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Newsletter "Außenwirtschaft AKTUELL"

 

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Bw. (VWA) Barbara Kraft

Bw. (VWA) Barbara Kraft

Zentralasien, Kaukasus, Mongolei, Sonderprojekte und -aufgaben Tel: +49 911 1335 402

AWI 09/2019

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

heute wieder Neues rund um den Globus

Ihre
IHK-Außenwirtschaft-aktuell-Redaktion

 

Erzielen Sie mit Ihren innovativen Ideen Exporterfolge?

Bewerben Sie sich für den Exportpreis Bayern 2019 und erzählen Sie uns Ihre Erfolgsgeschichte!
 
Teilnahmeberechtigt sind bayerische Unternehmen mit bis zu 100 Vollzeitbeschäftigten (ohne Auszubildende). 

Bitte bewerben Sie sich bis zum 31.07.2019 online über www.exportpreis-bayern.de.
 
Die Gewinner werden im Rahmen einer Abendveranstaltung am 20.11.2019 ausgezeichnet und erhalten einen professionell gedrehten Image-Film über Ihr Unternehmen.

Zoll

Warenverkehr EU-Türkei: Abschaffung Exporteurserklärung, Ursprungszeugnis ab sofort verpflichtend

Die türkische Regierung hat zum 24.05.2019 die Exporteurserklärung (Exporter’s Declaration) abgeschafft. Ab sofort ist im Warenverkehr EU – Türkei die Vorlage eines IHK-bescheinigten Ursprungszeugnisses für eine Vielzahl an Zolltarifnummern verpflichtend, um Zusatzölle zu vermeiden.
 
Die Zusatzzölle fallen für Waren mit Ursprung in 13 Ländern (v.a. Asien) an. Die betroffenen Ursprungsländer und Zolltarifnummern finden Sie in den Verordnungen 2017/10926 und 2018/11799 der türkischen Regierung. Sollen diese Zusatzzölle für Waren mit anderem Ursprung vermieden werden, MUSS der Lieferung ein Ursprungszeugnis beigegeben werden.

Eine inoffizielle Übersetzung der betroffenen Waren finden Sie HIER (pdf-direktdownload)

(Quelle: DIHK)
 
Die IHK Nürnberg für Mittelfranken empfiehlt, bei jeder Warenlieferung aus der EU in die Türkei neben der Warenverkehrsbescheinigung A.TR. immer ein Ursprungszeugnis und - wenn möglich - die besondere Lieferantenerklärung EU – Türkei beizugeben.

Länderinformationen

Chile: Bayerische Delegationsreise vom 20. bis 25. Oktober

Reisen Sie mit hochrangigen Repräsentanten des Freistaates Bayern in Länder mit hohem Geschäftspotential und knüpfen Sie vor Ort wichtige Kontakte zu Wirtschaft und Politik.

Profitieren Sie von politischer Unterstützung bei Ihren Exportgeschäften.

Themen:

  • Wasser und Abwassertechnologien,
  • Messtechnik,
  • Abwassertechnik,
  • Wasserrecycling,
  • Infrastruktur und Umwelt-Engineering,
  • Start-ups

Anmeldeschluss: 21. Juni 2019

Hier geht es zur Interessensbekundung für die Chile-Reise.

Organisatorische Fragen:
Marco Flasch | T: +49 (89) 66 05 66-202 | mflasch@bayern-international.de

Inhaltliche Fragen:
Ulrike Hoffmann | T: +49 89 2162-2598 | Ulrike.Hoffmann@stmwi.bayern.de

China: Container-Zug von Nürnberg nach Changchun

Stückgut zwischen Nürnberg und Nordchina transportieren. Diese Möglichkeit bietet ein neuer Container-Zug, der seit kurzem zwischen Nürnberg und Changchun verkehrt.

Betrieben wird dieser wöchentliche Export-Sammel-Container-Service von der CCILP, der deutschen Tochter der chinesischen Changchun International Land Port Co. Ltd. Diese wiederum ist ein operativer Arm der Lokalregierung der Region Changchun, die ein wichtiger Standort für Automobilhersteller und deren Zulieferer ist. Zusammengestellt werden die Container bei der Roman Mayer Logistic GmbH im Nürnberger Hafengebiet.

