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Sill Optics

Erweiterung in Wendelstein

Im Sommer dieses Jahres wird die Sill Optics GmbH & Co KG ein weiteres Produktions- und Verwaltungsgebäude am Stammsitz Wendelstein beziehen. Mit dem Neubau verfügt das Optik-Unternehmen dann über eine Produktionsfläche von 6 500 Quadratmetern. Geschäftsführer Berndt Zingrebe, der vor kurzem seinen 65. Geburtstag und sein 25-jähriges Jubiläum bei Sill feierte, versteht die Investition als Bekenntnis zum Standort Deutschland. Eine Verlagerung nach Asien komme nicht in Frage.

Das Traditionsunternehmen war 1894 durch Julius Ernst Sill in Nürnberg gegründet worden, seit 1923 ist die Fertigung in Wendelstein ansässig. Inzwischen hat sich der Betrieb vom einfachen Linsenhersteller zum High-Tech-Unternehmen entwickelt, das optische Komponenten und Objektive mit hoher Präzision fertigt. Heute gehört Sill Optics laut Zingrebe in vielen Bereichen zu den Marktführern bei Präzisionsobjektiven für die industrielle Bildverarbeitung sowie für Laser, Medizin- und Messtechnik. Vor drei Jahren wurde die Firma Optolyth Optik übernommen, die Spektive und Ferngläser herstellt. Der Firmensitz wurde von Oed bei Hersbruck nach Wendelstein-Sorg verlegt, wo Montage und Vertrieb mit allen verbliebenen Mitarbeitern aufgebaut wurden.

Seit Zingrebe 1994 die Geschäftsleitung übernahm, stieg die Mitarbeiterzahl von 49 auf jetzt 125. Derzeit bildet Sill Optics 15 junge Menschen aus.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 03|2007, Seite 58

 
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