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Förderprogramme

Schub für die Digitalisierung

Für kleine und mittlere Unternehmen, die sich mit betrieblichen Projekten besser für die digitale Zukunft aufstellen wollen, stehen u. a. folgende Förderprogramme zur Verfügung:

Die Bayerische Staatsregierung hat den Digitalbonus Bayern um weitere drei Jahre verlängert: Von 2021 bis 2023 stehen für dieses Förderprogramm jährlich 60 Mio. Euro zur Verfügung. Allerdings können sich ab 2021 nur noch kleine Unternehmen aus Bayern mit weniger als 50 Mitarbeitern bewerben (bis Ende 2020: Unternehmen bis zu 250 Mitarbeitern). Zuschüsse können für folgende betriebliche Projekte beantragt werden: Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen sowie Verbesserung der IT-Sicherheit (www.digitalbonus.bayern).

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert mit dem Programm go-digital die Beratung durch qualifizierte IT-Experten, die bei betrieblichen Digitalprojekten unterstützen (z. B. in den Bereichen Online-Handel, digitale Prozesse, Vernetzung, IT-Sicherheit). Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern. Allerdings sind wegen des derzeitigen Antragsstaus Anträge voraussichtlich erst wieder ab Februar 2021 möglich (www.bmwi-go-digital.de).

Über das Förderprogramm Digital jetzt des Bundes können bis auf Weiteres Zuschüsse von bis zu 50 000 Euro für Hard- und Software sowie für die Qualifizierung der Mitarbeiter beantragt werden. Antragsberechtigt sind Einzelunternehmen von drei bis 499 Mitarbeitern. Seit 1. Dezember 2020 ist die Registrierung für das Programm wieder geöffnet. Allerdings gilt wegen der Vielzahl der Anträge folgendes Verfahren: Die monatlich verfügbaren Kontingente werden ab Januar 2021 verlost, die ausgelosten registrierten Unternehmen können anschließend ihren Antrag einreichen (www.bmwi.de/digital-jetzt).

 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 12|2020, Seite 19

 
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