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Bayern baut Portal für elektronische Behördengänge aus

Der Freistaat Bayern hat zum 1. Januar 2004 den Betrieb des Behördenwegweisers als Kernstück des Virtuellen Marktplatzes „www.baynet.de“ übernommen. Nach Aussage von Staatsminister Erwin Huber soll dieses Angebot gemeinsam mit den Kommunen zu einem umfassenden e-government-Portal ausgebaut werden. Die Bürger finden im Behördenwegweiser schon heute alle zuständigen Behörden. Künftig sollen sie immer mehr Behördengänge auch unmittelbar über das Internet erledigen können.

Im Behördenwegweiser wird der Bürger von der Kfz-Anmeldung über die Eheschließung bis zu den Dienstleistungen der staatlichen Behörden, der Landkreise, Städte und Gemeinden geführt. Der Behördenwegweiser zeigt ihm die für ihn zuständige Stelle und informiert ihn über alle Voraussetzungen für sein Anliegen.

Das baynet-Portal wurde seit dem Jahr 2000 durch ein privates Betreiberkonsortium als „Virtueller Marktplatz Bayern“ (VMB) betrieben und steht nun vor dem Aus. Die bisher dort enthaltenen nichtstaatlichen Informationen und Angebote werden nach einer Entscheidung des Betreibers nicht mehr weitergeführt.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 02|2004, Seite 16

 
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