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Wirtschaft testet: Einrichtung eines Bürger-Testzentrums im Betrieb

Wirtschaft testet: Einrichtung eines Bürger-Testzentrums im Betrieb

 

Ansprechpartner/innen (2)

Dr. Maike Müller-Klier

Dr. Maike Müller-Klier

Leiterin der Geschäftsstelle Fürth Tel: +49 911 780790 12
Alexander Reinfelder

Alexander Reinfelder

Stellvertretender Leiter Geschäftsstelle Fürth, Ausbildung, Außenwirtschaft, Existenzgründungsberatung Tel: +49 911 780790 13

Aktuell schätzt das Robert-Koch-Institut aufgrund der anhaltend hohen Fallzahlen und des aktuell beschleunigten Anstiegs der Inzidenz die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Zahlreiche Ausbrüche in Privathaushalten, Kitas und zunehmend auch in Schulen sowie im beruflichen Umfeld erfordern die konsequente Umsetzung kontaktreduzierender Maßnahmen und Schutzmaßnahmen sowie eine massive Anstrengung zur Eindämmung von Ausbrüchen und Infektionsketten.

Deshalb sollten Antigen-Schnelltests breit eingesetzt und die Testkapazitäten erhöht werden. Damit können sonst unerkannte Fälle (asymptomatische Verläufe) erkannt werden. Je besser die Testinfrastruktur ausgebaut ist und je zuverlässiger das Testverfahren, desto schneller und effektiver können Infektionen identifiziert und Kontaktpersonen ermittelt werden.

Betriebe unterstützen bei der Eindämmung der Infektion durch Erhöhung der regionalen Testinfrastruktur

Nicht nur die bestehenden kommunalen Testzentren und die niedergelassenen Ärzte und Apotheken können Tests durchführen, sondern auch Betriebe. Möglich sind "Bürgertestungen" in Unternehmen, wenn diese vom Gesundheitsamt dazu autorisiert werden (sog. "Beauftragung Dritter" gem. §4a TestV). Dies bietet sich vor allem in Gewerbegebieten ohne sonstige Test-Infrastruktur an.

Vorbehaltlich der Überprüfung und Genehmigung des Gesundheitsamtes ist unter vorgenannten Voraussetzungen eine Beauftragung möglich. Zielsetzung ist es, qualitativ hochwertige Bürgertests in allen Kommunen zu ermöglichen.

Prinzipielle Voraussetzungen, um vom Gesundheitsamt als Bürger-Testzentrum beauftragt zu werden

  • Es muss nachgewiesen werden, dass Mitarbeiter des Unternehmens durch einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal in die Anwendung und Auswertung der Antigen-Schnelltests eingewiesen wurden. Die IHK bietet Ihnen in Zusammenarbeit mit dem BRK eine entsprechende Unterweisung an. Hier gelangen Sie zu den nächsten verfügbaren Schulungsterminen. Die Kosten liegen bei 55 Euro pro Teilnehmer, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 
  • Vorliegen eines Test- und Hygienekonzepts (Vorlagen siehe unten).
  • Beachtung der entsprechenden Dokumentations- und Aufbewahrungsfristen.
  • Übermittlung der geplanten Testtage / Uhrzeiten an das Gesundheitsamt.
  • Bereitschaft, alle Bürger zu testen, ggf. erfolgt die Veröffentlichung der entsprechenden Testtage/Uhrzeiten für die Bürgertests auf der Seite des Gesundheitsamtes.

Vorteile für meinen Betrieb

  • Engagement für mehr Sicherheit für die gesamte Bevölkerung durch eine verbesserte Test-Infrastruktur.
  • Mehr Sicherheit der eigenen Belegschaft durch PoC-Antigen-Schnelltests: In Absprache mit dem Gesundheitsamt ist es möglich, Zeitfenster zur Testung der eigenen Angestellten festzulegen. Dies ermöglicht eine professionell organisierte und zuverlässige Testung der Mitarbeiter.
  • Ihre Mitarbeiter erhalten (im Gegensatz zu einfachen Schnelltest-Angeboten zur Selbsttestung im Betrieb) einen offiziellen Ergebnisnachweis eines negativen Antigen-Schnelltests.

Beachten Sie, dass die den Mitarbeitenden angebotenen Testungen nach TestV §4a Bürgertestung nicht von dem in der Arbeitsschutzverordnung vorgeschriebenen Testangebot befreien. Den Mitarbeitern müssen nachweislich und unabhängig von den Testungen nach §4a wöchentlich zwei Testangebote unterbreitet werden.

Was ist zu tun? Ablauf der Beauftragung

Sie möchten als "Bürgertestzentrum" beauftragt werden? Hier finden Sie den genauen Ablauf vom Antrag bis zur Inbetriebnahme des Testzentrums in Ihrem Betrieb.

1. Interessierte Betriebe erstellen ein Test- und Hygienekonzept gemäß Vorlage und reichen dieses ausgefüllt und unterzeichnet beim zuständigen Gesundheitsamt ein.

