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Verstärktes Engagement im Ausland

Die FCS fair computer systems GmbH in Nürnberg, die im Sommer 2002 einen der drei IHK-Gründerpreise gewonnen hatte, konnte seitdem Umsatz und Mitarbeiterzahl deutlich steigern: Für das Softwarehaus, das im Geschäftsjahr 2003 trotz der Konjunkturschwäche den Umsatz um zwölf Prozent auf 1,4 Mio. Euro erhöhte, sind bereits 17 Mitarbeiter tätig. Außerdem wird ein Azubi bei dem von Dr. Jürgen Falk und Thomas Ilgenfritz gegründeten und geführten Unternehmen ausgebildet.

Eine wichtige Kundengruppe von FCS ist der Autohandel, für den beispielsweise Software für Autovermietung, Ersatzteil-Shops, Business-to-Business-Anbindungen und Handelsmanagement erarbeitet werden. Eine weitere Säule ist der Geschäftsbereich IT-Management: Hier ist FCS mit dem selbst entwickelten Produkt ICCM erfolgreich, mit dem sich Inventuren für Unternehmensnetzwerke automatisiert durchführen lassen. Andere Einsatzgebiete sind Netzwerk- und Lizenzmanagement sowie Software-Verteilung. FCS verweist auf Studien internationaler Beratungshäuser, nach denen sich durch IT-Management-Software 15 bis 35 Prozent des betrieblichen IT-Budgets einsparen ließen. Im vergangenen Jahr hat FCS in diesem Geschäftsfeld 85 Unternehmen sowie Einrichtungen der öffentlichen Hand als neue Kunden gewonnen.

Im laufenden Geschäftsjahr will FCS das Partnernetz deutlich ausbauen, um mit IT-Management-Software noch stärker zu expandieren. Ein Schwerpunkt liegt hierbei im Ausland: In Österreich wird ICCM schon von zwei Unternehmen vertrieben, ein Partner in der Schweiz kam vor kurzem hinzu, die Partnersuche in Frankreich läuft derzeit. Die Produktpalette soll im Frühjahr 2004 zudem mit einem web-basierten Programm zum Management von Software-Lizenzen erweitert werden. Der Siemens-Konzern bereitet gerade den weltweiten Einsatz dieses Programms vor.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 02|2004, Seite 46

 
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