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Wiedereröffnung von Gastronomie und Hotellerie

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Beherbergungsverbot für Gäste aus Landkreisen mit 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner

Das bayerische Kabinett hat am 23. Juni 2020 beschlossen, dass Beherbergungsbetriebe in Bayern keine Gäste aus Landkreisen mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in den zurückliegenden sieben Tagen aufnehmen dürfen. Konkret geht es derzeit um den Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen, für den die dortige Landesregierung heute einen Lockdown verhängt hat. Menschen aus entsprechenden Kreisen oder Städten dürfen nur dann in bayerischen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen übernachten, wenn sie einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können. Als aktuell gilt ein Test, wenn die Entnahme nicht älter als 48 Stunden ist.

Die Details sollen in einer entsprechenden Verordnung umgesetzt werden. Eine immer aktuelle Übersicht, welche Landkreise betroffen sind, erhalten Sie am besten über das Covid-19-Dashboard des Robert Koch-Instituts. Wenn Sie dort unter der Karte auf "Aktivität über 7 Tage / 100 000 Einwohner" klicken, werden die entsprechenden Kreise rot angezeigt.

Bitte informieren Sie Ihre Gäste vor der Anreise über diese Rahmenbedingung!

Gastronomie und Hotellerie dürfen wieder öffnen: Seit Mitte Mai hat die Staatsregierung schrittweise die Wiederaufnahme des Betriebs für die meisten Einrichtungen gestattet. Dabei gelten allerdings strenge Hygienevorschriften, die von Biergärten, Restaurants und Hotels eingehalten werden müssen.

Mit Beschluss vom 19. Juni 2020 hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) die in der 5. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (5.BayIfSMV) geregelte Beschränkung der Öffnungszeiten in der Gastronomie in einem Normenkontroll-Eilverfahren vorläufig außer Vollzug gesetzt. Daher gilt nun:

  • Seit dem 22. Juni ist für die Außengastronomie eine Öffnung ohne zeitliche Begrenzung möglich.
  • Ebenso ist für Speiselokale (Innengastronomie, Speisewirtschaften nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 des Gaststättengesetzes mit entsprechender Konzession)seit dem 22. Juni 2020 eine Öffnung ohne zeitliche Beschränkung möglich.
  • Anderweitig vorgegebenen Sperrzeiten, etwa nach dem Immissionsschutzrecht zum Schutz der Nachbarschaft oder nach der Bayerischen Biergartenverordnung, sind in allen Fällen weiterhin zu beachten.
  • Viele Kommunen hatten angekündigt, Gastronomen bei den Außenbereichen entgegen zu kommen, beispielsweise durch die Freigabe zusätzlicher Flächen oder Verzicht auf Gebühren.
  • Alle Beherbergungsbetriebe, wie Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen sowie Campingplätze, dürfen seit dem 30. Mai 2020 wieder Urlauber beherbergen.
  • Kunst- und Kulturveranstaltungen mit bis zu 50 Besuchern in geschlossenen Räumen bzw. bis zu 100 Besuchern im Freien sind seit 15. Juni wieder gestattet. Es gilt eine Maskenpflicht.
  • Seit 17. Juni gelten erleichterte Regelungen bei der allgemeinen Kontaktbeschränkung: Dann sollen sich Gruppen von bis zu zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen können.
  • Seit 22. Juni können Hallenbäder sowie Innenbereiche von Thermen und Hotelschwimmbädern (einschließlich Wellness- und Saunaangeboten) wieder geöffnet werden. Ein Hygienekonzept für den Betrieb dieser Einrichtungen wurde am 19. Juni veröffentlicht.
  • Seit 22. Juni wird die Teilnehmerzahl bei Kunst- und Kulturveranstaltungen auf 100 Personen in geschlossenen Räumen bzw. 200 Personen im Freien erhöht.
 

Infektionsschutzrechtliches Rahmenkonzept "Gastronomie"

Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und dem Beauftragten für Bürokratieabbau ein Konzept zur Wiedereröffnung der Gastronomie mit den notwendigen Auflagen erarbeitet, dessen Eckpunkte am 12. Mai in einer Pressekonferenz vorgestellt wurden. Das Rahmenkonzept "Gastronomie" (PDF-Datei, 346 KB) des Wirtschaftsministeriums sieht vor allem folgende Punkte vor:

