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Gymnasiasten forschen mit Mikrochips

Der Förderkreis für die Mikroelektronik e.V., Nürnberg, hat zum dritten Mal den „Jugendpreis Mikroelektronik“ verliehen. Gymnasiasten und Fachoberschüler aus ganz Bayern waren aufgerufen, Projekte und Facharbeiten zu Themen der Mikroelektronik einzureichen. Die Jury, die sich sehr erfreut über die Qualität der Arbeiten zeigte, wählte vier Gewinner aus insgesamt sieben Preisvorschlägen aus.

Der Vorsitzende des Förderkreises, Dr. Dietrich Ernst, zeichnete bei einer Feierstunde im Erlanger Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS folgende vier Schüler mit Preisen von jeweils 500 Euro aus:

Sven Ullrich (Gymnasium Höchstadt a.d. Aisch) für die Arbeit „Das Rastertunnelmikroskop – Bau und Erprobung“: Sven Ullrich baute dieses Rastertunnelmikroskop professionell auf und erzielte sehr hochwertige Aufnahmen der untersuchten Oberflächen.

David Epping (Katharinen-Gymnasium Ingolstadt) war mit dem Projekt „Die elektronische Motte“ erfolgreich: Dieser Roboter bewegt sich mikroprozessorgesteuert. Dabei waren mechanische und elektronische Bauteile sowie Software zu kombinieren.

Sebastian Neusser (Wittelsbacher-Gymnasium München) reichte die Arbeit „Bestimmung des Plankschen Wirkungsquantums h mit Hilfe von Luminiszenzdioden“ ein: Neusser zeigt anhand seiner Versuche die Verbindung zwischen theoretischer Physik und deren praktischer Herleitung.

Florian Eyben (Feodor-Lynen-Gymnasium Planegg) entwickelte einen „Lehrgang zur Programmierung von Mikrocontrollern“. Dieses speziell für andere Schüler konzipierte Papier beinhaltet die genaue Erklärung der hard- und softwarebasierten Komponenten und gibt wichtige Tipps bei der Umsetzung.

Förderkreis für die Mikroelektronik e.V.
Dem Förderkreis Mikroelektronik gehören zwei Fraunhofer Institute, vier Lehrstühle der Universität Erlangen-Nürnberg, die IHK sowie 25 Unternehmen an.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 07|2003, Seite 30

 
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