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Ausstellung über fränkische Wirtschaftsgeschichte

Das neue Fürther Stadtmuseum, das den Namen „Ludwig Erhard“ trägt, hat seine Pforten geöffnet: Es ist in einer geschichtsträchtigen ehemaligen Schule zu finden, dem früheren „Pennal“ in der Ottostraße, die außer dem legendären Bundeswirtschaftsminister und Bundeskanzler auch Gustav Schickedanz besuchte.

In dem generalsanierten und umgebauten Gebäude ist nun bis 29. Juli die Ausstellung „Aus den Hinterhöfen zur Weltspitze – Handwerk im modernen Franken“ zu sehen. Organisiert wurde diese historische Schau vom Haus der Bayerischen Geschichte, der Stadt Fürth und dem Bayerischen Handwerkstags. Nachgezeichnet wird, wie sich das Handwerk in den letzten 200 Jahren wandelte und welchen Beitrag es leistete für technologische Neuerungen und für Massenfertigung. Die Ausstellung zeigt die Verhältnisse im Fürth des 19. und 20. Jahrhunderts mit der für den „Gewerbe- und Fabrikort“ typischen Herstellung von Spiegeln und Metallpulvern sowie von Möbeln und Spielzeug. Auch manches heute vergessene Gewerbe wird im Stadtmuseum wieder zum Leben erweckt.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 03|2007, Seite 11

 
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