  • Strikte Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 1,5 Metern zwischen Gästen, Servicepersonal und im betrieblichen Ablauf.
  • Ein Mund-Nasen-Schutz ist vorgeschrieben für Servicepersonal im Gastraum, für Gäste, solange sich diese nicht am Tisch befinden, und im betrieblichen Ablauf, wenn der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann. Es gibt aber für das Küchenpersonal keine Maskenpflicht, solange dort der Mindestabstand gewahrt werden kann.
  • Buffets sind nicht grundsätzlich verboten, allerdings müssen sich Gäste am Buffet durch einen Mitarbeiter bedienen lassen.
  • Es gibt keine Reservierungspflicht, Tische im Innenbereich sind jedoch grundsätzlich vorab zu reservieren. Im Hygienekonzept Gastronomie ist zwar geregelt, dass eine Gruppenreservierung für mehrere Tische unzulässig ist. Das Verwaltungsgericht Regensburg hat jedoch klargestellt, dass ein Verbot, Gruppenreservierungen entgegenzunehmen, nicht gerechtfertigt sei. Gruppenreservierungen sind damit unter Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzeptes möglich. Entscheidend sei insbesondere die Einhaltung des Abstandsgebotes. Von jeder Gästegruppe muss mindestens ein Name mit Kontaktdaten (z. B. Telefonnummer) und Uhrzeit erfasst werden, damit später im Falle einer Infektion die Rückverfolgbarkeit möglich ist. Bei einer Reservierung von 10 Personen ist es also notwendig, die Kontaktdaten von einer Person pro Hausstand zu erfassen. Hierbei gelten die Bestimmungen des Datenschutzes. Außerdem dürfen die Listen nicht öffentlich ausgelegt werden, sodass andere Gäste die Daten in die Hände bekommen können oder das Formular selbst aus der Hand gegeben werden. Sie können zum Erfassen unsere Vorlagen als Word- oder PDF-Dokument nutzen.
  • Das gemeinsame Sitzen ohne Einhalten des Mindestabstands von 1,5 m ist nur den Personen gestattet, für die im Verhältnis zueinander die allgemeine Kontaktbeschränkung nicht gilt (z. B. Personen aus dem selben Haushalt). Personen, für die die allgemeine Kontaktbeschränkung gilt, können dennoch an den gleichen Tisch platziert werden, wenn zwischen diesen der Mindestabstand eingehalten wird. Es gibt somit keine pauschale Grenze, wie viele Personen an einem Tisch sitzen dürfen.
  • Gäste müssen vom Personal an Tischen platziert werden. Dafür sollten im Eingangsbereich Wartemöglichkeiten mit genügend Abstand vorgesehen werden.
  • Hinzu kommt die Anpassung von Lüftungs- und Reinigungskonzept, ein HACCP-Konzept und eine nachgewiesene Belehrung aller Mitarbeiter über die Regelungen.

Gäste müssen bereits vor dem Eintritt in die Lokalität über die geltenden Regeln informiert werden, insbesondere darüber, dass bei Vorliegen von Erkältungssymptomen oder Kontakt zu COVID-19-Erkrankten kein Zutritt gestattet ist. Gastronomen müssen die Einhaltung der Regeln durchsetzen und sollten von ihrem Hausrecht Gebrauch machen, wenn sich Gäste nicht an die Vorgaben halten.

Mit der Änderung der Bekanntmachung "Corona-Pandemie: Hygienekonzept Gastronomie" (PDF-Datei, 108 KB) vom 25. Mai 2020 konkretisierten die Bayerischen Staatsministerien für Gesundheit und Pflege und für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie die Vorgaben zur Erfassung und zum Umgang mit den Kontaktdaten der Gäste.

Neben den im Rahmenkonzept genannten Sonderregeln gelten natürlich die bestehenden Rechtsverordnungen zur Lebensmittelhygiene weiterhin. Eine Übersicht dazu finden Sie auf dem Portal "Onlinehilfe Lebensmittelhygiene" (www.onlinehilfe-lebensmittelhygiene.de). Außerdem ist die Lebensmittelbelehrung auch in verschiedenen Sprachen abrufbar.

 

Infektionsschutzrechtliches Rahmenkonzept "Hotellerie"

Der Ministerrat hat am 19. Mai 2020 beschlossen, dass alle Beherbergungsbetriebe, wie Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen sowie Campingplätze bei strikter Wahrung der Hygienevorschriften seit dem 30. Mai 2020, wieder für Urlauber offenstehen können. Seit 22. Juni dürfen außerdem Hotelschwimmbäder, Wellness- und Saunaeinrichtungen wieder öffnen. Die Hygienevorschriften dafür sollen rechtzeitig vorher veröffentlicht werden.

Das Bayerische Gesundheits- und Wirtschaftsministerium haben am 25. Mai unter Einbeziehung der Erfahrungen im Gastronomiebereich das "Hygienekonzept Beherbergung" (PDF-Datei, 141 KB) veröffentlicht, das am 19. Juni überarbeitet wurde.

Folgende Hygienevorgaben sind grundlegend:

Abstand

  • Personen müssen in allen Räumen, einschließlich der sanitären Einrichtungen, sowie beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten und auf Fluren, Gängen, Treppen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Dies gilt für Gäste und Personal.
  • Das gemeinsame Beziehen eines Hotelzimmers ist nur den Personen gestattet, denen der Kontakt untereinander erlaubt ist.
  • Gruppenübernachtungen sind nicht möglich.
  • Es können unter Wahrung dieser Vorgaben alle Zimmer belegt werden.

Konzepte und Schulung

  • Erstellen Sie für Ihren Betrieb ein betriebliches Schutzkonzept unter Berücksichtigung von Mitarbeitern und Gästen und unter Beachtung der Rechtsverordnungen der Bundesländer und der arbeitsmedizinischen Schutz- und Vorsorgeregelungen. Die Berufsgenossenschaft BGN stellt dafür an die Corona-Pandemie angepasste branchenspezifische Muster / Vorlagen für die Gefährdungsbeurteilung und die betriebliche Pandemieplanung zur Verfügung.
  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter (innerbetriebliche Maßnahmen) und berücksichtigen Sie dabei deren speziellen Arbeits- und Aufgabenbereich, ihre Qualifikation und sprachlichen Fähigkeiten.
  • Informieren und schulen Sie Ihre Mitarbeiter über den richtigen Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckungen und allgemeine Hygienevorschriften.
  • Keine Verwendung von persönlichen Dingen am Arbeitsplatz.
  • Mitarbeiter mit akuten respiratorischen Symptomen jeglicher Schwere dürfen nicht arbeiten.

Kommunikation mit den Gästen

  • Kommunizieren Sie die Notwendigkeit der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen an Ihre Gäste, zum Beispiel durch den Aushang von Plakaten.
  • Machen Sie gegenüber Gästen, die die Vorschriften nicht einhalten, konsequent von Ihrem Hausrecht Gebrauch.