Weitere Informationen: CCILP, Nürnberg, Andi Popescu, Tel. 0911 81021417, E-Mail: andipopescu@ccilp.eu

Irans Wirtschaftsaussichten werden immer düsterer

Noch vor der unerwarteten Entscheidung der US-Administration, keine neuen Ausnahmegenehmigungen (Waiver) für den Kauf iranischen Öls mehr zu erteilen, senkte der Internationale Währungsfonds (IWF) in der Frühjahrsausgabe des "World Economic Outlook" die Vorhersage für Irans Wirtschaftswachstum 2019/20 (iranisches Jahr 1398: 21.3. bis 20.3.) auf -6 Prozent. Im Herbst 2018 hatte der IWF einen Rückgang um 4 Prozent prognostiziert.

Die IWF-Frühjahrsprognose weist für den Zeitraum 2020/21 bis 2024/25 ein durchschnittliches BIP-Plus (Bruttoinlandsprodukt) von 0,8 Prozent aus. Aber angesichts der großen politischen Unwägbarkeiten erscheinen derzeit mittel- und langfristige Prognosen gewagt.

Ölexport sinkt auf historisch niedrige Werte

Viele Beobachter haben bisher die Bereitschaft der US-Administration, ihre gegen Iran gerichtete Politik des "maximalen wirtschaftlichen Drucks" konsequent umzusetzen, unterschätzt. Das am 22. April 2019 von US-Außenminister Mike Pompeo verkündete Ende aller Öl-Waiver, um sich dem Ziel eines möglichst vollständigen Stopps iranischer Ölexporte möglichst schnell anzunähern, kam überraschend. Für China und Indien, eventuell auch für die Türkei und Südkorea war mit einer Waiver-Verlängerung gerechnet worden. Lediglich eine Reduzierung der erlaubten Importmengen wurde erwartet.

Refinitiv Eikon (Thomson Reuters) zufolge haben die seit November 2018 geltenden US-Sanktionen gegen Irans Ölsektor die iranischen Rohöl- und Kondensatausfuhren im Zeitraum November 2018 bis April 2019 auf durchschnittlich 1,3 Millionen barrel per day (bpd) absinken lassen. In den Monaten Januar bis Oktober 2018 waren es im Durchschnitt 2,4 Millionen bpd. Ein Spitzenwert wurde im Mai 2018 mit 3,2 Millionen bpd erreicht.

Die nun vollzogene Sanktionsverschärfung führt zu einer weiteren starken Verminderung der iranischen Ölexporte. Die bisherigen fünf Nutzer der am 2. Mai ausgelaufenen Ausnahmegenehmigungen (China, Indien, Südkorea, Japan, Türkei) haben vorerst den Import iranischen Öls ganz oder weitgehend eingestellt. Aber es laufen Gespräche mit der US-Administration über die Gewährung von Übergangsfristen, um hinreichend Zeit für die Umstellung auf alternative Lieferanten sowie für notwendige technische Umrüstungen der Raffinerien zu bekommen.

Die meisten Prognosen zur Entwicklung der iranischen Ölexporte liegen zwischen 0,2 Millionen und 0,7 Millionen bpd. Ein so niedriges Ölexportniveau gab es zuletzt während des Iran-Irak-Krieges (1980 bis 1988). Neben schärferen Maßnahmen gegen den Ölsektor dreht Washington auch an vielen anderen Stellen weiter an der Sanktionsschraube. Dazu gehören unter anderem die ständige Erweiterung der Listen sanktionierter juristischer und natürlicher Personen, die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation, weitere Beschränkungen für Irans zivilen Nuklearsektor oder die Ankündigung einer verschärften Verfolgung von Verstößen gegen die für den Petrochemiesektor geltenden Sanktionen.

Wachstumsprognosen müssen nach unten korrigiert werden

Die bisherigen BIP-Prognosen sind zwar von einem weiter sinkenden Ölexport ausgegangen, aber ein nochmaliger starker Einbruch war nicht einkalkuliert. Die IWF-Frühjahrsprognose rechnete für die Jahre 2019/20 und 2020/21 mit durchschnittlichen Ölexporten von 0,95 Millionen bpd. Angesichts der nun wahrscheinlich deutlich geringeren Ölausfuhren ist für 2019/20 eine BIP-Schrumpfung von 10 Prozent oder mehr nicht auszuschließen.

>>> Lesen Sie den vollständigen Artikel bei Germany Trade & Invest.

