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Aiesec: Internationale Praktikanten geben Unternehmen Impulse

Seit über 50 Jahren ist Aiesec Nürnberg im Praktikantenaustausch aktiv. Die Organisation wurde 1948 von europäischen Studenten verschiedener Nationalitäten gegründet. Die Idee war, durch den Praktikantenaustausch internationale Verständigung zu schaffen. Studenten bekommen einen Einblick in Arbeits- und Lebensweisen fremder Kulturen; Unternehmen haben die Möglichkeit, sich mit Hilfe eines Praktikanten auf mögliche Expansionen der Handelsbeziehungen ins Ausland vorzubereiten. Die Mitarbeiter lernen durch die Zusammenarbeit mit dem Studenten die Umgangsformen mit ausländischen Handelspartnern kennen.

Der Schwerpunkt der aus 85 Ländern nach Nürnberg und Umgebung vermittelten Studenten liegt im Bereich der Wirtschaftswissenschaften und Informationstechnologie. Aiesec kümmert sich um die Vorauswahl von Bewerbern und die Organisation des Praktikums. Damit der Praktikant den Anforderungen entspricht, legen die Unternehmen vorher die Rahmenbedingungen fest, anhand derer Aiesec in einer weltweiten Online-Datenbank nach Kandidaten sucht. Drei werden dem Unternehmen vorgeschlagen, das mit minimalem Zeitaufwand den bestqualifizierten aussucht. Um Visum, Arbeitserlaubnis und Wohnung des Praktikanten kümmert sich Aiesec und hilft durch eine umfassende Betreuung vor Ort auch bei dessen sozialer Integration.

Außerdem organisiert Aiesec Nürnberg, in dessen Kuratorium die IHK durch Berufsbildungs-Leiter Otto Dietrich Knapp vertreten ist, jährlich eine Firmenkontaktmesse an der Universität Erlangen-Nürnberg. Unternehmen werben hier Studenten der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an. Neben großen Betrieben soll bei der nächsten Messe vor allem auch der Mittelstand eingebunden werden.
Externer Kontakt: Aiesec, Tel. 0911/55 11 61, nu@aiesec.de
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 10|2003, Seite 30

 
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