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Corscience

Neue Technologien für die Telemedizin

Das Erlanger Unternehmen Corscience GmbH & Co. KG hat neue Räume im Innovationszentrum für Medizintechnik und Pharma (IZMP) bezogen. Die Mitarbeiterzahl hat sich in den letzten zwei Jahren auf 50 verdoppelt (darunter drei Azubis). Das Unternehmen, das im Jahr 2001 als Ausgründung aus der Uni Karlsruhe mit zwei Mitarbeitern gestartet war, entwickelt nun auf vier Stockwerken Technologien für die Medizin und andere Bereiche.

Der IHK-Gründerpreisträger von 2004 hat telemedizinische Sensoren entwickelt, die u.a. in Waagen, Peakflowmetern (Lungenmessgeräte), Blutdruckmessgeräten und EKG-Brustgurten für Herzrisikopatienten integriert werden. Sie ermöglichen eine drahtlose Übertragung von Messwerten beispielsweise über GPRS an ein medizinisches Call-Center. Von dort aus können die Messwerte der Patienten überprüft werden, um etwa bei Risikopatienten einen plötzlichen Herztod zu verhindern. Die Geräte werden bereits eingesetzt und auch von einer Krankenkasse in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland als Teil eines telemedizinischen Projekts angeboten. Daneben wurde mit der Firma Cardiatech ein Defibrillator entwickelt, der auch medizinischen Laien erlaubt, um bei Notfällen wie Herzattacken zu helfen.

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 09|2007, Seite 41

 
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