Mund-Nase-Bedeckung

  • Gäste tragen sowohl im Außenbereich als auch im Innenbereich eine Mund-Nase-Bedeckung. Diese darf am Tisch und im Hotelzimmer abgenommen werden.
  • Auch für das Personal gilt die Maskenpflicht.
  • In den Räumlichkeiten, in denen sich keine Gäste aufhalten – zum Beispiel in der Küche – sind keine Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen, sofern der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann.
  • Ggf. sind Gästen Masken zur Verfügung zu stellen.

Reinigung und Lüftung

  • Stellen Sie Ihren Gästen und Mitarbeitern ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife, Einmalhandtücher und ggf. Händedesinfektionsmittel bereit. Mitarbeiter werden zum richtigen Händewaschen geschult. Sanitäre Einrichtungen sind mit Seifenspendern und Einmalhandtüchern/Trockengebläse auszustatten.
  • Erstellen Sie ein Reinigungskonzept nach HACCP unter Berücksichtigung der Nutzungsfrequenz von Kontaktflächen, z.B. Türgriffe, Lichtschalter.
  • Lüften Sie häufig und kräftig: Erstellen Sie ein Lüftungskonzept für Ihren Betrieb. Zur Gewährleistung eines regelmäßigen Luftaustausches, ist die Lüftungsfrequenz abhängig von der Raumgröße und Nutzung zu berücksichtigen. Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung aller Räumlichkeiten, die dem Aufenthalt von Gästen dienen, sind zu nutzen. Bei evtl. vorhandenen Lüftungsanlagen ist darauf zu achten, dass es zu keiner Erregerübertragung kommt z.B. durch Reduzierung des Umluftanteils, Einbau bzw. häufiger Wechsel von Filtern.
  • Reinigen Sie Gästetoiletten regelmäßig. Stellen Sie sicher, dass Flüssigseife, Einmalhandtücher und ggf. Händedesinfektionsmittel und Einmalhandschuhe zur Verfügung stehen. Informieren Sie Gäste über richtiges Händewaschen und Abstandsregelungen auch im Sanitärbereich – siehe Plakat zum richtigen Händewaschen.
  • Soweit erforderlich, wird der Zugang geregelt, um die Einhaltung des Mindestabstands sicherzustellen.

Check-In

  • Beim Check-in werden die Kontakte zwischen Mitarbeitern und Gästen und der haptische Kontakt zu Bedarfsgegenständen (z.B. Stifte, Meldeschein) auf das Notwendige beschränkt oder so gestaltet, dass nach jeder Benutzung eine Reinigung / Auswechslung erfolgt.
  • Vereinbaren Sie feste Check-in-Zeiten mit den Gästen, um Warteschlangen zu vermeiden.

Zimmer, Öffentliche Einrichtungen und Schwimmbäder

  • In allen öffentlichen Bereichen (Rezeption, Tagungsräume, Frühstücksraum, Restaurant, Bar, Außen- und Freizeitbereiche) werden die Abstandsregeln zwischen Personal und Gästen sowie der Gäste untereinander eingehalten.
  • Halten Sie bei der Zimmerreinigung die geltenden Hygiene- und Reinigungsstandards konsequent ein.
  • Der Einsatz von Gegenständen im Zimmer, die von einer Mehrzahl von Gästen benutzt werden (z.B. Stifte, Magazine / Zeitungen, Tagesdecken, Kissen) ist auf ein Minimum zu reduzieren bzw. so zu gestalten, dass nach jeder Benutzung eine Reinigung / Auswechslung erfolgt. Das gilt auch in anderen Bereichen (z.B. Tagungsbereich).
  • Hoteleigene Schwimmbäder, Saunen, Wellness- und Fitnessbereiche dürfen seit 22. Juni wieder öffnen. Für den Betrieb gilt ein eigenes Hygienekonzept zur Wiedereröffnung von Kureinrichtungen zur Verabreichung ortsgebundener Heilmittel, Hallen- und Freibädern sowie Wellnessein-richtungen in Thermen und Hotels (PDF-Datei, 251 KB).

Auf Basis des Rahmenkonzepts müssen die betroffenen Unternehmen individuell angepasste Betriebshygienekonzepte für ihre Dienstleistungen entwickeln. Das Rahmenkonzept für betriebliche Schutz- und Hygienekonzepte von Gastronomiebetrieben findet in allen Fällen Anwendung, in denen bei touristischen Angeboten eine Bewirtung angeboten wird. Die Betreiber haben insbesondere für gemeinschaftlich genutzte Bereiche ein Lüftungs- und Reinigungskonzept zu erstellen. Die Einrichtungen müssen außerdem gegebenenfalls über ein Parkplatzkonzept verfügen.

 

Öffnung von weiteren Freizeiteinrichtungen

Abgestimmt auf die mögliche Öffnung von Beherbergungsbetrieben am 30. Mai können seit diesem Tag auch Freizeiteinrichtungen im Außenbereich (wie beispielsweise Freizeitparks) ihren Betrieb wieder aufnehmen. Ebenso ermöglicht wurden Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken. Ferner haben Busreisen, Seilbahnen, die Fluss- und Seenschifffahrt sowie der touristische Bahnverkehr starten können. Auch die Objekte der Schlösserverwaltung konnten grundsätzlich ab dem 30. Mai wieder ihre Pforten öffnen.

