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Arbeit-von-morgen-Gesetz

Arbeit-von-morgen-Gesetz

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Elke Neumann

Elke Neumann

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Mehr Weiterbildung für Ihre Beschäftigten

Mit dem Arbeit-von-morgen-Gesetz (Gesetz zur beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung) werden bestehende Förderinstrumente weiterentwickelt. Ziel ist es, Beschäftigte für die Arbeitswelt von morgen zu qualifizieren. 

Strukturwandel – Stärkere Unterstützung von Qualifizierungen

Auf der Grundlage der Regelungen des Qualifzierungschancengesetzes wird die Ausbildungs- und Weiterbildungsförderung von Beschäftigten beispielsweise in folgenden Punkten verbessert:

  • Erhöhung der Förderung von Lehrgangskosten und Arbeitsentgelt
  • Höhere Zuschüsse, wenn bei einem größeren Anteil von Beschäftigten eines Betriebes ein Weiterbildungsbedarf besteht
  • Übernahme der vom Arbeitgeber allein zu tragenden SV-Beiträge zu 100 Prozent, wenn die Qualifizierungsmaßnahme bestimmten Standards gerecht wird. Diese Regelung ist aktuell befristet bis zum 31.12.2020
  • Vereinfachung der Antragstellung für Betriebe und Beschäftigte, z.B. durch Sammelanträge
  • Reduzierung der erforderlichen Mindestdauer von geförderten Qualifizierungen auf mehr als 120 Stunden (bisher mehr als 160 Stunden)

Infografik des BMAS

Das Arbeit-von-morgen-Gesetz erweitert das Qualifizierungschancengesetz - Überblick

Qualifizierung von Beginn an unterstützen

  • Verstetigung und Weiterentwicklung der Assistierten Ausbildung, unter anderem durch die Zusammenführung ausbildungsbegleitender Hilfen
  • Übernahme von Fahrtkosten während der Einstiegsqualifizierung
  • Ausbildungsflankierende Maßnahmen bei sogenannten "Grenzgängern", die als Tagespendler im grenznahen Ausland leben und in Deutschland eine betriebliche Berufsausbildung absolvieren
  • Rechtsanspruch auf Förderung eines Berufsabschlusses für bestimmte Personengruppen
  • Verlängerung der Weiterbildungsprämie für geförderte Berufsabschlüsse bis zum 31.12.2023

Kurzarbeitergeld als Brücke im Strukturwandel

  • Erweiterung des Kurzarbeitergeldbezugs auf bis zu 24 Monate

Verbessere Fördermöglichkeiten für Qualifizierungen in Transfergesellschaften

  • Für kleine und mittlere Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten, können 75 Prozent der Qualifizierungskosten durch die Bundesagentur für Arbeit übernommen werden
  • Förderung auch über die Dauer des Bezugs von Transferkurzarbeitergeld hinaus, somit sind auch längere Qualifizierungsmaßnahmen möglich

Sicherung der Arbeitsfähigkeit von Betriebsräten

  • Sitzungen und Beschlüsse können per Videotelefonie durchgeführt werden
  • Betriebsversammlungen können bis zum 31.12.2020 per audio-visueller Technik durchgeführt werden

Interessierte Unternehmen können sich an den regional zuständigen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit wenden.

 
 
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