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Corona-Virus und Export, Transport und Logistik

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Was ist im Außenhandelsgeschäft noch erlaubt und wie funktionieren Transport und Logistik während der Corona-Krise? Wichtigster Informationspool für die spezifische Ländersituation ist die Übersichtsseite des Außenwirtschaftszentrums Bayern, einer Gemeinschaftsinitiative der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern in Bayern mit Sitz in Nürnberg.

Zum Corona-Portal des Außenwirtschaftszentrums  Bayern (www.international.bihk.de)

Mit welchen Einschränkungen muss ich bei der Entsendung von Mitarbeitern oder Warenlieferungen an den Grenzen weltweit rechnen? Können meine ausländischen Partner noch produzieren und liefern oder sind sie von Lockdowns betroffen? Welche Wirtschaftshilfen können Sie für Ihre Niederlassungen weltweit in Anspruch nehmen? Antworten auf diese und auf weitere Fragen liefern Ihnen die Auslandshandelskammern (AHKs).

Zum Corona-Portal der Auslandshandelskammern 
(www.ahk.de)

Weitere Themen

Mitteilungen des Bundesamts für Güterverkehr

 
 

Übersicht straßengüterverkehrsrechtliche Ausnahmeregelungen aufgrund von Corona

Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat eine kompakte Übersicht an Ausnahmeregelungen (Stand: 18. Juni 2020) zusammengestellt.

Die Zusammenstellung überfasst die Rubriken Fahrpersonal-, Güterkraftverkehrs-, und Berufskraftfahrerqualifikationsrecht. Weiterhin finden sich Ausnahmen zu Gefahrgut- und Abfallrecht sowie eine Zusammenstellung der Aufhebungen des Sonn- und Feiertagsverbots für Lkw gegliedert nach Bundesländern und deren Gültigkeitsdauer. Die Übersicht berücksichtigt inzwischen auch die am 25. Mai erlassene EU-Verordnung (EU 2020/698) mit Ausnahmen in bestimmten Bereichen des Verkehrsrechts.

Das BAG weist daraufhin, dass die Übersicht keine amtliche Bekanntmachung ersetzt. Aufgrund der sich dynamisch entwickelnden Lage können jederzeit Änderungen an den Ausnahmeregelungen eintreten.

 

Wochenberichte zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf den deutschen Güterverkehrsmarkt

Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) (www.bag.bund.de) berichtet derzeit wöchentlich über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Unternehmen der Transport- und Logistikwirtschaft. Die Berichte und Grafiken basieren v.a. auf der Zusammenfassung umfangreicher telefonischer Befragungen von Marktteilnehmern. Sie bieten eine qualifizierte Momentaufnahme der aktuellen Wirkungen der Krise auf den deutschen Verkehrsmarkt sei es Straßengüter-, Schienengüter- oder Kombinierter Verkehr. Zudem werden auch Einschätzungen zur Binnenschifffahrt und zum See- und Luftverkehr gegeben.

 

Bundesamt für Güterverkehr (BAG) kontrolliert auch während der Corona-Pandemie die Kabotagebestimmungen

Bund und Länder haben vor dem Hintergrund der aktuellen Lage Erleichterungen im Güterkraftverkehrsbereich beschlossen. Diese Lockerungen erstrecken sich nicht auf die geltenden Kabotagebestimmungen des Artikels 8 der Verordnung (EG) Nr. 1072/2009. Nach wie vor sind im Anschluss an einen in Deutschland vollständig entladenen grenzüberschreitenden Transport maximal drei Kabotagebeförderungen innerhalb von sieben Tagen zulässig. Weitere Infos finden Sie auf den Seiten der BAG.

Mitteilungen der Europäischen Kommission/ der EU

 

Neue EU-Verordnung (EU 2020/698) mit Ausnahmen in bestimmten Bereichen des Verkehrsrechts

Die Verordnung (EU) 2020/698 des europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Mai 2020 legt besondere und vorübergehende Maßnahmen im Hinblick auf den COVID-19-Ausbruch fest. Sie betreffen die Erneuerung oder Verlängerung bestimmter Bescheinigungen, Lizenzen und Genehmigungen sowie die Verschiebung bestimmter regelmäßiger Kontrollen und Weiterbildungen in bestimmten Bereichen des Verkehrsrechts.

