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Rahmenbedingungen für Gastronomie und Hotellerie

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© Bihlmayer Fotografie / GettyImages.de

 

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Aktuelle Regelungen für Gastronomie und Hotellerie anhand der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen­verordnung

Die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (www.gesetze-bayern.de) regelt die aktuellen Vorgaben.

Die wichtigsten gültigen Regelungen und Neuerungen haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. Eine schnelle Übersicht bietet diese PDF des Wirtschaftministeriums (Stand 24.11.2021).

 

Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen im November 2021

  • Die nachfolgenden Beschränkungen gelten bayernweit. Bei einer regionalen Inzidenz über 1000 sind Gastronomie und Beherbergung ganz zu schließen.
  • Sperrstunde in der Gastronomie (22-5 Uhr)
  • Bar, Clubs, Diskotheken bleiben bis vorläufig 15. Dezember geschlossen.
  • In Gastronomie und Beherbergung gilt weiter 2G (Zutritt nur geimpft oder genesen). Betreiber müssen dies bei Zutritt kontrollieren und dabei die Identität überprüfen.
  • Veranstaltungen in der Gastronomie wie Weihnachts- oder Familienfeiern  unterliegen ebenfalls nur 2G.
  • Ausnahmen gibt es für Geschäftsreisende ("zwingend erforderliche und unaufschiebbare, nicht-touristische Beherbergungsaufenthalte", hier kann 3G-Plus gelten) und minderjährige Schüler (haben durch die regelmäßigen Testungen in der Schule auch bei 2G Zutritt).
  • In Innenbereichen gilt für Gäste FFP2-Maskenpflicht (bis zum Tisch, Ausnahmen für Kinder).
  • Alle Beschäftigten ohne 2G-Nachweis müssen auf eigene Kosten zweimal wöchentlich aktuelle PCR-Tests vorlegen oder jeden Arbeitstag einen Schnelltestnachweis vorlegen bzw. unter Aufsicht einen Selbsttest ablegen.
  • Um die Einhaltung der Regelungen zu gewährleisten, werden Schwerpunkt- und Stichprobenkontrollen durchgeführt.

Stand 24.11.2021

 

Aktuell gültige Regeln für die Gastronomie

  • In ganz Mittelfranken gilt derzeit in Gastronomie und Beherbergung 2G (Zutritt nur geimpft oder genesen). Minderjährige Schüler haben unbeschränkt Zugang. Abhängig von Inzidenz kann sich das für einzelne Landkreise / Städte weiter verschärfen.
  • Sperrstunde 22-5 Uhr in der Gastronomie.
  • Getränkebasierte Gastronomie, Schankwirtschaften, Clubs und Diskotheken sowie Bordellbetriebe bleiben bis mindestens 15. Dezember geschlossen.
  • Nicht-geimpfte oder nicht-genesene Beschäftigte müssen zwei Mal pro Woche einen negativen PCR-Test vorweisen, alternativ an jedem Arbeitstag bei Zutritt einen negativen Schnelltestnachweis vorlegen oder unter Aufsicht des Betreibers einen Selbsttest absolvieren. Diese Tests zahlen Beschäftigte selbst (s. Auskunft des Bay. Gesundheitsministeriums vom 10.11.2021, Punkt 8.).
  • Ein Testnachweiserfordernis gilt für jeden einzelnen Gast in geschlossenen Räumen. Ausnahmen bestehen für Kinder und Schüler/Innen. Der Testnachweis muss beim Betreten geprüft werden, nicht erst am Tisch.
  • Trotz der 2G-Zugangsbeschränkungen besteht FFP2-Maskenpflicht (für Gäste bis zum Sitzplatz). Kinder bis 6 Jahren müssen keine, Kinder bis 15 Jahre nur eine medizinische Maske tragen.
  • Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen derzeit. In der Gastronomie fallen demnach alle Regelungen weg, bei denen kontrolliert werden musste, welche Personen an einem Tisch sitzen / in einem Zimmer untergebracht werden dürfen.
    Kontaktdaten müssen nicht erfasst werden.
  • Das Hygienekonzept schreibt vor, dass Sie Ihre Mitarbeiter schulen nach § 4 Lebensmittelhygieneverordnung und nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Die Teilnahme an der Schulung sollte dokumentiert werden.
  • Für Veranstaltungen, insbesondere mit mehr als 1 000 Personen gelten andere bzw. zusätzliche Regelungen.

Stand: 24. November 2021

 

