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Soforthilfe Corona

Soforthilfe Corona

Nach der Bayerischen Staatsregierung hat auch die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler aufgelegt. Der Bund gewährt Soforthilfen für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten, die Bayerische Staatsregierung für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten mit Sitz in Bayern.

 

ACHTUNG: Bayerische Soforthilfe endet vorzeitig zum 31. Mai 2020!

Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, dass das bayerische Soforthilfeprogramm zum 31. Mai 2020 (wie das Bundesprogramm) vorzeitig beendet wird. Dadurch sollen Überschneidungen mit dem angekündigten neuen Überbrückungsprogramm des Bundes vermieden werden. Dieses wird voraussichtlich nicht nahtlos folgen, aber wird wohl schon für den Monat Juni beantragt werden können. Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern sollen wohl einen Zuschuss von bis zu 50.000 Euro pro Monat erhalten, wenn sie im April und Mai diesen Jahres im Vergleich zu April und Mai letzten Jahres einen Umsatzeinbruch von 60 Prozent und mehr erlitten haben. Die genauen Bedingungen stehen noch nicht endgültig fest und werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben. Wer die Soforthilfe noch nutzen möchte, muss nun bis Ende der Woche noch einen Antrag stellen!

 

Die Antragstellung für beide Soforthilfen ist für Unternehmen aus ganz Bayern nur online über die Internetseite der Bayerischen Staatsregierung möglich.

Corona-Soforthilfe-Hotline  0981 53-1320

Seit 11. Mai 2020 übernimmt die Regierung von Mittelfranken die Service-Hotline zur Corona Soforthilfe von der IHK Nürnberg für Mittelfranken und der HWK Mittelfranken wieder unter der Nummer 0981 53-1320

Die Service-Hotline ist von Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 16:00 Uhr und am Freitag von 8:30 bis 13:00 Uhr besetzt.  Dringende Mitteilungen und Anfragen können an Coronasoforthilfe.Anfragen@reg-mfr.bayern.de gestellt werden.

Was ist die Soforthilfe?

Es geht um einen einmaligen Zuschuss. Er ist für Unternehmen und Freiberufler, die infolge der unmittelbar durch den Corona-Virus ausgelösten Pandemie in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage bzw. in massive Liquiditätsengpässe geraten sind.

Die Soforthilfe soll zur Überwindung einer existenzgefährdenden Wirtschaftslage beitragen, die durch die Corona-Krise vom Frühjahr 2020 entstanden ist.

Wer ist antragsberechtigt?

Anträge können von Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Für Antragsteller mit bis zu 10 Beschäftigten gilt:

Antragsberechtigt sind Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen (bis zu 10 Beschäftigten: einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion), die

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Haupterwerb als Freiberufler oder Selbständige tätig sind, und in beiden Fällen
  • ihre Tätigkeit von einer inländischen Betriebsstätte oder einem inländischen Sitz der Geschäftsführung aus ausführen und
  • bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind.

Was muss man nachweisen?

  • Obergrenze für die Höhe der Finanzhilfe ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses.
    Ein Liquiditätsengpass liegt vor, wenn infolge der Corona-Pandemie die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen. Private und sonstige (= auch betriebliche) liquide Mittel müssen nicht (mehr) zur Deckung des Liquiditätsengpasses eingesetzt werden.
  • Die Höhe des Liquiditäts­engpasses ist konkret zu beziffern. Anträge mit Angaben wie z. B. „noch nicht absehbar“ können nicht bearbeitet und somit nicht berücksichtigt werden.
  • Hilfestellungen zur Liquiditätsrechnung finden Sie auf der Website der IHK München für Oberbayern. 

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung erfolgt im Rahmen eines einmaligen Zuschusses in Höhe von

  • 9.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigen
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigen
  • 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigen
  • 50.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 250 Beschäftigte

Teilzeitbeschäftigte sind in sog. Vollzeitäquivalente umzurechnen. Nachfolgend finden Sie  eine Hilfestellung zur Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitäquivalente:

  • Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Mitarbeiter über 30 Stunden = Faktor 1
  • Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

Wo gebe ich den Antrag ab?

