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Corona-Impfungen / Corona-Tests

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Die Entwicklung und breite Nutzung effektiver und sicherer Covid-19-Impfstoffe wird als realistische Option angesehen, die aktuelle Pandemie zu einem Ende zu bringen bzw. SARS-CoV-2-Infektionen langfristig zu kontrollieren. Impfen ermöglicht es, eine Immunität in weiten Teilen der Bevölkerung zu erreichen. Zusammen mit einer Teststrategie soll damit der Ausbreitung des Virus begegnet werden.

Für aktuelle Informationen zu Corona-Tests und Impfungen hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eigene Seiten erstellt:

Informationen zu Corona-Impfungen

 

#WirtschaftImpft: IHK informiert über flexible und mobile Impfangebote in Mittelfranken

Im Rahmen der Kampagne #WirtschaftImpft unterstützt unsere IHK nicht nur die Impfung durch die Betriebsärzte, sondern informiert auch über Impfaktionen, die derzeit an zahlreichen Orten in Mittelfranken durchgeführt werden.

Die Bayerische Staatsregierung hat die Städte und Landkreise aufgerufen, mit flexiblen Angeboten nun insbesondere die Impfungen in der Altersgruppe der 16- bis 30-Jährigen zu beschleunigen, um schwere Verläufe bei Corona-Infektionen zu vermeiden und vulnerable Gruppen vor einer Ausbreitung des Virus zu schützen. Flexible Angebote entstehen etwa durch einen Impf-Bus, der durch Stadtteile oder kreisangehörige Kommunen tourt und zum Beispiel vor Geschäften, auf Märkten oder bei Veranstaltungen halt macht. Solche Angebote können einfach, unbürokratisch und ohne vorherige Terminvereinbarung von Unternehmerinnen und Unternehmern, ihren Beschäftigten und Kunden oder Angehörigen und Bekannten genutzt werden.

Kurzentschlossene Impfwillige benötigen nicht einmal zwingend ihren Impfpass, da der Impfnachweis vor Ort im Bus ausgegeben wird. In der Regel wird eine Auswahl des Impfstoffes ermöglicht, ggf. verknüpft mit dem Angebot zur Zweitimpfung, sofern erforderlich. Eine Übersicht über regionale Impfaktionen in Mittelfranken bzw. Bayern erhalten Sie unter www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/#Impfen_Aktionen.

Impfbus in Nürnberg

In der Stadt Nürnberg werden Sonder-Impfaktionen mit einem Impfbus durchgeführt: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die noch nicht geimpft sind, aber auch deren Angehörige und Bekannte, können sich am Impfbus ohne Terminvereinbarung impfen lassen. Der Impfbus macht jeden Tag an einem anderen Ort Halt. Unternehmen, die im Umfeld der Haltepunkte liegen, werden von der IHK angeschrieben und auf das Angebot aufmerksam gemacht. Eine Übersicht über die geplanten Standorte in Nürnberg ist unter www.nuernberg.de/internet/stadtportal/corona_impfung.html#impfangebote einsehbar.

Impfbus in Fürth

Auch in Fürth ist zusätzlich zu stationären Impf-Einrichtungen ein Impfbus im Einsatz: Hier bietet die Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e.V. (AGNF) verschiedene Aktionen für die Bürgerinnen und Bürger aus Landkreis und Stadt Fürth an. Eine Übersicht finden Sie unter https://www.fuerth.de/Home/Leben-in-Fuerth/coronavirus/kurzfristige-impfaktionen.aspx.

 

Digitaler Impfnachweis

Ein digitaler Impfnachweis soll es ermöglichen, zu belegen, dass eine Person gegen COVID-19 geimpft wurde. Der digitale Impfnachweis erleichtert damit insbesondere Betrieben der gewerblichen Wirtschaft, die die Impfnachweise von Kunden / Besuchern kontrollieren müssen, die Arbeit und bietet ihnen mehr Sicherheit. Außerdem wird der digitale Impfpass EU-weit gültig sein und so Reisen innerhalb Europas erleichtern.

