N-Ergie
Versorger plant Bau eigener Kraftwerke
Der Nürnberger N-Ergie Konzern hat im Geschäftsjahr 2005 den Umsatz um 19,5 Prozent auf 1,39 Mrd. Euro gesteigert. Mit einem Konzernergebnis von 3,6 Mio. Euro habe man die positive Entwicklung der Vorjahre fortgesetzt. Auf Grund des Gewinnabführungsvertrags wurden 59,7 Mio. Euro an die Städtischen Werke Nürnberg GmbH (StWN) abgeführt. Die Bilanzsumme stieg um 3,4 Prozent auf 1,26 Mrd. Euro an. Die durchschnittliche Beschäftigungszahl (ohne Auszubildende) ging im Jahresverlauf von 2 700 auf 2 680 zurück.
Ins vergangene Geschäftsjahr fiel auch die Inbetriebnahme des modernisierten Heizkraftwerks Sandreuth, das von
Kohle auf eine moderne Gas- und Dampf-Technologie (GuD) umgerüstet wurde. Durch diese Projekt habe sich die
Stromproduktion bei gleicher Fernwärmeleistung verdoppelt, die umweltfreundliche Technologie spare Emissionen von
140 000 Tonnen Kohlendioxid und 200 Tonnen Schwefeldioxid ein. 2005 investierte der
Die Geschäftsaktivitäten und -ergebnisse des Konzerns waren 2005 wesentlich von der
Im Erdgasgeschäft vergrößerte sich die Gesamtabgabe um 1,69 Mrd. auf 14,53 Mrd. Kilowattstunden. Kommunale Erdgasversorger und regionale Erdgaslieferungsgesellschaften stellten mit einem Anteil von 39 Prozent des Erdgasbezugs die größte Kundengruppe dar. Der Absatz der Wärmeversorgung hat sich um ein Prozent auf 1,24 Mrd. Kilowattstunden geringfügig erhöht. Der Wasserabsatz wuchs witterungsbedingt um drei Prozent auf insgesamt 33,2 Mio. Kubikmeter.