Aktuell gültige Regeln für Hotellerie und Beherbergung

  • Es gilt in Gastronomie und Beherbergung 2G (Zutritt nur geimpft oder genesen). Minderjährige Schüler haben unbeschränkt Zugang.
  • Geschäftsreisende mit "zwingend erforderlichem und unaufschiebbarem" Aufenthalt können nach 3G-Plus beherbergt werden (aktueller PCR-Test erforderlich).
  • Nicht-geimpfte oder genesene Beschäftigte müssen zwei Mal pro Woche einen negativen PCR-Test vorweisen, alternativ an jedem Arbeitstag bei Zutritt einen negativen Schnelltestnachweis vorlegen oder unter Aufsicht des Betreibers einen Selbsttest absolvieren. Diese Tests zahlen Beschäftigte weitgehend selbst (s. Auskunft des Bay. Gesundheitsministeriums vom 10.11.2021, Punkt 8.).
  • Ein Testnachweiserfordernis gilt für jeden einzelnen Gast in geschlossenen Räumen. Ausnahmen bestehen für Kinder und minderjährige Schüler/Innen. Der Testnachweis muss beim Betreten geprüft werden, nicht erst am Tisch.
  • Trotz der 2G-Zugangsbeschränkungen besteht FFP2-Maskenpflicht! Kinder bis 6 Jahren müssen keine, Kinder bis 15 Jahre nur eine medizinische Maske tragen.
  • Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen. In der Beherbergung und in der Gastronomie fallen demnach alle Regelungen weg, bei denen kontrolliert werden musste, welche Personen an einem Tisch sitzen / in einem Zimmer untergebracht werden dürfen.
    Kontaktdaten müssen nur in Gemeinschaftsunterkünften erfasst werden.
  • Ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept auf der Basis des Rahmenkonzeptes Beherbergung (www.verkuendung-bayern.de) muss vorliegen für Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen (eventuell auch für mehr als 100 Gäste).
  • Vorlagen für Aushänge gibt es auf unserer Seite zu Infektionsschutz und Hygienekonzepten.
  • Kur- und Therapieeinrichtungen sowie Badeanstalten und Wellnessbereiche in den Hotels und gesundheitsorientierte Freizeitbäder (Thermen) können auf Grundlage des Rahmenkonzeptes zur Wiedereröffnung von Kureinrichtungen zur Verabreichung ortsgebundener Heilmittel, Freibädern sowie Wellnesseinrichtungen in Thermen und Hotels (www.verkuendung-bayern.de) betrieben werden.
  • Das Hygienekonzept schreibt vor, dass Sie Ihre Mitarbeiter schulen nach § 4 Lebensmittelhygieneverordnung und nach § 43 Infektionsschutzgesetz. Die Teilnahme an der Schulung sollte dokumentiert werden.

Stand: 24. November 2021

 

Aktuelle Regeln für weitere touristische Dienstleister

Für Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, Stadt- und Gästeführungen sowie Kultur- und Naturführungen und touristische Bahn- und Reisebusverkehre gilt:

  • 2G-Plus (Geimpft oder genesen und tagesaktueller Test) für Gäste.
  • Ungeimpfte oder nicht genesene Beschäftigte mit Kundenkontakt müssen zweimal wöchentlich einen PCR-Test vorweisen.
  • Personenobergrenze von max. 25% der Kapazität. Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Fahrgästen eingehalten werden kann.
  • In geschlossenen Räumen gilt für die Fahrgäste FFP2-Maskenpflicht (außer am Tisch bei gastronomischen Angeboten).
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzept Touristische Dienstleister (www.verkuendung-bayern.de) auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Betriebe finden kostenlose Vorlagen für Aushänge auf unserer Seite zu Infektionsschutz und Hygienekonzepten
  • Eine aktuelle Übersicht gibt die Tabelle des Bay. Wirtschaftsministeriums.

Stand: 24. November 2021

 

Möglichkeiten zur Gästeregistrierung

Stand: Frühjahr 2021

Bei der Gästeregistrierung haben Sie verschiedene Möglichkeiten, entweder auf elektronischem oder "papierbasiertem“ Weg die Daten Ihrer Gäste abzufragen und zu erfassen. Wir empfehlen eine digitale Lösung und haben im folgenden Ausklapp-Element einige Möglichkeiten für Sie zusammengestellt. Zu dokumentieren sind jeweils Namen und Vornamen, eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Anschrift) sowie der Zeitraum des Aufenthaltes.

Online-Registrierungssysteme

Laut Rahmenkonzept kann die Erhebung der Kontaktdaten auch auf elektronischem Wege erfolgen. Wenn Sie ein Online-System zur Registrierung verwenden möchten, haben Sie mittlerweile eine große Auswahl an Anbietern und Lösungen. Viele Systeme sind kostenfrei, einige bieten Zusatzfunktionen zur Terminvereinbarung (Reservierung) oder zu Schichtplanung, Gästemanagement oder Marketing. Achten Sie bei allen eingesetzten Systemen immer auf den Datenschutz und die Angaben zu den Informationspflichten nach Art. 13 DSGVO.

Im Folgenden haben wir versucht, einige Beispiele für elektronische Registrierungssysteme zu sammeln (es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. die Systeme wurden nicht umfassend auf Konformität z.B. mit Datenschutzvorgaben überprüft. Die Liste dient einer ersten Orientierung):

Offline-Lösungen in Papierform

Sie können zum Erfassen der Daten unsere Vorlagen als Word- oder PDF-Dokument nutzen:

Wenn Sie zur Aufnahme der Kontaktdaten anstatt einzelner Zettel eine zentrale Gästeliste für mehrere Gäste nutzen möchten, lassen Sie diese in keinem Fall von dem Gast selbst ausfüllen, da dieser dann die anderen Gästedaten sehen könnte. Die Liste muss jederzeit vor den Blicken der anderen Gäste geschützt sein.

Egal ob bei Sammel-Listen oder einzelnen Registrierungs-Zetteln: Bei beiden Varianten müssen Sie dem Gast die datenschutzrechtlichen Informationen zukommen lassen. Auf unserer Vorlage ist bereits ein Absatz zu diesem Thema enthalten. Rechtlich sicherer ist ein Aushang mit sämtlichen gemäß Art. 13 der DSGVO geforderten Informationen. Kostenfreie Vorlagen für Aushänge finden Sie zum Beispiel unter www.bdsg-externer-datenschutzbeauftragter.de. Passen Sie den dort angegebenen Informationstext auf Ihren Betrieb an (Name und Adresse des Unternehmens + Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten, falls es einen gibt) und hängen Sie diese Informationen anschließend am Eingang auf, damit sich Ihre Gäste vor der Registrierung informieren können. Alternativ können die Informationen den Gästen ausgehändigt werden.

 

 
 
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