Seit 15. Juni dürfen wieder Kunst- und Kulturveranstaltung mit bis zu 50 Gästen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Gästen im Freien stattfinden, am 22. Juni wurden die Zahlen auf 100 bzw. 200 Personen erhöht. Großveranstaltung bleiben bis zum 31. August untersagt.

Die Ausgestaltung der Auflagen wird stetig konkretisiert und aktualisiert; wir bemühen uns, Sie hier stets aktuell informiert zu halten.

 

Service: Vorlagen für die Erstellung Ihres Schutz- und Hygienekonzeptes

Damit Sie schnell und bequem ein eigenes Schutz- und Hygienekonzept für Ihren Gastronomiebetrieb erstellen können, haben wir für Sie eine Vorlage mit Ausfüllhinweisen entworfen. Basis für unsere Vorlage sind unter anderem die Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung, das Rahmenkonzept "Gastronomie" und die Empfehlungen des DEHOGA.

Folgen Sie einfach den nachfolgenden Schritten:

  1. Laden Sie sich die Vorlage für das Schutz- und Hygienekonzept als Word-Dokument oder als ausfüllbares PDF-Dokument herunter und folgen Sie den Ausfüllhinweisen. Beispiele für Maßnahmen finden Sie ebenfalls in den Vorlagen, aber auch weiter unten auf dieser Seite.

    Vorlage "Schutz- und Hygienekonzept für HOTEL- und Gastronomiebetriebe" (Word-Dokument, 655 KB)

    Vorlage "Schutz- und Hygienekonzept für Hotel- und Gastronomiebetriebe" (PDF-Dokument, 465 KB)
    Hinweis: PDF-Dokument zum Ausfüllen bitte lokal speichern
  2. Optional: Falls Sie Kundenparkplätze anbieten, benötigen Sie außerdem ein Parkplatzkonzept. Weitere Informationen und ausfüllbare Vorlagen haben wir auf einer eigenen Seite "Parkplatzkonzept: Hinweise für Unternehmen" zusammengestellt.
  3. Drucken Sie die Dokumente aus und unterzeichnen Sie diese (bzw. lassen Sie sie vom Geschäftsführer bzw. Inhaber unterzeichnen).
  4. Nach Angaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums müssen das Schutz- und Hygienekonzept (ggf. einschließlich des Parkplatzkonzeptes) im Betrieb in "digitaler, nicht veränderlicher Form" vorhanden sein. Bewahren Sie daher ein ausgedrucktes und unterschriebenes Exemplar vor Ort auf. Natürlich können Sie das Hygienekonzept auch zur Information Ihrer Gäste und Mitarbeiter an gut sichtbarer Stelle aushängen.

Service: Vorlage zur Gästeregistrierung

Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19 Falles unter Gästen oder Personal zu ermöglichen, sollte eine Gästeliste mit Angaben von Namen, Telefonnummern und Zeitraum des Aufenthaltes geführt werden. Hierbei gelten die Bestimmungen des Datenschutzes. Außerdem dürfen die Listen nicht öffentlich ausgelegt werden, sodass andere Gäste die Daten in die Hände bekommen können oder das Formular selbst aus der Hand gegeben werden. 

Sie können zum Erfassen der Daten unsere Vorlagen als Word- oder PDF-Dokument nutzen:

Service: Präsentation "Allgemeine Unterweisung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz"

Gastronomiebetriebe sollten ihre Mitarbeiter in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz unterweisen und ihnen die nötigen Informationen zu persönlichen Hygiene- und Verhaltensregeln in der Corona-Krise geben. Wir haben gemeinsam mit der ProfessioMed GmbH und unter beratender Mitwirkung des Gesundheitsamtes der Stadt Nürnberg eine Präsentation entworfen, die zur Schulung der Mitarbeiter genutzt werden kann.

Wir haben eine Präsentation zur "Allgemeinen Unterweisung: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz" erstellt, die Sie zur Schulung Ihrer Mitarbeiter verwenden können. Die Präsentations-Vorlage steht auf unserer Seite "Hygienekonzept / Infektionsschutz" in Deutsch und acht weiteren Sprachen zum Download bereit.

Service: Web-Seminare der IHK-Akademie Mittelfranken

Service: Vorlagen für Aushänge / Plakate für Gastronomiebetriebe

Service: Vorlagen für Aushänge / Plakate für Hotelbetriebe

Um Gäste und Mitarbeiter über wichtige Verhaltensregeln in Ihrem Hotel zu informieren, bieten sich Aushänge oder Aufsteller mit Plakaten an. Wir haben Vorlagen mit gängigen Regeln und Hinweisen gestaltet, die Sie in Ihrem Hotel einsetzen können.

Alternativ können Sie alle Vorlagen auch als ZIP-Archiv herunterladen:

Weitere Vorbereitungen, die Sie jetzt treffen sollten

FAQs und weitere Informationen

Erlaubnis und Öffnungszeiten

 

Welche Öffnungszeiten sind derzeit möglich?

  • Seit dem 22. Juni dürfen sowohl Außengastronomie als auch Speiselokale wieder ohne zeitliche Begrenzung öffnen.
  • Restriktivere Öffnungszeitenregelungen aufgrund anderer Rechtsvorschriften bleiben unberührt.
 

Was zählt als Außengastronomie?

Hierzu zählt jegliche Bewirtung im Freien, also Biergärten, Terrassen, Dachterrassen. Terrassen dürfen auch überdacht und mit einem seitlichen Windfang versehen sein. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass die Terrasse nicht an allen Seiten geschlossen ist.

 

Ist eine Ausweitung der Sondernutzungsfläche möglich?

