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Mit neuem Produkt in neue Märkte

Die Gutmann Werke AG in Weißenburg, die seit über sechs Jahrzehnten als Aluminium-Spezialist für die internationale Baubranche tätig ist, hat den Schritt in ein neues Marktsegment vollzogen. Mit einer neuen Aluminium-Verbundplatte will das Weißenburger Unternehmen jetzt auch die Bereiche Messebau und Shop-Innenausbau, Außenwerbung und Verkehrsschilder sowie in einem weiteren Schritt den Fassadenbau beliefern. Dazu hat Gutmann in Deutschland bereits ein flächendeckendes Händlernetz aufgebaut.

„In Deutschland bedienen nur wenige Hersteller den gesamten Markt, der sich in einem anhaltenden Wachstum befindet. Deshalb sehen wir eine große Chance, uns mit einer Alternative für die Bereiche Messe, Shop, Werbung und Schilder erfolgreich zu positionieren“, erklärt Mark Letz, Leiter des Vertriebs für Verbundplatten. Produziert werden die Platten in einer neuen Produktionsstätte der Gutmann Werke in Brehna im Großraum Leipzig. Hier sind bisher drei neue Arbeitsplätze entstanden, am Hauptstandort Weißenburg wurden acht neue Arbeitsplätze geschaffen. Ziel sei es, das Produkt in ganz Europa einzuführen, die Resonanz der Händler und Endverbraucher sei sehr positiv.

Spezialist für Aluminium
Der neue Geschäftsbereich soll das weitere Unternehmenswachstum sichern. Die Bereiche Aluminium-Bausystemprofile für Fenster und Fassaden, Aluminium-Industrieprofile sowie Aluminium-Spezialdrähte werden einer Unternehmensmitteilung zu folge das Kerngeschäft der Gutmann Werke bleiben. Hier ist das Unternehmen seit vielen Jahren in den Branchen Bau, Verpackung, Möbel, Automobil, Maschinenbau und Elektrotechnik tätig. Bei der weiteren Entwicklung des Unternehmens soll das vorhandene Know-how in Sachen Aluminiumverarbeitung und -veredelung auch in anderen Märkten nutzbar gemacht werden. Dadurch bleibe man unabhängiger von Konjunkturschwankungen in einzelnen Branchen und könne den Produktionsstandort Deutschland langfristig ausbauen, so Letz.

Am Hauptstandort in Weißenburg werden jährlich 25 000 Tonnen Aluminium in drei Strangpressanlagen gepresst und im Eloxalwerk oder in der Pulverbeschichtungsanlage veredelt. Zu den Weiterverarbeitungsprozessen zählen neben Sägen, Entgraten, Bohren, Stanzen, Fräsen, Biegen und Prägen auch die CNC-Bearbeitung, das Folieren, das Schweißen sowie die thermische Trennung von Profilen. Derzeit beschäftigen die Gutmann Werke insgesamt rund 600 Mitarbeiter.
 

WiM – Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 03|2004, Seite 69

 
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