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AFT H. Altmann Fahrzeugtransporte

Transporte für die Automobilindustrie

Die Zeiten eines einfachen Gütertransports von A nach B sind lange vorbei. Heute sind in der Logistik spezielle und intelligente Konzepte gefragt. Im schnellen europaweiten Wettbewerb können allerdings auch Standorte entscheidend sein. Von den drei Standorten der AFT H. Altmann Fahrzeugtransporte GmbH in Wolnzach (Stammsitz), Nürnberg und Hünfeld ist Nürnberg die größte. Franz Plankl, als einer der beiden Geschäftsführer für das operative Geschäft zuständig, nennt als Grund hierfür "vor allem die Lage Nürnbergs als Verkehrsknoten nach allen Seiten".

Derzeit sind vom Standort Nürnberg in der Ingolstädter Straße aus 140 Lkw mit 120 Kraftfahrern im Einsatz. Außerdem sind vor Ort noch vier Mechaniker und sechs Mitarbeiter in der Verwaltung beschäftigt. 2008 sollen, so Plankl, in Nürnberg noch zehn Lastwagen und zehn Kraftfahrer dazukommen. Die Wolnzacher Firma investiere in den Standort Deutschland, weil man hier mit besserer Leistung im verschärften europäischen Wettbewerb bestehen könne, erklärt der Geschäftsführer.

Die Hälfte der für den Autotransport vorgesehenen Spezialfahrzeuge ist im Schichtverkehr (Tag- und Nachschicht) von Montag Morgen bis Freitag Nacht im Auftrag namhafter Automobilhersteller unterwegs. Hauptsächlich werden im nationalen Fernverkehr Orte wie Leipzig, darüber hinaus aber auch die belgischen Seehäfen angefahren. Insgesamt werden dabei jährlich rund 27 Mio. Kilometer zurückgelegt und 540 000 Fahrzeuge transportiert.

Um die modernen Lkw – das Durchschnittsalter liegt bei 1,6 Jahren – verkehrssicher zu lenken, bildet AFT ihre Berufskraftfahrer zum größten Teil selbst aus. Am Nürnberger Standort gebe es, so Plankl, fünf Ausbildungsplätze, eine Aufstockung ist vorgesehen. Besonders stolz ist der Geschäftsführer darauf, dass auf den AFT-Betriebsversammlungen im vergangenen Herbst in Wolnzach und Nürnberg jeweils zwei Fahrer aufgrund herausragender Leistungen mit dem IRU Diploma of Honour geehrt wurden. Diese Auszeichnung wird von der International Road Transport Union (IRU) an Fahrer verliehen, die verschiedene Voraussetzungen erfüllen müssen. Dazu gehören etwa mindestens eine Mio. ohne schweren Unfall zurückgelegte Kilometer und keine schwerwiegenden Verstöße gegen Straßen-, Zoll- oder Verwaltungsvorschriften.

Gut funktioniert laut Plankl auch die Zusammenarbeit mit der Nürnberger Niederlassung der ARS Altmann AG, einer Tochtergesellschaft der AFT H. Altmann Fahrzeugtransporte, die sich seit 1990 nur ein paar Straßenzüge weiter in der Brunecker Straße ausgebreitet hat. Derzeit beträgt deren Gesamtfläche in Nürnberg bereits rund 90 000 Quadratmeter. Die beiden Niederlassungen ergänzen sich nach Worten Plankls insoweit optimal, als die ARS Altmann AG innerhalb der Automobillogistik vor allem auf Autotransport im Schienenverkehr mit entsprechenden System-Managementlösungen spezialisiert ist.

Autor: 
sm.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 04|2008, Seite 60

 
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