Die Handhabung ist individuell und unterscheidet sich von Kommune zu Kommune. In einer IHK-Blitzumfrage haben viele Kommunen ihre Bereitschaft geäußert, Sondernutzungsflächen auszuweiten und Betrieben bei den Gebühren entgegenzukommen. Unser Tipp: Gehen Sie auf Ihr Liegenschaftsamt zu - bestimmt wird sich eine Lösung finden. Generell gilt: Rettungswege müssen eingehalten werden.

 Anzahl Gäste und Regeln 

 

Gibt es Einschränkungen wie fixe Personen-, Quadratmeter- oder Belegungsbegrenzungen?

  • Die maximal mögliche Belegungszahl muss jeder Betrieb selbst festlegen, nachdem er berechnet hat, wie viele Gäste er unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m (zwischen den Personen) gleichzeitig unterbringen kann. Eine pauschale Grenze für alle Betriebe gibt es also nicht.
  • Die Abstände der Tische müssen gewährleisten, dass die Gäste auch beim Platznehmen und Verlassen die notwendigen Abstände von mind. 1,5 m zu anderen Personen einhalten.
  • Durch Zugangsbegrenzungen an den Eingängen muss dann gewährleistet werden, dass die maximale Belegungszahl zu keinem Zeitpunkt überschritten wird. In eventuellen Warteschlangen/im Wartebereich müssen dabei Maßnahmen zur Einhaltung der Mindestabstände ergriffen werden. Betriebe können mit elektronischen Reservierungssystemen zur Steuerung der Frequenz und mit Platzierungssystemen arbeiten. Eine Arbeitshilfe zu Reservierungssytemen finden Sie hier.
 

Aus wie vielen Personen darf eine Besuchergruppe bestehen?

Das gemeinsame Sitzen ohne Einhalten des Mindestabstands von 1,5 m ist nur den Personen gestattet, für die im Verhältnis zueinander die allgemeine Kontaktbeschränkung nicht gilt. Personen, für die die allgemeine Kontaktbeschränkung gilt, können dennoch an den gleichen Tisch platziert werden, wenn zwischen diesen der Mindestabstand eingehalten wird. Es gibt somit keine pauschale Grenze, wie viele Personen an einem Tisch sitzen dürfen.

 

Darf man den Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Tischen verringern, wenn man eine Trennwand zwischen den Tischen hat (bspw. aus Plexiglas)?

Für den Außenbereich gilt folgende Regelung: Entweder Mindestabstand oder geeignete Trennvorrichtung. Bezüglich der Frage, wie eine solche Trennvorrichtung in Ihrem Betrieb auszusehen hat, wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Behörde, bspw. An das Kreisverwaltungsreferat. Eine pauschale Aussage ist zu dieser Fragestellung leider nicht möglich. Eine Regelung für den Innenbereich liegt noch nicht vor.

 

Wie sieht es mit Geschäftsessen aus?

Es gelten immer die aktuell gültigen Regelungen zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum. Geschäftsessen mit mehr als 2 Personen sind also wegen der Kontaktbeschränkung nicht möglich.

 

Worauf muss ich die Gäste vor Betreten meines Betriebs hinweisen?

Die Gäste sind vor dem Betreten Ihres Betriebes in geeigneter Weise über die nachfolgenden Regeln zu informieren. Hierfür können Sie beispielsweise diese Plakate und Vorlagen nutzen: 

  • Die Gäste sind darauf hinzuweisen, dass bei Vorliegen von Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung jeglicher Schwere oder von Fieber eine Bewirtung nicht möglich ist.
  • Die Gäste sind über das Einhalten des Abstandsgebots von mindestens 1,5 m und über die Reinigung der Hände unter Bereitstellen von Desinfektionsmöglichkeiten oder Handwaschgelegenheiten mit Seife und fließendem Wasser zu informieren.
  • Die Gäste sind darauf hinzuweisen, dass das gemeinsame Sitzen im Restaurant ohne Einhalten des Mindestabstands von 1,5 m nur den Personen gestattet ist, denen der Kontakt untereinander erlaubt ist (z.B. Personen eines Haushalts).
  • Die Gäste haben ab Betreten des Betriebes eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, ausgenommen am Tisch.
 

Welche Gäste werden von dem Besuch eines Restaurants ausgeschlossen?

Gäste, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu COVID-19-Fällen hatten oder Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere dürfen kein Restaurant besuchen. Die Gäste sind vorab in geeigneter Weise über diese Ausschlusskriterien zu informieren. Sollten Gäste während des Aufenthalts Symptome entwickeln, haben diese umgehend die Gaststätte zu verlassen.

 

Wer ist für die Einhaltung der Regeln durch den Gast verantwortlich? Gastwirt oder Gast?

Die Betriebe kommunizieren die Notwendigkeit der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen an ihre Gäste, z. B. durch Hinweissschilder und Aushänge an geeigneter Stellen. Gegenüber Gästen, die geforderte Hygienemaßnahmen nicht einhalten, ist vom Hausrecht Gebrauch zu machen.

 

Müssen die Gäste auch in großen Biergärten von Servicemitarbeitern platziert werden?

Auch bei großflächiger Außengastronomie wie Biergärten müssen die Gäste platziert werden. Hintergrund ist der, dass die Gäste sich nicht lange einen Platz suchen und umherlaufen sollen. Die Bewegungen sollen möglichst gesteuert und reduziert werden.

 

Sind Sitzplätze an der Theke bei Einhaltung des 1,5 m Abstandsgebot erlaubt?

