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Rahmenbedingungen für Gastronomie und Hotellerie

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Neue Rahmenkonzepte

In der Kalenderwoche 24 (14. – 20. Juni) wurden die Rahmenkonzepte überarbeitet, so dass nun neue Versionen als Grundlage für die Öffnung von Betrieben gelten. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Schutz- und Hygienekonzept der jeweils aktuellen Fassung entspricht.

 

Mit Beschluss der bayerischen Staatsregierung vom 4. Juni 2021 gilt seit dem 7. Juni 2021 die 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV). Damit gelten für Gastronomie und Hotellerie folgende Regeln für die Öffnung von Betrieben:

Gastronomie

  • Innengastronomie ist wieder zulässig
  • Gastronomische Angebote sind von 5:00 bis 24:00 Uhr zulässig.
  • Für die max. Personenzahl am Tisch gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung, d.h.
    • bei 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: Angehörige des eigenen Hausstands sowie zusätzlich Angehörige zweier weiterer Hausstände (bis max. 10 Personen)
    • bei 7-Tage-Inzidenz von < 50: Gruppen bis zu 10 Personen.     
  • Für alle anderen Gäste ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern sicherzustellen.
  • FFP2-Maskenpflicht für Gäste, solange sie nicht am Tisch sitzen. 
  • Maskenpflicht für Personal mit direktem Kontakt zu Gästen
  • Erfassung der Kontaktdaten nach § 5 (Weitere Informationen).
  • Ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Basis des Rahmenkonzeptes Gastronomie (www.verkuendung-bayern.de) liegt vor

Reine Schankwirtschaften bleiben im Innenbereich geschlossen.

Hotellerie, Beherbergung

Touristische Dienstleister

Für Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, Stadt- und Gästeführungen sowie Kultur- und Naturführungen und touristische Bahn- und Reisebusverkehre gilt:

  • Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Fahrgästen eingehalten werden kann.
  • In geschlossenen Räumen gilt für die Fahrgäste FFP2-Maskenpflicht sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, Maskenpflicht.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten "Rahmenkonzept Touristische Dienstleister (www.verkuendung-bayern.de) auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Service: Vorlagen für die Schutz- und Hygieneverordnung sowie Aushänge / Plakate für Gastronomiebetriebe

Um die Außenbereiche Ihres Gastronomiebetriebes wieder öffnen zu dürfen, müssen Sie eine passende Schutz und Hygieneordnung vorweisen können. Mit unserer Vorlage zum Ausfüllen können Sie diese einfach erstellen und jederzeit vorlegen.

Außerdem bieten sich Aushänge oder Plakate an, um Gäste und Mitarbeiter über wichtige Verhaltensregeln in Ihrem Gastronomiebetrieb zu informieren. Wir haben Vorlagen mit gängigen Regeln und Hinweisen gestaltet, die Sie in Ihrem Lokal einsetzen können.

Wie registriere ich meine Gäste?

Bei der Gästeregistrierung haben Sie verschiedene Möglichkeiten, entweder auf elektronischem oder "papierbasiertem“ Weg die Daten Ihrer Gäste abzufragen und zu erfassen. Wir empfehlen eine digitale Lösung und haben im folgenden Ausklapp-Element einige Möglichkeiten für Sie zusammengestellt. Zu dokumentieren sind jeweils Namen und Vornamen, eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder Anschrift) sowie der Zeitraum des Aufenthaltes.

 

Möglichkeiten zur Gästeregistrierung

Online-Registrierungssysteme

Laut Rahmenkonzept kann die Erhebung der Kontaktdaten auch auf elektronischem Wege erfolgen. Wenn Sie ein Online-System zur Registrierung verwenden möchten, haben Sie mittlerweile eine große Auswahl an Anbietern und Lösungen. Viele Systeme sind kostenfrei, einige bieten Zusatzfunktionen zur Terminvereinbarung (Reservierung) oder zu Schichtplanung, Gästemanagement oder Marketing. Achten Sie bei allen eingesetzten Systemen immer auf den Datenschutz und die Angaben zu den Informationspflichten nach Art. 13 DSGVO.

Im Folgenden haben wir versucht, einige Beispiele für elektronische Registrierungssysteme zu sammeln (es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. die Systeme wurden nicht umfassend auf Konformität z.B. mit Datenschutzvorgaben überprüft. Die Liste dient einer ersten Orientierung):

Offline-Lösungen in Papierform

Sie können zum Erfassen der Daten unsere Vorlagen als Word- oder PDF-Dokument nutzen:

Wenn Sie zur Aufnahme der Kontaktdaten anstatt einzelner Zettel eine zentrale Gästeliste für mehrere Gäste nutzen möchten, lassen Sie diese in keinem Fall von dem Gast selbst ausfüllen, da dieser dann die anderen Gästedaten sehen könnte. Die Liste muss jederzeit vor den Blicken der anderen Gäste geschützt sein.

Egal ob bei Sammel-Listen oder einzelnen Registrierungs-Zetteln: Bei beiden Varianten müssen Sie dem Gast die datenschutzrechtlichen Informationen zukommen lassen. Auf unserer Vorlage ist bereits ein Absatz zu diesem Thema enthalten. Rchtlich sicherer ist ein Aushang mit sämtlichen gemäß Art. 13 der DSGVO geforderten Informationen. Kostenfreie Vorlagen für Aushänge finden Sie zum Beispiel unter www.bdsg-externer-datenschutzbeauftragter.de. Passen Sie den dort angegebenen Informationstext auf Ihren Betrieb an (Name und Adresse des Unternehmens + Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten, falls es einen gibt) und hängen Sie diese Informationen anschließend am Eingang auf, damit sich Ihre Gäste vor der Registrierung informieren können. Alternativ können die Informationen den Gästen ausgehändigt werden.

Arbeitsschutz

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard sieht vor, dass der Arbeitgeber Maßnahmen festlegt, um Verdachtsfälle abzuklären und um bei bestätigten Infektionen Kontaktpersonen ermitteln und informieren zu können. Den dabei unterstützenden Pandemieplan SARS-CoV-2-Pandemie (www.bgn.de) der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) können Sie hier herunterladen.

Corona-Verhaltensregeln für Mitarbeiter in Gastronomie und Hotellerie

Das Hygienekonzept schreibt vor, dass Sie Ihre Mitarbeiter schulen nach § 4 Lebensmittelhygieneverordnung und nach § 43 Infektionsschutzgesetz schulen. Die Teilnahme an der Schulung sollte dokumentiert werden.

 
 
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