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) erhalten Menschen künftig nach der Corona-Impfung einen QR-Code. Dieser QR-Code kann mit der Corona-Warn-App (ab Version 2.3, neuer Menüpunkt "Impfzertifikat hinzufügen") oder der eigenen Impfpass-App "CovPass", die derzeit entwickelt wird, eingescannt werden. Nach erfolgreichem Scan wird direkt auf dem Smartphone ein digitales Impfzertifikat hinterlegt, das auf Verlangen vorgezeigt und kontrolliert werden kann. Für die Kontrolle sollen Betriebe und Behörden einen neuen QR-Code auf dem Handy des/der Geimpften einscannen und daraufhin den Namen, den Impfnachweis und weiter Informationen angezeigt bekommen. Die Nutzung des digitalen Zertifikats ist freiwillig, zusätzlich müssen Geimpfte einen Lichtbildausweis mit sich führen. Außerdem sollen die Apps auch Nachweise über die Genesung von einer Corona-Infektion oder über einen negativen Corona-Test zertifizieren können.

Ein QR-Code für den digitalen Impfnachweis darf nur von autorisierten Personen in Impfzentren, Arztpraxen, und Krankenhäusern ausgestellt werden. Bereits vollständig immunisierte Personen können allerdings auch eine Apotheke in der Nähe aufsuchen: Wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) mitteilt, wollen Apotheken bereits ab Montag, den 14. Juni Impfnachweise gegen COVID-19 aus dem gelben Impfpass in eine App übertragen

Auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de können Nutzerinnen und Nutzer ab Montag bundesweit Apotheken in ihrer Nähe finden, die digitale Impfnachweise kostenlos ausstellen. Damit sollen Arztpraxen entlastet werden, für die noch nicht feststeht, wann diese digitale Nachweise ausstellen können. Bei der Überprüfung von digitalen Impfnachweisen ist ggf. ergänzend ein Lichtbildausweis vorzulegen.

 

Impfverordnung: Impfungen durch Betriebsärzte seit 7. Juni

Seit 7. Juni können Betriebsärzte in den Unternehmen Corona-Impfungen durchführen: Die Betriebsärzte werden gemäß der neuen Impfverordnung einmal wöchentlich über den pharmazeutischen Großhandel durch die Apotheken mit Impfstoffen und dem entsprechenden Impfzubehör beliefert. Auf der gemeinsamen Seite der Wirtschaftsverbände wurden Handlungshilfe zur Bestellung, Lieferung und Verabreichung des Impfstoffs durch die Betriebsärzte eingestellt, die Unternehmen dabei helfen sollen, sich rechtzeitig auf den Start der Impfungen im Betrieb vorzubereiten: 

Hintergrund: Der BDA hatte  auf der gemeinsamen Seite der vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft www.wirtschafttestetgegencorona.de zum Thema "Impfangebote für Beschäftigte" bereits zum 1. März 2021 ein eigenes Impfkonzept veröffentlicht:

Im Interesse eines beschleunigten Impfprozesses wurde darin gefordert, dass das Potenzial der Betriebsärzte genutzt und damit über die sonstigen Angebote hinaus ein niedrigschwelliges, arbeitsplatznahes und freiwilliges Impfangebot für Beschäftigte geschaffen werden sollte. Betriebe und Unternehmen stellen laut Konzept ein gutes Impfsetting für die mehr als 31 Mio. Beschäftigten. Betriebe und Betriebsärzte haben einen guten Zugang zu den Beschäftigten, Impfungen auf betrieblicher Ebene genießen hohe Akzeptanz und werden gerne genutzt. Damit können betriebliche Impfungen zur Beschleunigung der Durchimpfung der Bevölkerung beitragen.

 

Impfstrategien und wichtige Links zum Thema Impfen

Information des Bayerischen Gesundheitsministeriums

Bayern hat am 27. Dezember 2020 mit den ersten Impfungen gegen das SARS-CoV-2 Virus begonnen. Der Impfstoff reicht anfangs nicht für alle – es werden daher Menschen mit besonders hohem Risiko zuerst geimpft. Bei allgemeinen Fragen rund um das Thema Impfen können Sie sich an die Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter 09131 6808-5101 wenden.