Eine aufbereitete Übersicht der für Deutschland gültigen Regelungen finden Sie auf unter Straßengüterverkehrsrechtliche Ausnahmen aufgrund Covid-19 auf den Seiten des Bundesamts für Güterverkehr (www.bag.bund.de).

 

Leitlinien der Europäischen Kommission für die schrittweise Wiederherstellung der Verkehrsdienste und Verkehrsverbindungen

Die Europäische Kommission hat am 13. Mai 2020 Leitlinien für die schrittweise Wiederherstellung der Verkehrsdienste und Verkehrsverbindungen veröffentlicht. Die Richtlinien beinhalten allgemeine Grundsätze für die sichere und schrittweise Wiederherstellung des Personenverkehrs auf dem Luft-, Schienen-, Straßen- und Wasserweg. Sie enthalten auch praktische Empfehlungen, zum Beispiel zur Einschränkung der Kontakte zwischen Fahrgästen und Transportarbeitern bzw. zu Fahrgästen und zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstung auf Reisen. Für jedes Transportmittel werden spezielle Empfehlungen gegeben.

 

Berufskraftfahrerqualifizierungsrecht / Fahrerlaubnisrecht: Ablösung des bayerischen Ministerialerlasses durch EU-Verordnung 2020/698

Am 27.05.2020 wurde die EU-Verordnung 2020/698 im EU-Amtsblatt veröffentlicht. In der Folge wird die Anwendung der Ausnahmeregelungen betreffend das Fahrerlaubnisrecht (Klassen C/CE und D/DE, jeweils mit Unterklassen) sowie betreffend das Berufskraftfahrerqualifizierungsrecht aus dem gemeinsamen Ministerialerlass des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr und des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration vom 18. März 2020, zuletzt geändert am 19.05.2020, zeitnah eingestellt.

Für den Aufgabenbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr wird auf folgendes hingewiesen:

Die in den Führerschein oder in den Fahrerqualifizierungsnachweis eingetragene Schlüsselzahlen 95, die zwischen dem 1. Februar 2020 und dem 31. August 2020 abgelaufen sind oder ablaufen würden, gelten (automatisch) als um sieben Monate ab dem auf dem jeweiligen Führerschein oder Fahrerqualifizierungsnachweis angegebenen Datum verlängert. Die Frist zum Abschluss der Weiterbildung, die zwischen dem 1. Februar 2020 und dem 31. August 2020 ablaufen würde oder abgelaufen ist, gilt ebenfalls als um sieben Monate verlängert. Hinweis: Dies gilt nur innerhalb der EU und steht unter dem Vorbehalt etwaiger Erklärungen einzelner Mitgliedstaaten, diese Regelungen der Verordnung für ihr Land nicht anzuwenden.
Die Gültigkeit von Gemeinschaftslizenzen und Fahrerbescheinigungen, die andernfalls zwischen dem 01.03.2020 und dem 31.08.2020 abgelaufen wären oder ablaufen würden, wird um sechs Monate verlängert. Hinweis: Dies gilt nur innerhalb der EU und steht unter dem Vorbehalt etwaiger Erklärungen einzelner Mitgliedstaaten, diese Regelungen der Verordnung für ihr Land nicht anzuwenden; von dieser Opt-out-Möglichkeit haben für Gemeinschaftslizenzen etwa bereits das Vereinigte Königreich, Irland, Spanien, Estland und Lettland Gebrauch gemacht.

Für den Aufgabenbereich des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration wird auf folgendes hingewiesen:

Die Gültigkeitsdauer von Führerscheinen der Fahrerlaubnisklassen C, CE, C1, C1E, D, D1, DE, D1E, die zwischen dem 1. Februar 2020 und dem 31. August 2020 abgelaufen wäre oder ablaufen würde, gilt automatisch als um sieben Monate ab dem auf dem jeweiligen Führerschein angegebenen ursprünglichen Ablaufdatum verlängert, ohne dass weitere Voraussetzungen zu erfüllen sind. Hinweis: Dies gilt nur innerhalb der EU und steht unter dem Vorbehalt etwaiger Erklärungen einzelner Mitgliedstaaten, diese Regelungen der Verordnung für ihr Land nicht anzuwenden; von dieser Opt-out-Möglichkeit haben für Führerscheine etwa bereits Irland, Kroatien, Spanien, Litauen, Estland und Lettland Gebrauch gemacht.

