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Lockdown bis 26. April 2021

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Lockdown bis 26. April 2021 in Bayern

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben bei einer Videokonferenz am 22. März beschlossen, den Lockdown bis 18. April zu verlängern und gleichzeitig in besonders betroffenen Regionen (7-Tage-Inzidenzwert über 100 bzw. ansteigende Inzidenzzahlen) weiter zu verschärfen - Hinweis: Bayern hat den Lockdown bis zum 26. April verlängert (siehe später).

Die geplanten Öffnungsschritte bleiben grundsätzlich weiterhin möglich, allerdings wird betont, dass die vereinbarten "Notbremsen" konsequent umgesetzt werden müssten. Außerdem sollen künftig in Landkreisen und Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 neue Regelungen gelten (z.B. Maskenpflicht bei gemeinsamen Fahren in einem PKW, Ausgangs- und Kontaktberschränkungen, tagesaktuelle Schnelltests). Zukünftige Öffnungsschritte sollen laut Entschluss "maßgeblich von der konsequenten Testung der Bürgerinnen und Bürger abhängen".

Der Beschluss von Bund und Ländern enthält auch Details für die die Weiterentwicklung von Testangeboten und -strategien fest. Unternehmen werden erneut dazu aufgerufen, den Mitarbeitern die Arbeit von zu Hause aus zu ermöglichen und in den Fällen, wo dies nicht möglich ist, den Beschäftigten regelmäßige Testangebote zu machen. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite zu "Corona-Impfungen / Corona-Tests". Im Beschluss erwähnt wird außerdem ein ergänzendes Hilfsinstrument für besonders schwer betroffene Betriebe.

Im folgenden Dokument finden Sie die Beschlüsse von Bund und Ländern im Wortlaut:

Das bayerische Kabinett hat am 23. März beschlossen, die gefassten Beschlüsse umzusetzen. Betont wurde dabei ein "Dreiklang": Keine Öffnungen bis zum Ende der Osterferien, konsequenter Lockdown über die Ostertage, Lockerungen nach den Osterferien. Außerdem will der Freistaat die Impfungen weiter beschleunigen, indem bayerische Arztpraxen im April ebenfalls mit dem Impfen beginnen können. Im veröffentlichten Bericht aus der Kabinettsitzung wurde außerdem die Verlängerung und Anpassung der 12. Bayerischen Infektionsmaßnahmenverordnung beschlossen.

 

Der bayerische Ministerrat hat am 07. April 2021 beschlossen, dass die bislang ab dem 12. April 2021 geplanten weiteren Öffnungsschritte in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von nicht über 100 bzw. 50 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport weiter bis zum 26. April 2021 ausgesetzt bleiben.

Gleiches gilt für die Modell-Projekte in Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 zur Untersuchung einzelner Öffnungsschritte in Bereichen des öffentlichen Lebens unter Nutzung insbesondere eines konsequenten Testregimes.

Ebenso wird mit den Modell-Projekten in Theater-, Konzert- oder Opernhäusern in Städten oder Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 verfahren.

Für den Bereich des Einzelhandels gilt ab dem 12. April 2021:

  • Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte, Buchhandlungen und Schuhläden werden künftig wieder wie sonstige Geschäfte des Einzelhandels behandelt. Sie sind damit nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten. Inzidenzunabhängig dürfen nur die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung abschließend aufgezählten Geschäfte öffnen:
  • Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel.
  • Für die sonstigen Geschäfte des Einzelhandels gilt Folgendes:
    • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 wird der Einzelhandel – wie bisher – unter Geltung der allgemeinen Schutz- und Hygienekonzepte (v.a. Mindestabstand, Maskenpflicht, ein Kunde je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche) geöffnet.
    • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 50 und 100 sind nur Terminshopping-Angebote („Click & Meet“ mit vorheriger Terminvereinbarung) mit einem Kunden pro 40m² Verkaufsfläche zusätzlich zu den geltenden Voraussetzungen zulässig.
    • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 100 und 200 sind Terminshopping-Angebote ("Click & Meet") zulässig. Dabei gilt zusätzlich die Vorlage eines aktuellen negativen Tests (max. 48 Stunden alter PCR-Test oder max. 24 Stunden alter Schnelltest).
    • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 200 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt bleibt – wie bisher – die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften („Click and Collect“) auch ohne Test zulässig.

Ab dem 26.4.2021 können dann die bisher für den 12.4.2021 geplanten weiteren inzidenzabhängigen Öffnungsschritte in Kraft treten: 

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 sollen dann Außengastronomie, Theater und Konzerthäuser sowie Kinos wieder öffnen dürfen. Ebenso wird dann kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich wieder zugelassen. Liegen die Werte zwischen 50 und 100 sollen nur Personen mit aktuellem (24 Stunden) Schnell- oder Selbsttest die Angebote nutzen dürfen.

