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Aktivsenioren als Ausbildungspaten

Auf Initiative des Bayerischen Arbeitsministeriums hat sich der Verein „Aktivsenioren Bayern e. V.“ bereit erklärt, die Patenschaft von Jugendlichen ohne berufliche Ausbildung zu übernehmen. Auf diese Weise sollen Ausbildungsplätze für sozial benachteiligte Jugendliche beschafft und ihnen geholfen werden, sich in der Berufswelt besser zurecht zu finden.

In Mittelfranken wird das Projekt in den Arbeitsamtsbezirken Nürnberg und Weißenburg angeboten. Die Aktivsenioren arbeiten hierbei mit der Berufsberatung zusammen.

Unterstützung in der Probezeit
Die Aktivsenioren, vertreten durch den Paten, schließen mit dem Jugendlichen eine Patenschafts-Vereinbarung, die auch vom Erziehungsberechtigten zu unterzeichnen ist. Eine Kopie geht an den Berufsberater. Aufgabe der Paten ist es, den Jugendlichen bei den Bewerbungen so zu begleiten, dass seine Chancen für eine Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis steigen. Der Pate hält für „seine“ Jugendlichen regelmäßig Sprechtage, auf dem er mit jedem einzeln die anstehenden Probleme bespricht. Hält der Jugendliche drei Termine nicht ein, erlischt die Patenschaft und der Berufsberater wird benachrichtigt. Falls sich während der Probezeit Schwierigkeiten ergeben, soll der Pate den Jugendlichen motivieren, die Lehrzeit fortzuführen. Eine Patenschaft endet mit bestandener Probezeit.

Aktivsenioren, Region Mittelfranken, Klaus-Peter Nachtweh, Tel. 0911/561 46 52, nachtweh@aktivsenioren.de



 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 10|2003, Seite 26

 
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