 

Gefahrgut: Verlängerung der Geltungsdauer von Erlaubnissen für Gefahrgutbeauftragte und Gefahrgutfahrer

Durch die multilaterale Sondervereinbarung M 324 behalten Erlaubnisse für Gefahrgutbeauftrage und Gefahrgutfahrer länger ihre Gültigkeit, auch wenn die hierfür notwendige Schulung/Prüfung nicht durchgeführt wurde. Für alle Erlaubnisse, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 1. November 2020 enden würden, gilt nunmehr eine Verlängerung bis zum 30. November 2020. Somit können die Lieferketten trotz der Corona-Pandemie leichter aufrecht erhalten werden. Weitere Infos siehe unter Fachkundeprüfung Gefahrgut.

Situation an den Grenzübergängen

 

Situation an den europäischen Grenzübergängen - Freizügigkeit

Die Gültigkeit der Einreise-Quarantäneverordnung (EQV)  wurde um zwei Wochen bis zum 13.07.2020 verlängert (BayMBl. 2020 Nr. 362).

Personen, die aus einem Staat oder einer Region außerhalb Deutschlands in den Freistaat Bayern einreisen, haben sich 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben, wenn sie sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem RKI-Risikogebiet aufgehalten haben. Abweichend vom Musterentwurf der Bundesregierung bestehen die weit gefassten Ausnahmeregelungen der bisherigen Fassung der EQV bei berufsbedingten Einreisen unverändert fort, so dass die Belange der Verkehrsbranche umfassend berücksichtigt sind. Fragen zur EQV beantwortet das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

Die Europäische Kommission hat Re-open EU vorgestellt, eine neue Online-Plattform zur Unterstützung der Wiederaufnahme des Personenverkehrs und des Tourismus innerhalb der EU. Die Plattform bietet Echtzeitinformationen über die Grenzmaßnahmen und verfügbare Transportmittel in den Mitgliedstaaten. Sie enthält auch praktische Informationen über Reisebeschränkungen, Maßnahmen für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit (social distancing, Verwendung von Masken...). Die Plattform ist für mobile Geräte optimiert und in allen EU-Amtssprachen verfügbar.  

Eine gute Übersicht wie es an den europäischen Grenzen für den Warenverkehr aussieht, hat die Handelskammer in Bozen erstellt. Hier finden Sie eine aktuelle Liste zu den bereits erfolgten Lockerungen bzw. noch vorhandenen Einschränkungen im Waren- und Güterverkehr in 39 Ländern Europas. Die Informationen wurden mit den italienischen Auslandsvertretungen abgestimmt und sollten alle auf dem neuesten Stand sein, sind aber ohne Gewähr.

Weitere Details zu einzelnen Ländern sowie zu aktuellen Einreise- und Ausreisebestimmungen entnehmen Sie bitte den ausführlichen Länderinformationen auf dem Corona-Portal des Außenwirtschaftszentrums Bayern.

Ein Informationsportal zur Ermittlung der aktuellen Situation beim Grenzübertritt von Lkw liefert die Onlineplattform "Truck Border Crossing Times".

 

Keine Maskenpflicht für Lkw-Fahrer

Die Maskenpflicht gilt seit dem 27. April beim Einkaufen sowie bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs und der hierzu gehörenden Einrichtungen. Laut Information des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration muss der Führer eines Kraftfahrzeugs, der alleine im Fahrzeug unterwegs ist, keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Sollten in seltenen Ausnahmefällen (z. B. bei einer gemeinsamen Fahrt mit Arbeitskollegen) zusätzlich zum Fahrer noch weitere haushaltsfremde Personen im Kraftfahrzeug sein, wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Dazu und zu den einzuhaltenden Anforderungen gibt das zuständige Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration weitere Informationen.

Weitere Erleichterungen/ Lockerungen in Corona-Zeiten

 

Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen in den meisten deutschen Bundesländern noch gelockert

Um Versorgungsengpässe infolge der Ausbreitung des Corona-Virus vorzubeugen, ist in vielen deutschen Bundesländern noch das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen gelockert. Angaben der jeweiligen Gültigkeit der Ausnahmen je Bundesland finden Sie in der Übersicht des Bundesamts für Güterverkehr (BAG).