Im folgenden Dokument finden Sie die Beschlüsse des bayerischen Kabinetts im Wortlaut:

Bericht aus der bayerischen Kabinettssitzung vom 07.04.2021

Einzelhandel: Zutritt in Verbindung mit Terminshopping bei regionaler Inzidenz >100 und "Click & Meet"-Test ab 12.4.2021

Presseinformation des bayerischen Gesundheitsministeriums: Gemäß § 12 Abs. 1 Satz 7 Nr. 2 der 12. BayIfSMV in der ab 12. April 2021 geltenden Fassung ist in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 liegt, zusätzlich die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum und nach Vorlage des Nachweises über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest oder Selbsttest oder eines vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Tests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zulässig.

Für das Testverfahren gilt Folgendes:

Es dürfen nur zugelassene Produkte zur Anwendung kommen, die definierte Standards erfüllen (siehe die Informationen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArMs).

POC-Antigentests (Schnelltests) müssen im Rahmen der Bürgertestung nach der Testverordnung des Bundes (TestV) von medizinischen Fachkräften oder vergleichbaren, hierfür geschulten Personen vorgenommen werden. Dies ist grundsätzlich bei den lokalen Testzentren, in den Apotheken sowie bei den dazu vom ÖGD beauftragten Stellen möglich. Den Ladengeschäften steht in diesem Zusammenhang ebenfalls die Möglichkeit offen, ggf. in Kooperation mit einem privaten Dienstleister, selbst eine Beauftragung durch den ÖGD zur Durchführung der Bürgertestungen vor dem Ladengeschäft bzw. in geeigneten Räumlichkeiten zu erhalten und in der Folge die Testungen gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns abzurechnen. Diese Tests stehen dann allen Bürgerinnen und Bürgern offen, unabhängig davon, ob sie das jeweilige Geschäft besuchen wollen oder nicht. Um als berechtigter Leistungserbringer Bürgertestungen durchzuführen, wird die Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Durchführung der Testungen vorausgesetzt. Dies wird regelmäßig durch den Nachweis einer ärztlichen Schulung sichergestellt. Zudem müssen die selbständig erworbenen Antigen-Schnelltests auch zugelassen sein.

  • Über das Ergebnis wird durch die genannten Teststellen ein Nachweis ausgestellt, der vor Besuch des jeweiligen Ladengeschäfts dem Betreiber vorzulegen ist; der POC-Antigentest darf höchstens 24 Stunden vor Besuch des Ladengeschäfts vorgenommenen worden sein.
  • Bei positivem Ergebnis besteht mit der Mitteilung des positiven Ergebnisses eine Absonderungspflicht (Isolation) - Allgemeinverfügung „Quarantäne von Kontaktpersonen der Kategorie 1 und von Verdachtspersonen, Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestete Personen“ (AV Isolation); die betreffende Person ist darauf hinzuweisen, dass sie sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden hat, welches dann über das weitere Vorgehen informiert.
  • Getestet werden können mit POC-Antigentests grundsätzlich alle Personen, unabhängig vom Alter. Bei Kleinkindern ist darauf zu achten, dass lediglich oropharyngeale Abstriche (also nur Rachenabstriche), keine tiefen nasopharyngealen Abstriche vorgenommen werden und die Abstriche ausschließlich von ausreichend geschultem Personal vorgenommen werden. Ggf. sollte die Einverständniserklärung der Eltern für die Durchführung der Testung bei Kleinkindern schriftlich eingeholt werden. Die Bedienungshinweise der Hersteller sind unbedingt zu beachten.

Selbsttests müssen vor Ort unter strenger Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips unter "Aufsicht" des Betreibers bei der Verwendung vorgenommen werden. Alternativ können auch selbst organisierte und selbst finanzierte Selbstteststationen des Betreibers mit geschultem Personal eingesetzt werden. Dabei muss in jedem Fall eine Zuordnung des Ergebnisses gewährleistet sein (z.B. durch feste Wartebuchten).

  • Zeigt der Selbsttest ein negatives Ergebnis an, ist die Person berechtigt, dieses Ladengeschäft zu besuchen.
  • Zeigt ein Selbsttest ein positives Ergebnis an, ist der betroffenen Person der Zutritt zu verweigern. Die betroffene Person ist darauf hinzuweisen, dass sie sich sofort absondern sollte, alle Kontakte so weit wie möglich vermeiden und einen Termin zur PCR-Testung vereinbaren sollte.
  • Im Schutz- und Hygienekonzept des Betreibers sind Maßnahmen zur Verhinderung von Menschenansammlungen und zur Umsetzung der allgemeinen Hygieneregeln vorzusehen.
  • Perspektivisch kommen bei entsprechender Marktverfügbarkeit auch Selbsttests unter Aufsicht kombiniert mit einem digitalen Testnachweis in Betracht, um auch den Besuch in anderen Ladengeschäften zu ermöglichen. Derzeit ist der Markt der Selbsttests noch im Aufbau und die digitale Nachweislösung noch in Vorbereitung.

