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Lernen für die Schönheit

Ein weiterer neuer Ausbildungsberuf tritt zum 1. August 2003 in Kraft: Die jungen Kosmetikerinnen und Kosmetiker können diesen Beruf in Kosmetikinstituten, Parfümerien, Friseuren, Kur- und Rehabilitationskliniken oder in Wellness-Einrichtungen erlernen.

Mitbringen sollten die Bewerber manuelles Geschick und natürlich die ausgeprägte Fähigkeit, mit Kunden behutsam und einfühlsam umzugehen. Die Kosmetiker beraten und betreuen Kunden beim Verkauf von kosmetischen Waren und Artikeln sowie bei kosmetischen Dienstleistungen.

„Sie beurteilen und reinigen, pflegen und schützen Haut und Nägel“: So beschreibt die Ausbildungsordnung die wesentlichen Aufgaben. Während der Ausbildungszeit lernen die Auszubildenden die verwendeten Hilfsmittel, Apparate und Instrumente kennen, außerdem werden sie in Gesundheitsschutz und Hygiene unterrichtet. Laut Ausbildungsprogramm „planen und gestalten sie dekorative kosmetische Maßnahmen am ganzen Körper“, wobei sie auf den Kundentyp und auf aktuelle Trends eingehen sollen. Zum Lehrprogramm gehören auch die Themen Ernährungsberatung und Gesundheitsförderung.

Die angehenden Kosmetikerinnen und Kosmetiker erlernen je nach den Schwerpunkten ihres Ausbildungsbetriebes spezielle kosmetische Anwendungen wie zum Beispiel permanente Haarentfernung und Auftragen eines permanenten Make-up, hydrotherapeutische Anwendungen, Fußpflege sowie Modellieren von Finger- und Fußnägeln. Weitere Einsatzgebiete sind visagistische Techniken und manuelle Lymphdrainage.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 07|2003, Seite 29

 
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