Für das Gebiet des Freistaats Bayern wurde das Sonn- und Feiertagsfahrverbot gem. § 30 Abs. 3 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) nur bis zum 14.06.2020 ausgesetzt.

Eine weitere Verlängerung der Aussetzung sei nicht beabsichtigt. Dies bedeutet, dass die Regelung des § 30 Abs. 3 StVO seit Sonntag, den 21.06.2020 wieder greift.

 

Lang-Lkw-Einsatz für Typ 1 vorübergehend erleichtert

Das Bundesverkehrsministerium hat die Länder gebeten, vom Opportunitätsprinzip Gebrauch zu machen und zunächst bis zum 30. Juni 2020 von der Kontrolle des Übereinstimmungsnachweises der Sattelzugmaschine (SZM) beim Lang-Lkw Typ 1 abzusehen, sofern die Erstzulassung der SZM nach dem 31. Oktober 2015 erfolgte.
Transportunternehmer, die Lang-Lkw Typ 1 in Einsatz haben, können vorübergehend bis zum 30. Juni 2020 auch andere Sattelzugmaschinen zum Einsatz bringen, ohne dafür zusätzlich den sonst geforderten Übereinstimmungsnachweis für die jeweilige SZM zu erbringen. Der Übereinstimmungsnachweis für den Sattelanhänger bleibt davon unberührt und ist nach wie vor erforderlich.

Plattformen und Initiativen in Corona-Zeiten

 

Verkehrsplattform Corona des Bayerischen Verkehrsministeriums

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat eine "Verkehrsplattform Corona" online geschaltet. Die Plattform bietet aktuelle Informationen, FAQs und Links zu Auswirkungen der Corona-Pandemie zu allen Arten des Verkehrs sei es Güterverkehr, Straßenverkehr, Personennah-, Personenfern- oder Luftverkehr. Neben der Informationsvermittlung soll die Plattform auch als Netzwerk- und Austauschebene dienen.

Die Plattform richtet sich besonders an alle Akteure aus der Verkehrsbranche. Verkehrsministerin Kerstin Schreyer fordert explizit zur regen Beteiligung, Fragen stellen und Anregungen geben auf. Die Verkehrsplattform Corona ist zugangsbeschränkt.

Sie erreichen sie unter: www.verkehr-corona.bayern.de, der Benutzername lautet: verkehr_bayern, das Passwort: guteFahrt.

 

Versorgungssituation auf Rastanlagen und Autohöfen

Situation bewirtschaftete Rastanlagen der Tank&Rast GmbH

Die separaten Gaststätten der Tank- und Rastanlagen unterliegen – wie alle anderen Gastronomiebetriebe – der Pflicht zu schließen!

Die Versorgung ist jedoch unabhängig davon gesichert und stellt sich wie folgt dar:

  • Die Tankstellen an den Autobahnen bleiben geöffnet.
  • Die Shops stehen weiterhin mit gastronomischen Angebot aus warmen/kalten Snacks sowie Getränken zur Verfügung.
  • Die Sanitäreinrichtungen (SANIFAIR) der Raststätten bleiben geöffnet und sind bis auf Weiteres frei zugänglich. Das gilt auch für die Fernfahrer-Duschen.
  • Ausnahmen gibt es an Standorten, wo es einen kleinen Kiosk ohne Tankstelle gibt. Sofern eine Raststätte in einem abgesetzten Gebäude geschlossen ist, sind in jenem Gebäude derzeit in der Regel die sanitären Einrichtungen noch zugänglich.

Nähere Auskünfte erhalten Verkehrsteilnehmer unter https://tank.rast.de/corona.html bzw. unter der Hotline der Tank&Rast GmbH Tel. 0800 9 555 777.

Situation private Autohöfe

Die Gaststätten der Autohöfe unterliegen – wie alle anderen Gastronomiebetriebe – der Pflicht zu schließen!

Nähere Informationen zur Situation auf den Autohöfen hat die VEDA unter www.autohof.de eingestellt. Demnach sind aktuell auch die Toilettenanlagen bei den großen Autohofketten Deutschlands (die 24-Autohöfe, die EuroRastparks und die Maxi-Autohöfe, alles Mitglieder der VEDA) kostenlos. Über die Autohof-Counter werden auch warme Mahlzeiten zum Mitnehmen angeboten.