Es spricht nichts gegen das Platznehmen der Gäste an der Theke, solange der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen, die die Kontaktbeschränkung betrifft, eingehalten wird.

 

Wie viele Personen darf ich bei geschlossenen Veranstaltungen (z.B. Hochzeiten und Geburtstagsfeiern) in der Gastwirtschaft bewirten?

Für geschlossene Gesellschaften wie Hochzeits- und Geburtstagsfeiern gilt, dass sie mit bis zu 50 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 100 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet sind. Voraussetzung ist auch hier, dass der Veranstalter über ein ausgearbeitetes Schutz- und Hygienekonzept verfügt.

 

Welche Regelungen gelten für geschlossene Gesellschaften (z.B. Hochzeiten und Geburtstagsfeiern) in Gatronomiebetrieben?

  • Wenn eine private Feier als geschlossene Gesellschaft in einem Raum ohne weitere Gäste stattfindet und der Charakter der Feier einer privaten Feier zu Hause entspricht, kann in dem betreffenden Raum auf die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen durch die Gäste verzichtet werden, auch wenn zwischen den Tischen gewechselt oder getanzt wird.
  • Es bleibt aber bei Maskenpflicht, wenn sich Gäste außerhalb dieses Raums in Gemeinschaftsbereichen wie Eingangsbereich der Gaststätte, Flur, WC usw. bewegen.
  • Gemeinsame Aktivitäten wie Tanz oder Spiele sind ohne Einhaltung des Mindestabstands möglich. Es wird jedoch empfohlen, die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln soweit wie möglich einzuhalten.
  • Sofern die private Feier von Livemusik begleitet wird, sind die Voraussetzungen für kulturelle Veranstaltungen für die Musiker zu beachten. Für die Musiker gilt also, dass sie einen Mindestabstand von 1,5 m zu den Gästen einhalten sollten; bei Einsatz von Blas-instrumenten und bei Gesang ist ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten. Für sie gilt in dem Raum jedoch auch keine Maskenpflicht.

Reservierung und Registrierung

 

Besteht eine Reservierungspflicht?

  • Generell sollte im Vorfeld eine Reservierung mit entsprechenden Kontaktdaten vorgenommen werden. Es wird Gästen empfohlen, möglichst frühzeitig zu reservieren.
  • Auch Gruppenreservierungen sind unter Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzeptes möglich. Entscheidend sei insbesondere die Einhaltung des Abstandsgebotes.
  • Bei spontanen Gästen müssen die Kontaktdaten einer Hauptperson (Name, Personenzahl, Zeitraum des Aufenthalts) vor Ort aufgenommen werden.
  • Spontanbesuche von Gästen sind somit möglich, dennoch bieten Reservierungen beidseitige Vorteile.
  • Reservierungen erleichtern Ihnen und Ihren Gästen die Planung des Restaurantbesuchs und übernehmen außerdem in vielen Fällen bereits die Erfassung der Gästedaten, die Sie aufgrund des Rahmenkonzeptes vornehmen müssen.
  • Mit einer Reservierung ersparen sich die Gäste unter Umständen Wartezeiten und Stausituationen im Eingangsbereich, die vermieden werden sollen.
 

Wie kann ich die Registrierung der Gäste vornehmen und was muss ich beachten?

Neues Online-Registrierungsportal "darfichrein.de" von DEHOGA und AKDB

Unter darfichrein.de haben die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) und der Bayerische Hotel-und Gaststättenverband DEHOGA Bayern ein eigenes Online-Registrierungsportal ins Leben gerufen. Hier können die Kontaktinformationen der Besucher von Gaststätten, Kinos, Frisören, Kultur- und Freizeiteinrichtungen online gespeichert werden, indem diese einen QR-Code einscannen und ihre Daten in der Web-Anwendung sicher hinterlegen. Die Betreiber müssen somit keine Daten mehr auf Papier abfragen und die Unterlagen vor Ort aufbewahren. Unternehmen müssen sich einmalig registrieren und erhalten dann die nötigen QR-Codes, die vor Ort ausgehängt oder ausgelegt werden müssen. Die Anwendung darf bis Ende August kostenfrei genutzt werden, danach kostet sie 10 Euro in Monat (DEHOGA-Mitglieder und AKDB-Kunden zahlen die Hälfte).

Entlastung bei der Registrierungspflicht

Per QR-Code, der einen Link zum eigenen Online-Formular auf corona-anmeldung.de enthält, kann die Registrierung digital erfolgen. Gäste können sich einfach, schnell und sicher per Smartphone registrieren. Der Betreiber des Restaurants erhälst vollautomatisch eine elektronische Gästeliste, die im Falle einer COVID-19 Erkrankung eines Gastes zur Verfolgung von Infektionsketten jederzeit eingesehen werden kann. Das System speichert die Daten der Gäste gemäß der vorgegebenen Aufbewahrungsfrist und sorgt nach Ablauf für eine automatisierte Löschung.

Formular zur Gästeregistrierung

Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19 Falles unter Gästen oder Personal zu ermöglichen, sollte eine Gästeliste mit Angaben von Namen, Telefonnummern und Zeitraum des Aufenthaltes geführt werden. Hierbei gelten die Bestimmungen des Datenschutzes. Außerdem dürfen die Listen nicht öffentlich ausgelegt werden, sodass andere Gäste die Daten in die Hände bekommen können oder das Formular selbst aus der Hand gegeben werden. 

Sie können zum Erfassen der Daten unsere Vorlagen als Word- oder PDF-Dokument nutzen.

 

Welche Reservierungssysteme kann ich nutzen, um Reservierung und Registrierung zu vereinfachen?

