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IHK-Gremium Herzogenaurach - Höchstadt/Aisch: Vorstellung der Landratskandidatinnen und -kandidaten

Art der Veranstaltung
Infoveranstaltung
Zielgruppe
Unternehmen
Ort

Fortuna Kulturfabrik
Bahnhofstraße 9
91315 Höchstadt a. d. Aisch

Preis pro Person

Das Angebot ist kostenlos.

Maximale Teilnehmerzahl
99 Freie Plätze

Dienstag, 03.02.2026

18:30–21:00 Uhr, Fortuna Kulturfabrik

Im Vorfeld der Landratswahl im Landkreis Erlangen-Höchstadt haben wir die Kandidatinnen und Kandidaten zu einer besonderen Informationsveranstaltung eingeladen, bei der die regionale Wirtschaft im Mittelpunkt steht. Ihre Teilnahme zugesagt haben (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Manfred Bachmayer, Bündnis 90/Die Grünen Erlangen-Höchstadt
  • Claudia Belzer, SPD Erlangen-Höchstadt
  • Christian Beßler, AfD Erlangen-Höchstadt
  • Britta Dassler, FDP Erlangen-Höchstadt
  • Karsten Fischkal, FREIE WÄHLER Erlangen-Höchstadt
  • Alexander Tritthart, CSU Erlangen-Höchstadt

Wir möchten allen interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern gerne die Möglichkeit geben, die wirtschaftspolitischen Positionen der Landrats-Kandidatinnen und Kandidaten kennenzulernen – und sich so selbst ein Bild aus erster Hand zu machen. (​​​​​Hinweis zur Anmeldung: Sie können eine Begleitperson mit anmelden! Nutzen Sie dazu bitte das Feld „Sonstige Hinweise“ bei der Online-Anmeldung!)

Zu Beginn erläutert der IHK-Gremiumsvorsitzende Michael Thiem die aus Sicht der Wirtschaft relevanten Entwicklungen. Für die jeweiligen persönlichen Statements ist ein Zeitrahmen von rund 7 Minuten geplant (Gesamtdauer ca. 60 Minuten). Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem folgende Themen:

  • Wie wollen Sie die Wirtschaft und die Unternehmen im Landkreis unterstützen?
  • Wie ist Ihre Position zu den wirtschaftspolitischen Themen des IHK-Gremiums?  (nachfolgende Anlage)
  • Auf welche wirtschaftspolitische Ausrichtung können sich die Firmen einstellen?

Zum Abschluss findet eine kurze Frage- und Antwortrunde statt, bei der Sie noch individuelle Fragen stellen können; ebenso beim anschließendem „Get-together“.

Hinweis: Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet.

 

ANLAGE Wirtschaftspolitische Themen aus Sicht des IHK-Gremium Herzogenaurach-Höchstadt/Aisch

Standortpolitik

Aktualität: Der Standort Erlangen-Höchstadt leidet gerade besonders unter der wirtschaftlichen Lage.

Anhand von folgenden Entwicklungen wird dies deutlich:

  • Die Infrastruktur bröckelt und es sind hohe Investitionen nötig – bei gleichzeitiger schwieriger kommunaler Kassenlage.
  • Am Standort Erlangen-Höchstadt haben sich in den letzten Jahren wenige neue Unternehmen angesiedelt. Dies wäre jedoch gerade jetzt zielführend, um zusätzliche Steuereinnahmen zu generieren.
  • Erlangen-Höchstadt wird heute nicht als Tourismusregion wahrgenommen, obwohl es viele einzelne Initiativen gibt.
  • Der Einzelhandel tut sich immer schwerer. Es schließen regelmäßig langeingesessene Fachgeschäfte.

Ausbildung/Qualifizierung/ Arbeitsmarkt

Die Krise der bundesdeutschen Wirtschaft trifft auch den Arbeitsmarkt hier in unserem Landkreis.

Anhand von vier konkreten Entwicklungen wird das deutlich:

  • Die Arbeitslosigkeit im Landkreis steigt 
  • Mehr Fachkräfte scheiden altersbedingt aus, als neue Fachkräfte nachkommen
  • Die Zahl der Auszubildenden geht zurück bei gleichzeitig steigendem Bedarf an ausgebildeten Fachkräften
  • Die Zahl arbeitsloser Jugendlicher steigt – obwohl gleichzeitig viele Lehrstellen unbesetzt bleiben

Digitalisierung - schnelle und transparente Entscheidungsprozesse

Die regionale Wirtschaft ist auf schnelle und transparente digitale Entscheidungsprozesse, auch auf regionaler Ebene, angewiesen. Sowie auf gute digitale Infrastruktur.
Das Zusammenspiel zwischen Gemeinden und Landratsamt als Partner der Digitalisierung von Wirtschaftsprozessen – z.B. im Kommunalen Bürgernetz – ist daher elementar wichtig.

Bürokratieabbau

Die in vielen Jahren bei uns in Deutschland angewachsene Bürokratie ist zu einem echten Wettbewerbsnachteil für unsere Wirtschaft geworden. Als Vertreter der Wirtschaftsunternehmen in unserer Region fordern wir deshalb als IHK-Gremium alle Behörden auf, konkrete Maßnahmen zum Bürokratieabbau einzuleiten.

 

Wir sind für Sie da

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