Situation auf den PWC-Anlagen

Bei den rund 170 PWC-Anlagen in Bayern (PWC, d. h. Parkplätzen mit WC) bleiben die vorhandenen WCs weiterhin frei zugänglich. Diese werden regelmäßig gesäubert und kontrolliert.

Allgemeine Hinweise und Bitte um Mithilfe

Eine tabellarische Übersicht über die aktuelle Versorgungssituation der über 100 Tank- und Rastanlagen und Autohöfe in Bayern finden Sie direkt auf der Startseite von Bayerninfo (www.bayerninfo.de) und der Unterseite www.bayerninfo.de/de/parken.

Bitte um Mithilfe

Haben Sie festgestellt, dass die Versorgungseinrichtungen entgegen o. g. Informationen doch nicht zur Verfügung stehen? Dann wenden Sie sich bitte per E-Mail an das folgende Postfach des Bayerischen Verkehrsministeriums referat-44@stmb.bayern.de. Nennen Sie dazu bitte den genauen Namen der Rastanlage /des Autohofes sowie Datum und Uhrzeit, an der Sie vor Ort gewesen sind.

 

Vermittlungsplattform "Logistik-hilft"

Das Fraunhofer IML hat eine kostenlose Vermittlungsplattform geschaffen, um Angebot und Nachfrage an logistischem Personal und logistischen Ressourcen unkompliziert zusammen bringen zu können. Zu finden unter www.logistik-hilft.de.

 

Forderungskatalog zur Aufrechterhaltung der Lieferketten

Die Union Europäischer Industrie- und Handelskammern (UECC) hat aus aktuellem Anlass zur Corona Pandemie und den Problemen bei der Aufrechterhaltung der internationalen Lieferketten eine Resolution (PDF-Datei, 308 KB) verfasst und an die Europäische Kommission und die nationalen Regierungen versandt. Sie beinhaltet insbesondere Forderungen zur Beschleunigung der Grenzkontrollen im Lieferverkehr, zu Rückkehrgarantien von Fahrern und Logistikpersonal und zu innerstaatlichen Verkehrskontrollen mit Augenmaß.

 

Gütertransportpakt für Deutschland

Das Bundesverkehrsministerium hat die Lockerung der Kabotage für gebietsfremde Unternehmen mit sofortiger Wirkung zurückgenommen.

Die am 18. März verfügte Freigabe für Binnentransporte von Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoffen auch für ausländische Unternehmen stieß bei zahlreichen deutschen Speditionen auf deutlichen Widerstand. Bundesverkehrsminister Scheuer begründete die Rücknahme mit Lkw-Kapazitäten deutscher Transportunternehmen, die infolge der Produktionsstopps in Teilen der Industrie frei werden und zur Versorgung der Bevölkerung in Zeiten der Corona-Krise genutzt werden könnten.

Die Rücknahme der Kabotage-Freigabe ist Teil eines mit den Branchenverbänden AMÖ, BGL, BIEK, BWVL und DSLV abgestimmten Gütertransportpakts. Die Verbände erklären sich bereit, dazu auch an den Wochenenden, in allen Bereichen die hierfür notwendigen logistischen Kapazitäten bereit zu stellen. Mindestens wöchentlich sollen Abstimmungen zwischen dem BMVI und den Verbänden erfolgen, um die Versorgung in Deutschland weiter sicherzustellen.

 

Kontaktstelle Lieferketten des Bayerischen Wirtschaftsministeriums

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat eine Kontaktstelle für Unternehmen zur Sicherstellung und zum Neuaufbau internationaler Lieferketten eingerichtet. Ziel der Einrichtung ist es, durch die Corona-Krise betroffene bayerische Firmen zu unterstützen, deren Geschäftsbeziehungen durch die Pandemie beeinträchtigt wurden. Bayerische Unternehmen können sich bei Problemen im Zusammenhang mit internationalen Lieferketten an die E-Mail-Adresse kontaktstelle-lieferketten@stmwi.bayern.de wenden. Die komplette Pressemeldung finden Sie hier.

 

Leitfaden für Terminals im Kombinierten Verkehr beim Umgang mit Covid-19

Die Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr e. V. hat einen Leitfaden mit Präventionsmaßnahmen sowie Empfehlungen für Behörden und Politik zusammengestellt. Sie finden diese direkt auf der Homepage der SGKV.