Reservierungen erleichtern Ihnen und Ihren Gästen die Planung des Restaurantbesuchs und übernehmen außerdem in vielen Fällen bereits die Erfassung der Gästedaten, die Sie aufgrund des Rahmenkonzeptes vornehmen müssen. Sofern Sie noch kein Reservierungssystem verwenden, hier ein paar Hinweise und Möglichkeiten zu Online-Reservierungssysteme.

Grundlegendes:

  • Die eigene Webseite sollte um möglichst auffällige Hinweise zur Reservierung ergänzt werden, die vor allem schnell sichtbar sind (Startseite).
  • Auch bei Einträgen auf Google Maps oder Bing Maps sollten Kontaktinformationen überprüft und ggf. aktualisiert werden.
  • Wege zur Reservierung sollten festgelegt und klar kommuniziert werden (z. B. eigene Reservierungs-Telefonnummer, eigene E-Mail-Adresse reservierung@... o. ä.).
  • Kommunizieren Sie ausgebuchte und freie Zeiten schnell über auf der Webseite bzw. über Kanäle wie Facebook, um Frustration bei Gästen, aber auch unnötige Anfragen zu vermeiden.
  • Erinnern Sie Ihre Gäste kurz vor dem Termin an die Reservierungen bzw. lassen Sie diese nochmals bestätigen, um Nicht-Erscheinen zu vermeiden.

Online-Reservierungssysteme nutzen

Mit Online-Reservierungssystemen können Sie nicht nur Reservierungen entgegen nehmen, sondern Gästen auch ein direktes Feedback geben, welche Zeiten überhaupt noch verfügbar sind. Daher sind Reservierungssysteme komfortabler als ein reiner Telefon- oder E-Mail-Kanal. Die Auswahl eines Systems ist bei der Fülle verfügbarer Systeme nicht einfach. Außerdem unterscheiden sich die angebotenen Programme in Leistungsumfang und Kosten, teilweise sind auch Schichtplanung, Gästemanagement oder Marketingfunktionen integriert oder können zusätzlich erworben werden. Wenn Sie ein System direkt auf Ihrer Webseite einbinden möchten, benötigen Sie technisches Know-how oder einen Dienstleister.

Vorteil: Aktuell bieten viele Systemanbieter aufgrund der Corona-Krise verlängerte Testphasen oder geringere Gebühren an.

Im Folgenden haben wir versucht, einige Beispiele für Reservierungssysteme zu sammeln (es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit):

 

Wie kann ich die Zugehörigkeit zu Hausständen kontrollieren? Wer trägt die Haftung bei Falschangaben der Gäste?

Eine Kontrolle seitens des Wirtes ist nicht möglich. Der Gast hat die Wahrheit anzugeben und der Wirt ist nicht haftbar, wenn der Gast dies nicht tut. Eine Kontrolle des Ausweises o.ä. ist also nicht notwendig.

 

Ist eine Registrierung der Gäste auch im Außenbereich vorzunehmen?

Ja, es geht immer um die Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten. Zur Kontaktpersonenermittlung ist die Erfassung der Gästedaten auch im Außenbereich notwendig.

 Art und Darbietung der Speisen

 

Was ist beim Servieren der Speisen zu beachten?

  • Der Abstand zwischen Servicepersonal und Gästen sollte ebenfalls 1,5 m betragen. Zur Gewährleistung des Mindestabstands zwischen Gast und Servicepersonal sind auch Abstriche im Service hinzunehmen.
  • Bei den Serviceprozessen muss darauf geachtet werden, dass Speisen und Getränke ohne zusätzliche Gefährdung zum Gast gehen.
  • Eine Abholung des Essens/der Getränke an bspw. einer Ausgabestation im Biergarten o.ä. ist möglich. Die Speisen müssen dann nicht verpackt sein.
 

Wie soll ich meine Gäste bedienen, wenn der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss?

  • Die Bedienung der Gäste ist möglich. Beim Servieren darf der Mindestabstand unterschritten werden. Bestenfalls stellen Sie das Getränk / Essen jedoch am Ende eines Tisches oder auf einem Servierwagen ab und bitten den Gast, es selbst zu nehmen. Das oberste Gebot heißt: Kontakt vermeiden und Abstand halten.
 

Ist ein Buffet erlaubt?

  • Selbstbedienung ist grundsätzlich unter bestimmen Auflagen gestattet.
  • Wenn die Speisen und Getränke von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin ausgegeben werden oder vorportionierte und abgepackte Speisen und Getränke durch Gäste direkt entnommen werden, kann ein Buffet angeboten werden.
 

Sind Kaffeemaschinen/Getränkeautomaten zur Selbstbedienung erlaubt?

  • Grundsätzlich bestehen aus infektiologischer Sicht keine Bedenken gegen das Betreiben von Getränkeautomaten.
  • Es ist sicherzustellen, dass die Reinigung der Oberflächen regelmäßig entsprechend der Nutzungsfrequenz erfolgt. Ebenso ist sicherzustellen, dass Geschirr nach Berührung durch den Gast nicht wieder zurückgestellt wird.
  • Bitte bedenken Sie: Bei der Nutzung von Getränkeautomaten im Restaurantbereich  /Frühstücksbereich kommt es zu vermehrter Bewegung der Gäste im Raum. Es gilt sicherzustellen, dass das Abstandsgebot jederzeit eingehalten wird (bspw. durch Abstandsmarkierungen vor Getränkeautomaten etc.).

Vorgaben und Empfehlungen für den Tisch und den Gastraum

 

Was ist bezüglich der Laufwege der Gäste zu beachten?