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Online-Tool eingerichtet.

Das Online-Tool der Bayerischen Staatsregierung gilt sowohl für die Hilfen des Bundes, wie auch für die Hilfen des Landes Bayern.

Beachten Sie auch die Antworten des Bayerischen Wirtschaftsministeriums auf die häufig gestellten Fragen:

Antragstellung ab sofort nur online!

Um eine schnellere Abwicklung zu gewährleisten, stellt die Bayerische Staatsregierung ab sofort ein Onlineformular zur Beantragung von Soforthilfe zur Verfügung. Das Online-Tool gilt sowohl für die Hilfen des Bundes, wie auch für die Hilfen des Landes Bayern. Je nachdem, wie viele Erwerbstätige angegeben werden, fällt ein Antrag entweder ins Bayern- oder ins Bundesprogramm. Als Antragssteller brauchen Sie sich um diese Frage nicht zu kümmern. Das erledigt das Online-Tool automatisch.

Die Höhe der Bayerischen Soforthilfe wurden entsprechend de Bundesprogramm angehoben. Wenn Sie von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elektronischen Antrag. Falls Sie schon einen Antrag gestellt haben (unabhängig davon, ob Sie schon einen Bescheid oder eine Auszahlung erhalten haben), kreuzen Sie dies bitte im elektronischen Antragsformular an.

Bitte senden Sie Ihren Antrag nicht mehr postalisch, per Fax oder per E-Mail an das Bayerische Wirtschaftsministerium oder die Regierung von Mittelfranken. Anträge, die nach dem 31. März 2020 in dem E-Mail-Postfach eingehen, werden gelöscht. Bitte stellen Sie Ihren Antrag sodann erneut über das Online-Antragsverfahren.

Zuständige Bewilligungsbehörde für die Unternehmen mit Sitz in Mittelfranken:

Regierungsbezirk Mittelfranken
Regierung von Mittelfranken
Promenade 27
91522 Ansbach
Tel: 0981 53-1320
Internet: www.regierung.mittelfranken.bayern.de

Weitere Informationen finden Sie zudem unter www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona.

Besonderheiten bei Mietnachlässen

Für den Fall, dass dem Antragsteller im Antragszeitraum ein Miet- bzw. Pachtnachlass von mindestens 20 Prozent gewährt wurde, kann er den fortlaufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwand im Rahmen des Bundesprogramms (für Unternehmen bis zu zehn Mitarbeitern) nicht nur für drei sondern für fünf Monate ansetzen. Eine nachträgliche Senkung der Miete oder Pacht führt nicht zu einer Rückforderung.

 

Corona-Virus: Finanzielle Hilfen

Bitte beachten Sie, dass die Soforthilfe nur eine schnelle Hilfe für die ersten Wochen sein kann. Wir empfehlen Ihnen dringend, auch eine mittelfristige Planung vorzunehmen. Bei zu erwartenden weiteren Liquiditätsengpässen nehmen Sie bitte zeitnah das Gespräch mit Ihrer Hausbank auf. Ihre Hausbank kann Ihnen wertvolle Unterstützung bei der Überwindung der voraussichtlichen Engpässe bieten. Möglich sind u. a. Tilgungsstundungen, kurzfristige Erhöhung von Kontokorrentkreditlinien und Inanspruchnahme spezieller Corona-Förderprogramme.

Bitte bereiten Sie Ihre Unterlagen und Planungen für das Gespräch mit der Bank vor, umso einfacher und schneller kann die Hausbank unterstützen!

Wir haben Ihnen die besonderen Fördermöglichkeiten der LfA Förderbank Bayern sowie der KfW Bankengruppe im Zuge der Corona-Krise zusammengestellt.

 
 
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