Information des Bundesgesundheitsministeriums

Die ersten Impfstoffe gegen Covid-19 stehen in Deutschland seit Ende letzten Jahres bereit. Das Ziel: Jede und jeder Impfwillige soll bis Ende September eine Erstimpfung erhalten. Hier finden Sie alle nötigen Informationen rund um die Impfung.

Neben den Zahlen zu den Impfstoff-Liefermengen erhalten Sie hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Covid-19-Impfung, z.B. "Wer wird zuerst geimpft?".

Robert-Koch-Institut

Auf der Internetseite www.rki.de/Covid-19-impfen sind umfangreiche Informationen zur Covid-19-Impfung erhältlich, u.a. die aktuellen Impfquoten, Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ).

Fragen zur Covid-19-Impfempfehlung (Stand 26. Februar 2021)

Nationale Impfstrategie

In dem Dokument werden die wesentlichen Komponenten einer nationalen Impfstrategie gegen Covid-19 und die Systeme beschrieben, mit denen eine Impfung der Bevölkerung in Deutschland nach einheitlichen Standards und eine zeitnahe Evaluation der Impfstoffe im Zuge der breiten Anwendung gewährleistet werden. Folgende Punkte werden u.a. behandelt:

  • Das Bundesgesundheitsministerium beschafft Covid-19-Impfstoffe über einen gemeinsamen EU Beschaffungsmechanismus. Deutschland beteiligt sich dabei an der Impfstoffinitiative der Europäischen Kommission.
  • Das Bundesgesundheitsministerium organisiert zudem die Verteilung möglicher Covid-19-Impfstoffe an feste Standorte in jedem Bundesland.
  • Die Bundesländer sind zuständig für die sachgerechte und sichere Lagerung und Verteilung von Impfstoffen vor Ort, sowie die Beschaffung und Vorhaltung von benötigtem Impfzubehör.
  • Die Länder sind darüber hinaus zuständig für die Organisation der Impfzentren und sachgerechte Impfung der Impfstoffe an prioritär zu impfende Personen vor Ort unter Einbeziehung lokaler Akteure. Aufgrund der besonderen Pandemiesituation sollen in einer ersten Phase Covid-19-Impfungen über Impfzentren, denen ggf. auch mobile Impfteams angehören sollen, durchgeführt werden. Sobald es die Rahmenbedingungen erlauben und ausreichende Impfstoffmengen mit geeigneten Lagerungskonditionen zur Verfügung stehen, wird angestrebt, die Impfstoffverteilung in das Regelversorgungssystem übergehen zu lassen.

Informationen zu Corona-Tests

 

Corona-Testangebotspflicht für Unternehmen

Alle Arbeitgeber in Deutschland müssen ihren Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, Corona-Tests anbieten. Die entsprechende SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) gilt zunächst bis 24. November 2021.

Demnach sind Arbeitgeber verpflichtet, in ihren Betrieben allen Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, 2-mal pro Woche Selbst- oder Schnelltests anzubieten.

Wichtig: Es reicht als "Testangebot" nicht aus, den Mitarbeitern während der Arbeitszeit zu ermöglichen, sich in einem Bürger-Testzentrum testen zu lassen. Die kostenfreien Bürgertests sind unabhängig von den verpflichtenden Testangeboten im Betrieb. Die Tests müssen direkt vom Arbeitgeber angeboten werden, der auch die Verantwortung für die Beachaffung,  Durchführung und die Qualität der Tests trägt. Alternativ können Arbeitgeber geeignete Dritte mit der Durchführung der Tests beauftragen – dies können auch anerkannte Testzentren oder Teststellen sein, wenn diese das anbieten. Bedienen sich die Arbeitgebern Dritter für die Durchführung oder Beaufsichtigung der Testungen, müssen sie weiterhin die Organisation übernehmen, also beispielsweise Termine für die Beschäftigten festzulegen und die korrekte Durchführung durch den beauftragten Dienstleister sicherstellen. 

