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Umfrage zur Ausbildungsstellensituation

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Martin Eckmann

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Umfrage zur Ausbildungsstellensituation 2020

Ab dem 7. September 2020 befragen die bayerischen IHKs ihre Ausbildungsbetriebe zur aktuellen Situation bei der Besetzung der in diesem Jahr angebotenen Ausbildungsstellen, um mehr über die Entwicklung des Ausbildungsmarktes im kommenden Jahr zu erfahren. Mit den Umfrageergebnissen gelingt es uns, das Ausbildungsengagement der Betriebe zu unterstreichen, aber auch auf die wachsenden Probleme bei der Sicherung von Fachkräften hinzuweisen.

Der Zugangslink zur Umfrage wird den Ausbildungsbetrieben per E-Mail übermittelt. Die Beantwortung der Fragen ist bis zum 23. September 2020 möglich. Alle Teilnehmenden erhalten die Ergebnisse nach Abschluss der Auswertung per E-Mail. Außerdem wird die Auswertung auf dieser Seite veröffentlicht.

Ergebnisse der Umfrage zur Ausbildungsstellensituation 2019

Wie in den Vorjahren haben wir auch im September 2019 (nach Beginn des Ausbildungsjahres) in Mittelfranken ansässige Ausbildungsbetriebe angeschrieben und nach ihrer Situation hinsichtlich offener Lehrstellen befragt. Ziel dieser jährlich stattfindenden Erhebung ist es, die Anzahl offener Ausbildungsplätze zu ermitteln, die Gründe für die Nichtbesetzung zu erfragen und Unternehmen konkrete Hilfe anzubieten.

In diesem Jahr wurden 3 560 Unternehmen angeschrieben. 453 von ihnen nahmen an der Umfrage teil (13 Prozent). Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat ihr Ausbildungsplatzangebot im Vergleich zum Ausbildungsjahr 2018 beibehalten, nur 7,1 Prozent haben die Zahl der Stellen gesenkt.
  • Die Besetzungsquote 2019 in Mittelfranken ist mit 83,6 Prozent über dem Durchschnitt von 79 Prozent.
  • Häufigste Gründe für die Nichtbesetzung von Stellen waren ungeeignete (66 Prozent) oder keine Bewerber (54 Prozent).
  • Die Prognose für 2020 fällt sehr positiv aus - mehr als die Hälfte der Unternehmen halten ihr Angebot an Ausbildungsstellen bei. 11,9 Prozent wollen das Angebot erhöhen und nur 5,5 Prozent wollen weniger Stellen anbieten.
  • 125 Betriebe würden kurzfristig noch 346 Auszubildende einstellen.
  • 30,3 Prozent der teilgenommenen Unternehmen beschäftigt bereits Flüchtlinge, überwiegend in einer Berufsausbildung (65,2 Prozent). Der Anteil an Hilfskräften sinkt zugunsten der Auszubildenden und Fachkräfte.

Eine detaillierte Auswertung der Umfrageergebnisse finden Sie in unserer Präsentation.

 
 
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