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Corona-Tests - Beispielhafte Projekte aus Mittelfranken

Corona-Tests - Beispielhafte Projekte aus Mittelfranken

 

Ansprechpartner/innen (2)

Dipl.-Inf. (univ.) Knut Harmsen

Dipl.-Inf. (univ.) Knut Harmsen

Leiter der IHK-Geschäftsstelle Erlangen Tel: +49 9131 97316 10
RA Lars Hagemann

RA Lars Hagemann

Leiter der Geschäftsstelle Nürnberger Land | Schwabach | Landkreis Roth Tel: +49 911 308 682 91

Testen, testen, testen! 

Und die Verhaltensregeln „Abstand – Hygiene – Alltag mit Maske – Lüften (AHA+L)“ einhalten. Das sind die beiden wichtigsten Maßnahmen, um die Corona-Pandemie bis zum Abschluss der Impf-Kampagne zu kontrollieren. Wenn die zahlreichen Testmöglichkeiten intensiv genutzt werden, können Infektionen rechtzeitig erkannt und Ansteckungen effektiv verhindert werden. Außerdem eröffnen die Tests dem Handel gewisse Öffnungsperspektiven.

Viele Unternehmen haben schon vor der Einführung der Testpflicht ihren Mitarbeitern und deren Familienmitgliedern die Möglichkeit angeboten, sich regelmäßig testen zu lassen. Die Betriebe ergänzen damit die Angebote der öffentlichen Testzentren und der Apotheken. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken will die Test-Aktivitäten von Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung noch besser bündeln, um damit mehr Schlagkraft im Kampf gegen die Pandemie zu entwickeln.

Die in dieser Broschüre beschriebenen Test-Projekte in Nürnberg und Erlangen sowie in den Landkreisen Roth und Nürnberger Land sollen als Anregung und Motivation dienen, ähnliche Kooperationsprojekte von Wirtschaft und Verwaltung auch in anderen Städten und Landkreisen zu initiieren.

Weitere Informationen finden Sie auf dieser Webseite. Gerne steht Ihnen die IHK bei weiteren Fragen und bei der Vermittlung von Experten und Kooperationspartnern zur Verfügung.

Publikation "Corona-Tests: Wirtschaft und Verwaltung gemeinsam gegen die Pandemie - Beispielhafte Projekte aus Mittelfranken" jetzt herunterladen
(PDF-Dokument, 2,88 MB)

Vier Best-Practice-Beispiele aus Mittelfranken zeigen, was möglich ist:

 

Stadt Nürnberg:
Corona-Schnelltest-Zentrum im „Haus der Wirtschaft“

Die Stadt Nürnberg hat ein Corona-Schnelltestzentrum im Atrium des IHK-Gebäudes am Hauptmarkt eingerichtet. Betrieben wird es von den Hilfsdiensten Bayerisches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst. Am 17. März wurde es von Oberbürgermeister Marcus König gemeinsam mit IHK-Präsident Dr. Armin Zitzmann eröffnet. „Tests auf Covid-19 gehören neben Impfen, der Einhaltung der Hygieneregeln und der konsequenten Kontaktnachverfolgung zu den vier Säulen unserer Strategie im Kampf gegen die Corona-Pandemie“, betonte der Oberbürgermeister. „Je mehr Personen auf Covid-19 getestet werden, desto größer ist die Chance, Infektionswege zu erkennen und zu verhindern. Daher appelliere ich an die Bürgerinnen und Bürger, sich testen zu lassen.“ Die IHK hatte der Stadt angeboten, das Schnelltestzentrum im „Haus der Wirtschaft“ einzurichten, um allgemein einen Beitrag für mehr Testangebote zu leisten und gleichzeitig perspektivisch bei der Belebung der Innenstadt zu helfen: Sollten gemäß der geplanten Öffnungsschritte Handel, Außengastronomie, Kinos etc. unter der Voraussetzung eines negativen Schnelltests wieder öffnen dürfen, steht den Kunden direkt am Hauptmarkt ein Testzentrum zur Verfügung. „Wir müssen alle gemeinsam anpacken, um die Pandemie zu überwinden. So haben wir kurzentschlossen und gern das Atrium unserer IHK als Testzentrum zur Verfügung gestellt, damit bald wieder Handel, Gastronomie und Kultur gerade auch in der Innenstadt stattfinden können“, sagte IHK-Präsident Dr. Armin Zitzmann. Um Platz für das Schnelltestzentrum zu schaffen, hatte die IHK kurzfristig das Atrium geräumt und sieben Arbeitsplätze in andere Räume verlagert. Der Haupteingang der IHK wird für den Besuch des Testzentrums genutzt, der Eingang für IHK-Kunden wurde an die Winklerstraße verlegt.

Weitere Informationen und Kontakt:

IHK-Kundenservice
Tel. 911 1335-1335
kundenservice@nuernberg.ihk.de

 

Landkreis Roth / Unternehmerfabrik Landkreis Roth:
"Wirtschaft testet" – Schnelltests in Unternehmen für Mitarbeiter und Bürger

Das Gesundheitsamt und die Unternehmerfabrik Landkreis Roth haben Unternehmen im Landkreis dafür gewonnen, Teststationen nach bestimmten Vorgaben einzurichten und diese auch für Nicht-Mitarbeiter zu öffnen. Sie gelten damit nach der Prüfung durch das Gesundheitsamt als offizielle Schnellteststation gemäß § 6 der Coronavirus-Testverordnung. Davon profitieren alle Seiten: Der Bevölkerung und den Mitarbeitern der Betriebe stehen im Landkreis mehr Testmöglichkeiten mit Antigen-Schnelltests zur Verfügung. Den Unternehmen werden aufgrund der öffentlichen Beauftragung die Kosten ersetzt.