Eckpunkte aus der Testverordnung:

Test:

  • Schnelltests oder Selbsttests reichen aus
  • Selbsttests müssen nicht unter Aufsicht durchgeführt werden
  • Arbeitgeber müssen keinerlei Dokumentation über das Testergebnis und die zu testenden Personen durchführen. Erforderlich sind für den Arbeitgeber lediglich Nachweise über die Beschaffung von Tests oder über eine Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten
  • die Testung muss nicht während der Arbeitszeit erfolgen
  • Bürgertest 1x pro Woche = Angebot vom Staat (für Bürger kostenfrei)
  • MA 2x pro Woche = Angebot vom Arbeitgeber (Kosten übernimmt Arbeitgeber)

Nachweis vom Arbeitgeber, dass er der Testangebotspflicht nachkommt (es reicht nicht aus, dass der Arbeitergeber die MA in ein (Bürger-)Testzentrum schickt!):

  • Beschaffung der Test für MA (Bestellnachweis/Rechnung)
  • Beauftragen von Dritten (Abrechnungen mit den zur Durchführung beauftragten Dienstleistern)

Durchführung:

  • Selbsttest (Laientest) können die MA (zu Hause oder am Arbeitsplatz) selber durchführen. Der Arbeitgeber hat keine Dokumentationspflicht.
  • Professionelle Antigen-Schnelltests dürfen hingegen nur von medizinischem oder geschultem/eingewiesenem Personal (evtl. externer Dienstleister) durchgeführt werden.

Zur Frage: Wer soll in meinem Unternehmen testen?

  • Manche Testzentren bieten den Firmen Testungen im Unternehmen an
  • Es gibt auch Apotheken, die Testangebote für Unternehmen machen
  • Unternehmen können auch Mitarbeiter schulen lassen (z.B. Bay. Rote Kreuz)

Für die Beschäftigten sind die Tests freiwillig. Ob eine Firma die Beschäftigten zu einem Test verpflichten kann, ist noch nicht abschließend beantwortet. Die Kosten tragen die Arbeitgeber. Die Bundesregierung geht von Kosten in Höhe von 130 Euro pro Beschäftigtem bis Ende Juni aus.

Die neue Testpflicht sollen die zuständigen Arbeitsschutzbehörden der Länder kontrollieren - etwa auf Beschwerde von Arbeitnehmern hin. Welche Sanktionen beim Verstoß vorgesehen sind, ist noch unklar. Bußgelder von bis zu einer Höhe von 30 000 Euro werden diskutiert.

Die Schnell- oder Selbsttests sollen helfen, Corona-Infizierte zu entdecken, die noch keine deutlichen Symptome spüren. Die Testergebnisse sind jedoch nur für etwa einen Tag aussagekräftig, so das Robert Koch-Institut. Führende Aerosol-Forscher aus Deutschland betonen, Sars-CoV-2 werde "fast ausnahmslos" in Innenräumen übertragen. Anstecken kann man sich demnach nicht nur beim direkten Treffen mit einem Infizierten, sondern auch in einem leeren, schlecht belüfteten Raum, in dem sich vorher ein Infizierter aufhielt. Deshalb müssen neben den Testungen die Verhaltensregeln „Abstand – Hygiene – Alltag mit Maske – Lüften (AHA+L)“ dringend eingehalten werden.

Möglichkeit Verpflichtende Corona-Tests bei einer 7-Tage-Inzidenz über 200

Aus dem Bericht aus der Kabinettssitzung: "Die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden können in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz größer 200 anordnen, dass Beschäftigte bestimmter Betriebe und Einrichtungen nur dann in Präsenz am Arbeitsplatz eingesetzt werden dürfen, wenn sie über den Nachweis eines aktuellen PCR-, Schnell- oder Selbsttests mit negativem Ergebnis verfügen." - Dabei ist laut Informationen des Gesundheitsministeriums nicht an eine flächendeckende Einführung für alle Betriebe gedacht, sondern an einen punktuellen Einsatz, wo aus Sicht der Behörden eine besondere Gefährdung besteht.