Leitfaden und Empfehlungen sind Ergebnis von Krisenmeetings mit großen Terminalbetreibern. Sie machen deutlich: Kombinierter Verkehr ermöglicht einen nahezu kontaktloser Warentransport über lange Distanzen mit wenig Personal, vermeidet überregionale Personenkontakte und verhindert Stausituationen an den Grenzen.

Die Unternehmen setzen bereits in ganz Europa eine Vielzahl von Maßnahmen um, um die Ansteckungsgefahr soweit wie möglich zu minimieren und durch massive Änderungen ihrer Prozesse und Personalsteuerung den Betrieb zu gewährleisten.

 

Digitales Job-Portal des Bundesverbands der Deutschen Binnenwirtschaft (BDB)

Die Corona-Pandemie hinterlässt laut BDB auch in der Binnenschifffahrt deutliche Spuren: In der Güterschifffahrt sinkt die Transportnachfrage, die Unternehmer in der Tagesausflugs- und Kabinenschifffahrt erleiden zurzeit praktisch einen Totalausfall. Diese Situation hat auch deutliche Auswirkungen auf das Personal. Neben Kurzarbeit müssen zunehmend auch gut qualifizierte Mitarbeiter aus dem nautischen Bereich entlassen werden.  Im Job-Portal (www.binnenschiff.de/service/stellenvermittlung) können Stellensuchende in der Binnenschifffahrt ihr Jobgesuch mit ihren Qualifikationen einstellen. In den wirtschaftlich schweren Zeiten der Corona-Pandemie ist dies ein wichtiger Baustein, um Jobsuchende in der Binnenschifffahrt zu unterstützen und so Angebot und Nachfrage zusammen zu bringen.

Darüber hinaus findet sich auf den Seiten den Seiten des BDB auch eine Partnerbörse (www.binnenschiff.de/service/transportvermittlung) für den Transport von Massengütern, Gefahrgut in flüssiger Form oder loser Schüttung, Ladung in Containern oder sperrigen und schweren Projektladungen.
 
Details entnehmen Sie bitte dem Mitglieder-Rundschreiben.

Gesundheitsschutz und Hygiene

 

Branchenspezifische Empfehlungen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz für Verkehr und Logistik

Die Berufsgenossenschaft Verkehr (BG Verkehr) hat eine umfangreiche Übersicht zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Bereich Verkehr/Logistik (www.bg-verkehr.de) zusammengestellt. Neben den Empfehlungen des RKI und des BZgA sind in die Übersichten auch Hinweise von Arbeitsmedizinern und Präventionsexperten des BG Verkehr eingeflossen. Entstanden sind branchenspezifische Ratschläge für alle wichtige Bereiche des Transports sei des Güterverkehr, Entsorgung, Taxi, ÖPNV, Post-Logistik usw.

Auch der Bayerische Taxi- und Mietwagenverbandes hat zusammen mit weiteren Mobilitätsanbietern und dem Bayerischen Verkehrsministerium Verhaltensregeln und Maßnahmen zum Schutz von Fahrern und Fahrgästen erarbeitet. Vorgesehen ist beispielsweise der sukzessive Einbau von Trennvorrichtungen zwischen Fahrer und Fahrgastraum.

Neustart Albrecht Dürer Airport Nürnberg

 

Airport bereitet Neustart nach dem Shutdown vor

Der Flughafen Nürnberg bereitet sich derzeit auf den Neustart nach dem Shutdown (www.airport-nuernberg.de) vor. Die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme laufen derzeit auf Hochtouren. An den Start gehen zunächst Wizz Air mit Flügen nach Südosteuropa, KLM mit Flügen nach Amsterdam sowie Ryanair. Weitere Airlines wollen noch für den Sommer ebenfalls folgen. Den tagaktuellen Flugplan finden Sie unter www.airport-nuernberg.de/flugstatus. Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt für das Wiederhochfahren des Flugbetriebs. Deshalb hat die Koordinierungsgruppe Pandemie des Airport Nürnberg umfangreiche Schutzmaßnahmen getroffen. Näheres über die Maßnahmen finden Sie unter www.airport-nuernberg.de/verhaltensregeln.

 
 
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