Der Ablauf im Detail:

  • Interessierte Unternehmen aus dem Landkrei Roth melden sich bei der Unternehmernfabrik an
  • Die Unternehmerfabrik schickt die Firmenliste an das Gesundheitsamt.
  • Die Unternehmerfabrik koordiniert die Schulung der testenden Mitarbeiter durch Betriebsärzte.
  • Das Gesundheitsamt prüft das Konzept des Unternehmens und lässt die Teststation offiziell zu (sogenannte „Beauftragung weiterer Dritter“).

Weitere Informationen und Kontakt:

Dr. Maike Müller-Klier
Leiterin der Geschäftsstelle Fürth
Tel: 0911 780790 12
maike.mueller-klier@nuernberg.ihk.de

 

Test-Konzept in Erlangen:
Unternehmen, Schulen und Kitas bilden „Gurgel-Pools“

Mehrere Personen, die sich testen lassen wollen, schließen sich zu einem Pool zusammen und erhöhen damit die Effizienz für die Corona-Tests. Das ist die Idee des Projekts „Screening-Pools“, das von Dr. Thomas Wagner maßgeblich initiiert wurde. Wagner ist Geschäftsführer des Erlanger Technologieunternehmens Intego GmbH und engagiert sich im IHK-Gremium Erlangen. Unterstützt wird das Projekt von der IHK-Geschäftsstelle Erlangen.

Unternehmen, Schulen und Kitas können sich an regelmäßigen Pool-Tests (maximal 30 Teilnehmer pro Pool) beteiligen, die für alle beteiligten Personen zweimal pro Woche durchgeführt und von einem Labor der Universität Erlangen-Nürnberg analysiert werden. Interessierte Unternehmen aus der Region Erlangen können sich an den Screening-Pools beteiligen, sofern noch Kapazitäten vorhanden sind. Wissenschaftlich begleitet werden die Tests durch das Forschungsprojekt „WiCoVir“ der Universität Regensburg.

So funktioniert der Test:

  • Die Mitarbeiter, die sich an den regelmäßigen Tests beteiligen, gurgeln am Morgen des Testtages für etwa 30 Sekunden mit Leitungswasser, füllen die Gurgellösung in zwei Röhrchen (Probe und Rückstellprobe) und bringen diese mit in den Betrieb.
  • Die Proben aller Pool-Teilnehmer werden in einem einzigen Pool-Becher zusammengeschüttet, der bis 10 Uhr in das Uni-Labor gebracht und dort bis ca. 15 Uhr mittels PCR-Test ausgewertet wird.
  • Erst wenn der Test des gesamten Pool-Bechers positiv ausfällt, werden die einzelnen Rückstellproben der Teilnehmer gesondert getestet, um die Infizierten herauszufinden.

Der Vorteil des Verfahrens: Es sind viel weniger Einzeltests notwendig, weshalb sich viele Personen zu weit geringeren Kosten überwachen lassen.

Weitere Informationen und Kontakt:

IHK Geschäftsstelle Erlangen
Knut Harmsen
Henkestraße 91
91052 Erlangen
Tel. 09131 97316-10
knut.harmsen@nuernberg.ihk.de

 

Landkreis Nürnberger Land:
Verwaltung und Wirtschaft entwickeln gemeinsame Teststrategie

Johannes Bisping, Vorsitzender des IHK-Gremiums Lauf, engagiert sich in der „Arbeitsgruppe Teststrategie“, die am Landratsamt Nürnberger Land eingerichtet wurde. Erarbeitet wurde ein Konzept für flexible „kommunale Teststellen“, die die beiden Testzentren des Landkreises in Hersbruck und Altdorf sowie die Tests bei den Hausärzten ergänzen sollen. Sowohl Kommunen als auch Unternehmen können eine solche Teststelle einrichten und dort Mitarbeiter und Privatpersonen empfangen. Bei einem negativen Testergebnis wird eine Bescheinigung ausgestellt, die bei Einrichtungen und Betrieben vorgelegt werden kann. Positiv getestete Personen werden gleich vor Ort über das weitere Vorgehen beraten. Das Konzept gibt interessierten Unternehmen konkrete Anleitungen zu folgenden Punkten: Einrichtung der Räumlichkeiten, Schulung des Personals, Finanzierung und mögliche Betreiber. Am Samstag, 13. März hatte die erste mobile Teststelle von 10 bis 15 Uhr auf dem Laufer Marktplatz Premiere. Die Firma Bisping & Bisping, das Bayerische Rote Kreuz, die Stadt Lauf, der Landkreis Nürnberger Land und die IHK Nürnberg hatten alle Bürger eingeladen, sich in dieser Zeit von Fachkräften des Roten Kreuzes testen zu lassen.

Weitere Informationen und Kontakt:

Geschäftsstelle Nürnberger Land | Schwabach | Landkreis Roth
Lars Hagemann
Hauptmarkt 25/27
90403 Nürnberg
Tel. 0911 308 682-91
lars.hagemann@nuernberg.ihk.de

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