Aktivitäten der Wirtschaftsverbände

Die Spitzenverbände der Wirtschaft (u.a. der IHK-Organisation) hatten vor dem Beschluss zahlreiche Gespräche mit der Politik (auch auf höchster Ebene) geführt und mit vielen konkreten Beispielen auf das Engagement der Betriebe, aber auch auf die Probleme und Herausforderungen für die Unternehmen hingewiesen. Eine Testpflicht konnte am Ende nicht abgewendet werden. Die gemeinsamen Aktivitäten der Wirtschaft haben jedoch dazu geführt, gegenüber den ersten, sehr weitgehenden Regulierungsvorstellungen der Bundesregierung von Anfang März entscheidende Erleichterungen zu erreichen.

Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) bewertete die Beschlüsse der Bundesregierung zu einer Testangebotspflicht der Unternehmen sowie zur neuen bundesweiten Corona-Notbremse als Schritte in die falsche Richtung.

Weitere Links

 

Vorgaben zur Ausstellung von Testnachweisen durch Betriebe  

Bis zur Einführung eines digitalen Testnachweises soll ein analoger Testnachweis als Übergangslösung dienen. Ein Muster für einen analogen Testnachweis wurde vom Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt. Die Testnachweise sind die Voraussetzungen für weitere Öffnungen in Bayerns Wirtschaft.

  • Werden in Einrichtungen mit Testpflicht (Einzelhandel, Friseurbesuch, Zoobesuch, Hotels, Restaurants, Pflegeeinrichtungen etc.) Tests vor Ort und unter Aufsicht erbracht, kann ein Testnachweis ausgestellt werden. Die Testnachweise können dann innerhalb von 24 Stunden ab Vornahme der Testung auch für andere testgebundene Angebote genutzt werden (allerdings nicht für Besuche von Kliniken, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen - also kein Testnachweis im Sinne von § 9 Abs. 1 Satz 4) der 14. BayIfSMV).
  • Im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes kann ein Testnachweis nur dann ausgestellt werden, wenn die Testung durch Personal durchgeführt bzw. beaufsichtigt wird, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt.
  • Ärzte, Testzentren und weitere beauftragte Leistungserbringer können die Testnachweise nach erfolgtem negativen Test ohne weitere Anforderungen ausstellen.

Die IHK interveniert aktuell beim Wirtschaftsministerium mit dem Ziel, dass für die Erstellung von Testnachweisen bei betrieblichen Testungen keine höheren Anforderungen gestellt werden als bei den Einrichtungen mit Testpflicht.

 

"Wirtschaft testet": Informationen zur Beauftragung und Einrichtung eines öffentlichen Bürger-Testzentrums im Betrieb

Um den Bürgerinnen und Bürgern ein weiteres niederschwelliges und flächendeckendes Testangebot machen zu können, wurden die sogenannten „Bürgertestungen“ ins Leben gerufen, bei denen sich engagierte Betriebe als berechtigte Leistungserbringer zur Abnahme von Antigen-Schnelltests registrieren können.

Sie haben ein Geschäft oder eine Einrichtung und möchten gern Bürgertestungen anbieten?

Am 01. Juli 2021 trat die Neufassung der Coronavirus-Testverordnung (TestV) in Kraft. Damit sind einige Änderungen hinsichtlich der Beauftragung der Teststellen verbunden.

Die Leistungserbringer, die vor dem 01. Juli 2021 beauftragt wurden, können grundsätzlich weiterhin ihre Teststellen betreiben. Durch die Neufassung der TestV ergeben sich jedoch wichtige Änderungen. Das Bayerische Gesundheitsministerium hat hierfür ein Merkblatt erstellt, das die maßgeblichen Änderungen und notwendigen Handlungsschritte zusammenfasst.