Aktuelle Regelungen in Bayern (bis zum 12.4.2021)

  • 1. April 2021 - BayVGH: Schuhgeschäfte gehören zu den für die tägliche Versorgung unverzichtbaren Ladengeschäften: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat mit Beschluss vom 31. März 2021 entschieden, dass Schuhgeschäfte zu den für die tägliche Versorgung unverzichtbaren Ladengeschäften im Sinne von § 12 Abs. 1 Satz 1 12. BayIfSMV gehören und damit auch in Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 öffnen dürfen. Zur Begründung verwies der für das Infektionsschutzrecht zuständige 20. Senat darauf, dass Schuhgeschäfte für die Versorgung der Bevölkerung eine vergleichbar gewichtige Bedeutung hätten, wie z.B. Buchhandlungen, Geschäfte für Babybedarf, Bau- und Gartenmärkte, Blumenläden oder Versicherungsbüros, die nach der geltenden Regelung ausdrücklich geöffnet sein dürfen (Pressemeldung des BayVGH)
  • Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Blumenläden und Baumärkte dürfen seit 1. März wieder geöffnet werden. Es gelten die gleichen Regeln wir für die bereits jetzt geöffneten Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Maskenpflicht, maximale Anzahl Kunden pro Quadratmeter, Hygiene- und Schutzkonzept).
  • Neben Friseuren dürfen seit 1. März auch körpernahe Dienstleistungsbetriebe wieder öffnen, die zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege notwendig sind. Nach Auslegung des bayr. StMGP dürfen Nagelstudios, Kosmetikbetriebe, sowie Gesichts-, Hand- und Fußpfleger also ihr gesamtes Leistungsspektrum wieder anbieten, da ihre Dienstleistungen überwiegend hygienisch oder pflegerisch erforderlich sind (Es gilt, dass das Personal eine medizinische Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen tragen und eine Steuerung des Zutritts durch vorherige Terminreservierung erfolgen muss. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt insoweit, als die Art der Leistung sie nicht zulässt. Der Dienstleister hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben. Dabei sind jeweils Namen und Vornamen, eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Anschrift) sowie der Zeitraum des Aufenthaltes zu dokumentieren. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch in elektronischer Form erfolgen, soweit dabei eine hinreichend präzise Dokumentation der Daten sichergestellt wird.).
  • Tätowierstudios, Piercingstudios, Permanent‑Make‑Up‑Studios, (Wellness-)Massagesalons und vergleichbare Dienstleister sind weiterhin geschlossen zu halten, da ihre körpernahen Dienstleistungen nicht hygienisch oder pflegerisch erforderlich sind. Bordellbetriebe und Prostitutionsstätten sind weiterhin geschlossen.
  • Für zulässige körpernahe Dienstleistungen gelten folgende Voraussetzungen:
    • Es muss grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden sichergestellt werden. Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m2 für die ersten 800 m2 der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m2 für den 800 m2 übersteigenden Teil der Verkaufsfläche. In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs‑ und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht (medizinische Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen) und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2‑Maskenpflicht; soweit in Kassen‑ und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal. Die Maskenpflicht entfällt auch, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt. Eine Steuerung des Zutritts muss durch vorherige Terminreservierung erfolgen. Die Betreiberin oder der Betreiber hat ein Schutz‑ und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
    • Ab 8. März 2021 hat der Dienstleister außerdem die Kontaktdaten der Kunden nach Maßgabe des § 2 der 12. BayIfSMV zu erheben. Dabei sind jeweils Namen und Vornamen, eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Anschrift) sowie der Zeitraum des Aufenthaltes zu dokumentieren. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch in elektronischer Form erfolgen, soweit dabei eine hinreichend präzise Dokumentation der Daten sichergestellt wird. Schnelltests sind dagegen nicht erforderlich.
  • Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Märkte:
    • Bei 7-Tage-Inzidenz von über 100 ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe untersagt. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Pfandleihäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte, der Verkauf von Presseartikeln, Versicherungsbüros, Buchhandlungen, Tierbedarf und Futtermittel und sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte sowie der Großhandel. Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt.
    • Bei 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 ist zusätzlich die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig. Dabei gelten die bekannten Hygiene- und Schutzmaßnahmen (Mindestabstand, Zugangskontrolle/ Einlassbeschränkung, Maskenpflicht Schutz- und Hygienekonzept) für die zulässigerweise geöffneten Betriebe, mit der Maßgabe, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 40 m2 der Verkaufsfläche.