Korea: EU-geförderte Unternehmerreise im Februar 2020 – Schwerpunkt Green Energy Technologies

Vom 3. bis 7. Februar 2020 findet in Seoul die vierte EU-Gateway | Business Avenues-Mission nach Korea mit dem Schwerpunkt Green Energy Technologies statt.
 
Bis zu 50 geeignete Unternehmen werden in das Programm aufgenommen, das den Teilnehmern individuelles Coaching, Standard- und individuelle Dienstleistungen, Unternehmensförderung in Korea und finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union bietet. Die Unternehmen werden auch beim Matchmaking-Prozess unterstützt, um sicherzustellen, dass sie potenzielle Geschäftspartner und Kunden treffen.
 
Bis zu 1.000 Euro Kofinanzierung der Unterkunftskosten für ein Zimmer pro Unternehmen im Business Mission Hotel sind ebenfalls möglich.
 
Weitere Informationen zur Reise und den Angeboten im Rahmen von EU-Gateway | Business Avenues finden interessierte Unternehmen hier.

Tschechien; Bayerische Delegationsreise im Oktober 2019 nach Brünn

Reisen Sie mit hochrangigen Repräsentanten des Freistaates Bayern in Länder mit hohem Geschäftspotential und knüpfen Sie vor Ort wichtige Kontakte zu Wirtschaft und Politik.

Vom 7. bis 8. Oktober haben die Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie und der Maschinenbau dazu Gelegenheit.

Der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Roland Weigert wird mit einer Wirtschaftsdelegation aus bayerischen mittelständischen Unternehmen, Verbänden und Institutionen nach Brünn zur Internationalen Maschinenbaumesse (MSV) reisen. Neben dem Besuch des bedeutenden Wissenschaftszentrum Ceitec und des Südmährischen Innovationszentrums jic steht am ersten Tag ein Länderbriefing und die Teilnahme am großen Eröffnungsempfang der MSV auf dem Programm. Am zweiten Tag wird eine gemeinsam vom Wirtschaftsministerium und der DTIHK organisierte Konferenz rund um das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt stehen.

Weitere Informationen zur Reise des Freistaats Bayern finden Sie auf der Homepage von Bayern International

Anmeldeschluss: 24. Juni 2019

Ansprechpartner
für organisatorische Fragen: Katja Krause, Bayern International, Tel. 089 66 05 66-203, E-Mail: kkrause@bayern-international.de
für inhaltliche Fragen: Ursula Heinzel, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Tel.  089 2162-2777, E-Mail: ursula.heinzel@stmwi.bayern.de

Verschiedenes

Bayerische Messeförderung: Smart City | IoT | Medien

Zum Beispiel dem internationalen Publikum auf dem Smart City Expo World Congress in Barcelona, der NAT Expo in Moskau oder der China Hi-Tech Fair in Shenzhen. Die bayerischen Gemeinschaftsstände bieten hierfür die ideale Plattform.
 
Sie profitieren dabei nicht nur durch die Übernahme der kompletten Organisation durch Bayern International, sondern können darüber hinaus die Bayern-Lounge mit Kommunikationsbereich für Kundengespräche nutzen.
 
In den Bereichen Smart City – IoT – Digitalisierung steht das Angebot eines bayerischen Gemeinschaftstandes 2019 unter anderem auf folgenden Messen zur Verfügung:
 
IoT SOLUTIONS WORLD CONGRESS
29.10.-31.10.2019, Barcelona
https://www.bayern-international.de/veranstaltungen-messen/iot-solutions-world-congress-3126/
 
BAYERNFORUM Japan zur MECT
21.10.-24.10.2019, Nagoya
https://www.bayern-international.de/veranstaltungen-messen/bayernforum-japan-zur-mect-2019/
 
NAT EXPO
05.11.-07.11.2019, Moskau
https://www.bayern-international.de/veranstaltungen-messen/nat-expo-3127/
 
CHINA HI-TECH FAIR
13.11.-17.11.2019, Shenzhen
https://www.bayern-international.de/veranstaltungen-messen/china-high-tech-fair-2019/
 
Smart City Expo World Congress (SCEWC)
19.11.-21.11.2019, Barcelona
https://www.bayern-international.de/veranstaltungen-messen/smart-city-expo-world-congress-3106/
 
Durchgeführt wird das bayerische Messebeteiligungsprogramm von Bayern International im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums in enger Zusammenarbeit mit den Organisationen der bayerischen Wirtschaft, wie z.B. den bayerischen Industrie- und Handelskammern.