Leistungserbringer, die nach dem 01. Juli 2021 erstmalig als Teststelle tätig werden wollen, wenden sich an das für sie zuständige Gesundheitsamt und beachten dieses Merkblatt.

Eine Liste mit den Kontakt-E-Mail-Adressen der jeweiligen Gesundheitsämter in Mittelfranken finden Sie ebenfalls hier:

Wichtig: Um den Schutz der Testpersonen sowie des Personals vor Infektionsübertragungen zu gewährleisten, bitte zwingend folgenden Musterhygieneplan beachten und einhalten.

Voraussetzungen und Ablauf der Beauftragung als Bürger-Testzentrum durch die Gesundheitsämter

Als sog. weitere Leistungserbringer können Anbieter beauftragt werden, wenn sie u.a.

  1. sich beim zuständigen Gesundheitsamt registrieren,
  2. Schulungsnachweise sowie ein Hygienekonzept beim Gesundheitsamt einreichen,
  3. begründete Angaben in Bezug auf die vorhandene Testkapazität machen,
  4. mittels zugelassener Antigen-Schnelltests (antigentest.bfarm.de) testen,
  5. eine ordnungsgemäße Durchführung der Test unter Einhaltung des Hygieneplans gewährleisten,
  6. die Meldepflichten einhalten.

Darüber hinaus müssen die Leistungserbringer ab dem 01. August 2021 die Ergebnismitteilung und die Erstellung eines COVID-19-Testzertifikats auch über die Corona-Warn-App anbieten und auf Wunsch der getesteten Person über die App übermitteln. Anderenfalls ist eine Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) nicht mehr möglich.

Detailliert finden Sie die Voraussetzungen im Merkblatt des Gesundheitsministeriums.

Kostenerstattung und Abrechnung: Registrierung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB)

Die Abrechnung erfolgt über die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB). Die einzelnen Schritte von der Registrierung bis zur Abrechnung sowie Fragen zur Vergütung hat die Kassenärztliche Vereinigung hier für Sie zusammengestellt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an unsere Ansprechpartner oder unter wirtschaft-testet@nuernberg.ihk.de.

 

FAQ zu Antigenschnelltests ohne Labor (PoC-Tests) und Laien-Selbsttests: Fragen und Antworten zu Beschaffung und Anwendung

Was ist ein PoC-Test und welche Varianten gibt es?

Mit einem Point-of-Care (PoC)-Test sind Testungen auf SARS-CoV-2 möglich, ohne dass dafür ein Labor beauftragt werden muss. Das Testergebnis liegt in weniger als 30 Minuten vor. Verwendung finden solche Test beispielsweise in Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen. In der Anwendung gibt es zwei verschiedenen Tests: PoC-Antigenschnelltest zur professionellen Anwendung und zur Selbstanwendung.

Wo sind professionelle PoC-Antigenschnelltests und Laien-Antigenselbsttests erhältlich?

Professionelle Antigenschnelltests sind zum Beispiel in Apotheken und in Sanitätshäusern erhältlich, können aber auch über andere Vertriebswege bezogen werden (z. B. medizinischer Großhandel, Fachhandel für Betriebshygiene etc.). Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat eine Liste der zugelassenen Tests als PDF-Datei veröffentlicht, die kontinuierlich aktualisiert wird. Laien-Antigenselbsttests sind frei verkäuflich und können im stationären Handel, in Apotheken oder übers Internet erworben werden.

Gibt es eine Meldepflicht bei einem positiven Laien-Antigenselbsttest?

Nein. Wer einen Laien-Antigenselbsttests macht, der positiv ausfällt, sollte diesen aber genauso wie bei einem positiven Antigenschnelltest durch einen PCR-Test bestätigen lassen und sich vorsichtshalber solange zu Hause in Quarantäne begeben, bis das Ergebnis vorliegt. Positive Ergebnisse von Antigenschnelltests, die von geschultem Personal durchgeführt werden, sind dagegen meldepflichtig.

Können PCR-Tests somit entfallen?