      Darüberhinaus hat der Betreiber die Kontaktdaten der Kunden zu erheben. Dabei sind jeweils Namen und Vornamen, eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Anschrift) sowie der Zeitraum des Aufenthaltes zu dokumentieren. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch in elektronischer Form erfolgen, soweit dabei eine hinreichend präzise Dokumentation der Daten sichergestellt wird.
    • Bei 7-Tage-Inzidenz kleiner 50 ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr unter Einhaltung der bekannten Hygiene- und Schutzmaßnahmen (Mindestabstand, Zugangskontrolle/ Einlassbeschränkung, Maskenpflicht, Schutz- und Hygienekonzept) zulässig.
    • Bayerische Einzelhändler, die aufgrund des Lockdowns schließen müssen, dürfen ihre Ware seit dem 11. Januar 2021 per "Click & Collect" bzw. "Call & Collect" vertreiben. Das heißt, die Kunden dürfen die online oder per Telefon bestellten Artikel unter folgenden Voraussetzungen vor Ort abholen:
      • strikte Einhaltung eines Schutz- und Hygienekonzeptes, das Einzelhändler schriftlich ausarbeiten müssen. Im Schutz- und Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die eine Ansammlung von Kunden beispielsweise durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.
      • Bereitstellung von Waren zur Abholung darf nur an einem entsprechenden Abholschalter oder ganz außerhalb des Ladengeschäfts stattfinden. Die Verkaufsräume als solche dürfen nicht für die abholende Kundschaft geöffnet werden.
      • FFP2-Maskenpflicht für die Kunden und Begleitpersonen (ab 15 Jahren).
  • FFP2-Maskenpflicht in ÖPNV und Einzelhandel: Mit Blick auf die weiterhin sehr hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens hat der Ministerrat am 12. Januar eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel ab Montag, den 18. Januar 2021, beschlossen (Bericht aus der Kabinettssitzung vom 12. Januar 2021, PDF-Datei, 52 KB). Kinder unter 15 Jahren müssen in Bussen, Bahnen und Geschäften keine FFP2-Maske tragen. Laut Gesundheitsminister Klaus Holetschek gilt, die FFP2-Maskenpflicht nur für Kunden, nicht aber für Angestellte in Geschäften.
  • Was gilt bei Betrieben, die nicht eindeutig einer Branche zugeordnet werden können (Mischbetriebe)? Grundsätzlich gilt: Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt. Mischbetriebe des Handels oder der Dienstleistungen (Beispiele Kiosk, Handel mit verschiedenen Sortimenten, Schreibwarenhandel mit Poststation, Lottoläden) werden nach dem Schwerpunktprinzip beurteilt. Sie können insgesamt öffnen, wenn der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit (mehr als 50 Prozent) im erlaubten Bereich (Beispiel Verkauf von Lebensmitteln, Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften) liegt. Sie können dann auch die übrigen Sortimente verkaufen, um die betrieblichen Abläufe nicht zu belasten. Bei Mischbetrieben, bei denen der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im nicht erlaubten Bereich liegt, kann ausschließlich der erlaubte Teil (etwa Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften) weiter erfolgen.
  • Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe bleiben weiter möglich. Der Verzehr vor Ort wird untersagt.
  • Betriebskantinen dürfen öffnen, wenn sie nicht öffentlich zugänglich sind und darüber hinaus folgende Voraussetzungen erfüllen: Die Kantine ist für die Betriebsabläufe zwingend erforderlich, der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen allen Gästen ist gewährleistet und ein Schutz- und Hygienekonzept liegt vor.

Angesichts der pandemischen Lage ist es weiterhin nötig, die epidemiologisch relevanten Kontakte am Arbeitsplatz und auf dem Weg zu Arbeit zu reduzieren. Deshalb wird die entsprechende Verordnung bis zum 30. April 2021 verlängert: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen, sofern die Tätigkeiten es zulassen. Wo Homeoffice nicht möglich ist, sollen immer dann, wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten, medizinische Masken getragen werden.

Aktuelle Sieben-Tage-Inzidenzwerte in Mittelfranken

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Wichtige Links

Auf der Seite des Bayerischen Gesundheitsministeriums finden Sie laufend aktualisierte FAQs u. a. zu den Betriebsbeschränkungen oder zur Zwölften Bayerischen Infektionsmaßnahmenverordnung (gültig ab 8. März 2021).

Weitere Erläuterungen und Auslegungshinweise finden Sie in der FAQ-Liste "Corona-Krise und Wirtschaft" vom 11. März 2021.

Für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Hierzu werden derzeit Konzepte erarbeitet. Weitere Informationen erhalten Sie nach der Veröffentlichung auf unseren Corona-Infoseiten unter "Finanzielle Hilfen".

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