnen die besonderen Fördermöglichkeiten der LfA Förderbank Bayern sowie der KfW Bankengruppe im Zuge der Corona-Krise zusammengestellt.

 
 
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