LfA-Kreditprogramm gegen steigende Energiekosten

Veröffentlicht am 12. Oktober 2022

Kabinett beschließt „Energieliquiditätskredit“ der LfA Förderbank Bayern

Der Bayerische Ministerrat hat auf Initiative des Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger beschlossen, einen „Energieliquiditätskredit“ bei der LfA Förderbank Bayern einzuführen. Der Kredit soll bayerischen Unternehmen helfen, die aufgrund der Energiekosten in Liquiditätsengpässe geraten sind. Beim bayerischen Kreditprogramm soll im Gegensatz zum Kredit-Sonderprogramm des Bundes kein Mindestanteil der Energiekosten am Jahresumsatz erforderlich sein, um antragsberechtigt zu sein.

Für einen Antrag sollen gemäß den aktuellen Planungen nur eine Selbsterklärung des Unternehmens sowie eine „Plausibilisierung“ durch die Hausbank nötig sein.  Das soll eine schnelle und unbürokratische Antragstellung ermöglichen.

Die wichtigsten Eckdaten des Energieliquiditätskredits im Überblick:

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Angehörige der Freien Berufe mit einem Jahresumsatz von höchstens 500 Millionen Euro
  • Darlehenshöchstbetrag: 10 Millionen Euro
  • Darlehenslaufzeit: bis zu 10 Jahre
  • Die Hausbank wird zu 80 Prozent von der Haftung freigestellt
  • Um die Risikotragefähigkeit der LfA zu erhalten, werden die Risiken aus dem Kreditprogramm in die globale Rückbürgschaft des Freistaats Bayern einbezogen werden

Das Programm soll in den nächsten Wochen verfügbar sein.

Alle Details finden Sie auch in der Pressemitteilung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums (www.stmwi.bayern.de)

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