Nein, PCR-Tests bleiben aufgrund ihrer hohen Verlässlichkeit weiterhin essentieller Bestandteil der Teststrategie. Antigenschnelltests zeigen nicht so eine hohe Verlässlichkeit auf, wie die PCR-Tests. Vor allem ist dabei zu berücksichtigen, dass ein negatives Schnelltestergebnis die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht gänzlich ausschließt. Außerdem kommt es bei Antigenschnelltests häufiger als bei der PCR vor, dass ein positives Ergebnis angezeigt wird, wenn die Person gar nicht infiziert ist. Deshalb sollte ein positives Antigenschnelltest-Ergebnis immer mittels PCR bestätigt werden.

Informationen für Hersteller, Importeur und Inverkehrbringer

Auf der Seite des Bundesinstitut für Arzeimitteln und Medizinprodukte BfArM sind weitere Informationen zu Antigen-Schnelltests (sog. Point of Care Tests (PoC)) zum direkten Erregernachweise des Coronavirus SARS-CoV-2 bereit gestellt.

Hinweis:

Die Überwachung der Herstellung, des Inverkehrbringens und des Verkehrs mit Medizinprodukten (einschließlich des Betreibens und Anwendens) und die diesbezügliche Durchführung des Medizinproduktegesetzes und seiner Rechtsverordnungen ist in Deutschland ausschließlich Aufgabe der Landesbehörden (§ 26 MPG). Wir möchten Sie daher bitten, sich mit der für Sie zuständigen Landesbehörde in Verbindung zu setzen. Das wäre die Landesbehörde, wo Ihre Firma oder Ihr Vertreiber seinen Sitz hat.

Unter folgendem Link können Sie die zuständige Landesbehörde selber ermitteln. 

Weitere Informationen und Hinweise:

 

Hersteller und Anbieter von Schnell- und Selbsttests aus Mittelfranken

Schnell- und Selbsttests stellen einen wichtigen Baustein zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Die IHKs erhalten derzeit viele Anfragen nach Anbietern dieser Testmöglichkeiten. Gemeinsam haben die Kammern in Deutschland eine Übersicht über Hersteller, Händler oder Beratungsunternehmen auf der Internettplattform "IHK-ecoFinder" eingerichtet. Dort können Unternehmen kostenfrei recherchieren.

Jetzt im "IHK-ecoFinder" recherchieren

Nutzen Sie die Möglichkeit und tragen Sie sich kostenlos als Hersteller oder Anbieter von Schnelltests ein. Wählen Sie dabei das Profil "Virusnachweisverfahren" und "Antigen-Schnell- oder -Selbsttets".

Jetzt als Hersteller oder Anbieter registrieren

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Web-Seminare: Corona-Tests im Betrieb für Beschäftigte und Kunden

Webinar "Corona-Selbsttests im Unternehmen begleiten" der DIHK-Bildungs-GmbH (kostenfrei)

Dieses einstündige Kurz-Webinar vermittelt, wie die Durchführung von Corona-Selbsttests im Unternehmen sachgerecht begleitet werden kann.

  • Grundlagen verstehen: Welche organisatorischen Voraussetzungen sind zu erfüllen? Wie ist der Ablauf?
  • Selbsttests begleiten: Wie erkennen Sie die korrekte/inkorrekte Durchführung? Wie reagieren Sie bei Komplikationen?
  • Folgebehandlungen initiieren: Was ist bei positiven Testergebnissen zu tun?
  • Selbsttests dokumentieren und Bescheinigungen ausstellen: Welche Regelung gilt in welchem Bundesland? Wo macht es Sinn, das Ergebnis zu bescheinigen? Wie sind die Bescheinigungen auszustellen

Zielgruppe: Für Diejenigen, die die Durchführung der Selbsttests im Unternehmen vor Ort praktisch koordinieren und begleiten wollen.

Bitte beachten Sie: Die korrekte Verwendung sog. medizinischer Antigen-Schnelltests auf Sars-CoV-2 bei anderen Menschen, wofür eine entsprechende Präsenzschulung benötigt wird und zur Einrichtung eines Bürgertestzentrums qualifiziert, ist nicht Gegenstand des Webinars.