Hier können Sie Vorlagen für die benötigten Konzepte herunterladen und ausfüllen:

Wie Sie das ausgefüllte Konzept bei Ihrem Gesundheitsamt einreichen, unterscheidet sich je nach Kommune:

 

Für Betriebe aus der Stadt Nürnberg

Mit dem Gesundheitsamt Nürnber haben wir folgenden Ablauf vereinbart:

  • Betriebe laden das ausgefüllte und unterschriebene Test- und Hygienekonzept zusammen mit ihren Kontaktdaten direkt bei unserer IHK hoch (Link siehe unten).
  • Die IHK prüft Voraussetzungen formal (Test- und Hygienekonzept vorhanden) und übergibt Firmenliste an das Gesundheitsamt (GA)
  • Das GA prüft die Unterlagen und klärt beim Ordnungsamt, ob die Teststelle ins regionale Konzept passt. Dann erstellt das GA die „Beauftragung weiterer Dritter“ zur Durchführung im Betrieb.

Jetzt das Test- und Hygienekonzept zur Weiterleitung an das Gesundheitsamt Nürnberg hochladen

IHK-Geschäftsstelle Fürth
Alexander Reinfelder
0911 780790-13
alexander.reinfelder@nuernberg.ihk.de

 

Für Betriebe aus Stadt und Landkreis Fürth

Mit dem Gesundheitsamt Fürth haben wir folgenden Ablauf vereinbart:

  • Betriebe laden das ausgefüllte und unterschriebene Test- und Hygienekonzept zusammen mit ihren Kontaktdaten direkt bei unserer IHK hoch (Link siehe unten).
  • Die IHK prüft Voraussetzungen formal (Test- und Hygienekonzept vorhanden) und übergibt Firmenliste an das Gesundheitsamt (GA)
  • Das GA prüft die Unterlagen und klärt beim Ordnungsamt, ob die Teststelle ins regionale Konzept passt. Dann erstellt das GA die „Beauftragung weiterer Dritter“ zur Durchführung im Betrieb.

Jetzt das Test- und Hygienekonzept zur Weiterleitung an das Gesundheitsamt Fürth hochladen

IHK-Geschäftsstelle Fürth
Dr. Maike Müller-Klier
0911 780790-12
maike.mueller-klier@nuernberg.ihk.de

 

Für Betriebe aus dem Landkreis Roth

Über den Ablauf für Betriebe aus dem Landkreis Roth informiert das Gesundheitsamt auf seiner  Webseite.

 

Für Betriebe aus den übrigen mittelfränkischen Städten und Landkreisen

Mit unten stehenden Landratsämtern sowie der Stadt Nürnberg stehen wir in Kontakt. Sobald weitere Verfahren abgestimmt sind, finden Sie die Information auf dieser Seite. Bis dahin wenden Sie sich bitte direkt an Ihr zuständiges Gesundheitsamt. Die Zuständigkeit der Ämter finden Sie in Klammern.

Bitte beachten Sie: Die staatlichen Gesundheitsämter in Bayern sind bei den Landratsämtern angesiedelt. In Mittelfranken verfügt lediglich Nürnberg über ein kommunales Gesundheitsamt.

Landratsamt Ansbach (Stadt und Landkreis Ansbach)
Kronacher Straße 8
91522 Ansbach
0981 / 468-0
0981 / 468-702
gesundheitsamt@landratsamt-ansbach.de
www.landratsamt-ansbach.de

Landratsamt Erlangen-Höchstadt (Stadt Erlangen und Landkreis ERH)
Schubertstraße 14
91052 Erlangen
09131 / 7144-0
09131 / 7144-27
poststelle@ga.erlangen-hoechstadt.de
www.erlangen-hoechstadt.de

Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Konrad-Adenauer-Straße 2
91413 Neustadt an der Aisch
09161/92 5000
09161/929 5000
gesundheitsamt@kreis-nea.de

Landratsamt Nürnberger Land
Waldluststraße 3
91207 Lauf an der Pegnitz
09123 / 950-123
09123 / 950-113

Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen
Niederhofener straße 3
91781 Weißenburg i.Bay.
09141 / 902-401
09141 / 902-419
Gesundheitsamt.Lra@Landkreis-wug.de
www.Landkreis-wug.de

2. Kostenerstattung und Abrechnung: Registrierung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB)

3. Beschaffung von Tests und medizinischer Schutzausrüstung

4. Schulung von Mitarbeitern zur Erlaubnis der Durchführung der Tests

  • Nichtärztlich geführte Einrichtungen oder Unternehmen, die in eigener Verantwortung testen und abrechnen möchten, müssen ihr Personal durch einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal in der Anwendung und Auswertung der Antigen-Schnelltests schulen lassen. Die IHK bietet Ihnen in Zusammenarbeit mit dem BRK eine entsprechende Unterweisung an. Hier gelangen Sie zu den nächsten verfügbaren Schulungsterminen. Die Kosten liegen bei 55 Euro pro Teilnehmer, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 

5. Entsorgung sicherstellen

6. Aufklärungs- und Meldepflicht

  • Bei einem positiven Antigentest bitten wir Sie, die getesteten Person zu informieren, damit sie sich umgehend mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzt. Bitte melden Sie ebenfalls die positiv getestete Person dem Gesundheitsamt. Die Meldepflicht ergibt sich aus § 8 Abs. 1 Nr. 1 IfSG und bedarf nicht der Zustimmung der positiv getesteten Person.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an unsere Ansprechpartner oder unter wirtschaft-testet@nuernberg.ihk.de.

 
 
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