Wichtige Termine

Indien: "Wieviel Chili muss ins Curry" - HR Rezepte für den indischen Markt

Für den Unternehmenserfolg in Indien ist die Personalfrage zentral. Neben gut ausgebildetem Personal bedarf es Mitarbeitern, die sowohl die deutsche als auch indische Arbeitskultur sowie das Arbeitsumfeld verstehen. Wir bieten die Gelegenheit, sich mit erfahrenen Akteuren im internationalen HR Management in Form eines World Cafés auszutauschen. Dabei schlagen wir den Bogen von der Ausbildung über die Rekrutierung bis hin zur Mitarbeiterbindung an das Unternehmen. Abschließend gibt es die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss mit den Workshop Teilnehmern und Studierenden aus Indien zu vernetzen.

14. Juni 2019, 12:30 bis 14:30 Uhr
Ort: Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Alfons-Goppel-Platz 1, 95028 Hof,  Raum: A205 & 206

Weitere Informationen bei: Bayerisch-Indisches Zentrum für Wirtschaft und Hochschulen, Hof, E-Mail: wiebke.doerfler@bayind.de, Tel. 09281 409 5101, www.bayind.de

Anmeldung über: miim@indianembassy.de

Deutsch-Russische Unternehmergespräche am 28. Juni 2019 in Bonn

Programmteilnehmer aus dem Programm „Fit für das Russlandgeschäft“ und russlandinteressierte Unternehmensvertreter treffen sich auch in diesem Jahr zu den inzwischen traditionellen „Deutsch-Russischen Unternehmergesprächen“. Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), vom Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) durchgeführt. Herzlich laden wir dazu ein:

am 28. Juni 2019 von 9.30 bis 18.30 Uhr

im Generalkonsulat der Russischen Föderation, Waldstraße 42, 53177 Bonn.

Unter dem Motto „Neue Möglichkeiten für deutsche KMU auf dem russischen Markt“ geben renommierte Experten mit ausgewiesener Russlanderfahrung einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Lage und zeigen neue Möglichkeiten der Geschäftsaktivitäten deutscher Unternehmen in Russland auf. Darüber hinaus findet eine Podiumsdiskussion statt. Wir laden Sie ein, in Sektionen zu relevanten Fragestellungen zu diskutieren oder bei einer Kooperationsbörse mit Vertretern russischer Unternehmen neue Geschäftspartner zu finden. Mit einem Empfang des Generalkonsulats der Russischen Föderation und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie klingt die Veranstaltung aus.

Das Anmeldeformular und das vorläufige Programm finden Sie auf der Internetseite des BMWi

Rumänien/Tschechien: Kooperationsbörse am 9. September in München

Am 09.09.2019 organisieren die Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer (AHK Rumänien) und die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (AHK Tschechien) im Auftrag der Agentur für Lebensmittel – Produkte aus Bayern (alp Bayern), eine Kooperationsbörse für bayerische Unternehmen der Lebensmittelbranche in München.

Ziel ist der konkrete Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen und die Förderung des Exports der bayerischen Ernährungswirtschaft durch B2B Einzelgespräche mit potenziellen rumänischen und tschechischen Handelspartnern im Rahmen einer Matchmaking-Veranstaltung/ Kooperationsbörse.

Weitere Informationen (Flyer) und ein Anmeldeformular senden wir Ihnen auf Anfrage zu.

Senden Sie uns eine Mail an international@nuernberg.ihk.de mit dem Stichwort Kooperationsbörse alp Bayern

Unternehmerreise "China 2019: Digitale neue Welt" – Shanghai, Hangzhou

Eine Vielzahl chinesischer IT-Unternehmen ist im Begriff eine globale Vorreiterrolle zu übernehmen. Global gesehen wird sich das Gewicht in den Bereichen Technologie und Innovation entscheidend verändern.

Trotz einer starken Technologiebranche in den USA, ist bereits abzusehen, dass sich die digitale Zukunft in China abspielen wird. Diese Entwicklung wird zahlreiche etablierte Geschäftsmodelle weltweit auf den Prüfstand stellen.

Auf der Unternehmerreise ins "global innovation powerhouse" China können die Reiseteilnehmer diese Entwicklungen aus der Nähe miterleben und sich über Ihre damit verbundenen Chancen und Risiken informieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der IHK Würzburg

Anmeldeschluss: 19. Juli 2019

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