Hier geht's zur Anmeldung für die kostenfreien Web-Seminare (www.ihk-akademie-mittelfranken.de/webseminare-coronatests)

Drei weitere Kurzseminare geben Ihnen erste Hilfestellungen im Umgang mit freiwilligen Selbsttests und arbeitgeberseitig angeordneten Schnelltests.

  • Web-Seminar: Coronatests in Unternehmen - Was geht rechtlich, was nicht?
    Zielgruppe: Mitarbeitende im Unternehmen, die mit dem Thema "Corona und Coronatests" betraut sind.
  • Web-Seminar: Covid-19-Selbsttests im Unternehmen organisieren und durchführen
    Zielgruppe: Mitarbeitende im Unternehmen, die mit dem Thema "Corona und Coronatests" betraut sind.
  • Webinar "Corona-Impfungen - Antworten auf die häufigsten Fragen aus betrieblicher Sicht"
    Zielgruppe: Beschäftigte im Personalwesen, der Kommunikation oder Unternehmensleitung, die unternehmenseigene Maßnahmen rund um das Impfen und Lockerungen für geimpfte Mitarbeitende entwickeln wollen.

Die Anmeldung zu diesen Webinaren finden Sie ebenfalls unter dem Link oben.

 

Informationen und Videos zu Corona-Tests in Unternehmen

Handreichung für Unternehmen

Die IHK Schleswig-Holstein hat eine Handreichung für Unternehmen erstellt, die bei der Organisation eines professionellen Antigenschnelltests als Orientierungshilfe dient.  Das Papier beinhaltet u. a. eine Anleitung, wie eine professionelle Antigenschnelltestung im Betrieb vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten ist. Das Papier wird fortlaufend weiterentwickelt und kann auf der Homepage der IHK Schleswig-Holstein aufgerufen werden: Merkblatt zu Corona-Schnelltests in Unternehmen (www.ihk-schleswig-holstein.de).

Video: Aktivitäten der IHK Nürnberg

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IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch hat anlässlich der Eröffnung des Corona-Schnelltestzentrums im Gebäude der IHK Nürnberg für Mittelfranken erklärt, wie sich mittelfränkische Unternehmen für Tests engagieren. Unter anderem hatten Unternehmen in Erlangen und Lauf in Zusammenarbeit mit den IHK-Gremien und IHK-Geschäftsstellen vor Ort dafür gesorgt, dass Teststellen eingerichtet und Abläufe optimiert wurden.

Präsentation "Teststrategien für Unternehmen"

Das IHK-Gremium Lauf | Pegnitz hat am 26. März 2021 eine Videokonferenz zu dem Thema initiiert und dort die lokalen Initiativen vorgestellt und gebündelt.

Webcast des DIHK: Corona-Tests in Unternehmen

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Im neuen Webcast der DIHK-Bildungs-GmbH erläutern Experten im Gespräch mit Mirko Drotschmann praxisnah die Vorgehensweise wie Sie Selbsttests zur Sicherung der betrieblichen Abläufe nutzen, worauf in Sachen Mitarbeiter-Kommunikation zu achten ist, wie Sie die Testdurchführung effizient organisieren und wo Sie weitere Informationen und Unterstützung von außen erhalten. Die Folgen werden aktuell aufbereitet und fassen einzelnen Themen kompakt zusammen.

Die Playlist mit allen Folgen unter www.dihk-wb.de/CoronatestPodcast

 

Schnelltestzentren (Antigentests) in Mittelfranken

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bietet eine Übersicht über Testzentren in ganz Bayern an. Auf der Internetseite finden sich außerdem auch Apotheken und Ärzte, die Corona-Tests anbieten, sowie Teststationen an Flughäfen, Ladengeschäften und vielen weiteren Orten.

Schnelltests in Apotheken

Auf www.schnelltest-apotheke.de finden Sie ebenfalls eine Recherchemöglichkeit nach Apotheken, die Corona-Tests für ihre Kunden anbieten.

 
 
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