  • Laufwege der Gäste sollten nach der örtlichen Möglichkeit geplant und vorgegeben werden. Hier können Sie sich entsprechende Vorlagen herunterladen.
  • TIPP: Nach Möglichkeit soll die Bewegungsrichtung beim Betreten und Verlassen von Tischen/Räumen vorgegeben sein.
  • Einzuhaltende Abstände im Zugangs- und ggf. Wartebereich sind entsprechend kenntlich zu machen.
 

Was kann auf dem Tisch platziert werden?

  • Hier gilt der Grundsatz: Auf das Notwendige beschränken!
  • Tischdekoration ist grundsätzlich möglich. Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, sollte diese nach jedem Gastwechsel aber – so weit möglich – auch gereinigt werden.
  • Speise- und Getränkekarten sollten nach jedem Gebrauch abgewischt werden oder Alternativen, wie Tafeln und Papiertischsets mit dem Angebot, bereitgestellt werden.
  • Auch Kissen auf einem Stuhl/einer Bank würden von mehreren Gästen berührt werden und sollten daher vorab entfernt werden, da sie sonst nach jeder Benutzung auszutauschen sind.
 

Ist die Desinfektion der Tischflächen und auch der Sitzgelegenheiten nach jedem Gastwechsel nötig?

Es ist keine Desinfektion notwendig, jedoch eine Reinigung der Tischoberfläche und anderer Gegenstände, die von dem vorhergehenden Gast berührt worden sein können.

 Hygieneregeln für Küche und Service

 

Welche Hygieneregeln gelten für die Küche?

  • Einhaltung der Lebensmittelrechtlichen Vorschriften und Umsetzung eines betrieblichen Hygienekonzeptes nach HACCP-Grundsätzen.
  • Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, bei allen Arbeitsvorgängen in der Küche sowie auch zwischen Küchen- und Serviceteam. Falls dies in Einzelfällen nicht möglich ist, müssen die Mitarbeiter eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Erhöhte Händehygiene und regelmäßige Reinigung/Desinfektion von Oberflächen, Arbeitskleidung regelmäßig reinigen.
 

Was ist bei der Reinigung speziell zu beachten?

  • Bei Spülvorgängen wird gewährleistet, dass die vorgegebenen Temperaturen (mindestens 60 Grad) erreicht werden, um eine sichere Reinigung des Geschirrs und der Gläser sicherzustellen.
  • Spezielle Reinigungsmittel sind nicht notwendig.
  • Grundsätzlich gilt: Jeder Betrieb erstellt ein Reinigungskonzept nach HACCP unter Berücksichtigung der Nutzungsfrequenz von Kontaktflächen, z.B. Türgriffe.
 

Wer muss im Gastronomiebetrieb einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

  • Der Betreiber/die Betreiberin hat sicherzustellen, dass die MitarbeiterInnen bei Kundenkontakt einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Mitarbeiter haben in allen Bereichen Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, in denen sich Gäste aufhalten.
  • Für Gäste gilt eine Ausnahme, sobald sie an ihrem Tisch sitzen.
  • Mund-Nasen-Schutz ist daher von Gästen vom Eintreffen im Gastronomiebetrieb bis zum Verabreichungsplatz zu tragen.
  • Beim Verlassen des Verabreichungsplatzes (z.B. Gang zur Toilette bzw. Verlassen des Gastronomiebetriebs) muss der Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Grundsätzlich haben Gäste gegenüber Personen, die nicht zu ihrer Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten.
 

Kann der Gast seinen Mund-Nasen-Schutz einfach am Tisch ablegen?

Ein am Tisch liegender Mund-Nasen-Schutz erhöht die Infektionswahrscheinlichkeit und ist wie ein Taschentuch zu behandeln. Er sollte demnach nicht am Tisch liegengelassen und sicher verwahrt werden.

 

Wo bekomme ich Mund-Nasen-Bedeckungen für meine Mitarbeiter?

Mehrere Plattformen und Institutionen bieten mittlerweile eine Übersicht über Hersteller und Händler von Mund-Nasen-Bedeckungen. Hier finden Sie Hersteller und Händler von Mund-Nasen-Bedeckungen.

 

Besteht eine Pflicht für eine Mund-Nasen-Bedeckung für die Mitarbeiter in der Küche?

Eine generelle Pflicht für die Mitarbeiter in der Küche besteht nicht. Voraussetzung ist jedoch, dass die Mitarbeiter untereinander möglichst den Mindestabstand von 1,5 m einhalten. Betriebe haben die Arbeitsorganisation/Posteneinteilung so zu gestalten, dass die Mindestabstände eingehalten werden. Falls dies in Einzelfällen nicht möglich ist, müssen die Mitarbeiter eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 

Was ist bezüglich der Gästetoiletten zu beachten?

  • Die Gästetoiletten müssen regelmäßig gereinigt werden (Checkliste und Aushang: https://www.dehoga-bayern.de/fileadmin/user_upload/BHG_Checklisten_Toiletten.pdf).
  • Zudem muss sichergestellt werden, dass Flüssigseife, Einmalhandtücher und ggf. Händedesinfektionsmittel und Einmalhandschuhe zur Verfügung stehen.
  • Die Gäste sind über richtiges Händewaschen und Abstandsregelungen auch im Sanitärbereich zu informieren.
  • Lüfter und Handtrockner sind nicht erlaubt und müssen außer Betrieb genommen werden.
  • Soweit erforderlich, muss der Zugang geregelt werden, um die Einhaltung des Mindestabstands sicherzustellen.

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